Die 7 Arten der Erholung
Wie Sie Ihre Kraftreserven gezielt aufladen und durch individuelle Entspannung Körper und Geist wieder in Balance bringen

Endlich Urlaubszeit! Freuen Sie sich auch schon darauf, sich mal wieder so richtig zu erholen? Aber wie klappt das am besten? Erholung ist vielseitiger, als man denkt: Nach Einschätzung von Fachleuten gibt es sieben unterschiedliche Arten. Je besser Sie diese verstehen, desto leichter fällt es Ihnen, Ihr Wohlbefinden zu steigern – im Urlaub ebenso wie im Alltag.
Erholung ist individuell
Am Strand liegen und aufs Meer schauen: Klingt nach dem perfekten Plan, um sich zu erholen. Allerdings wäre es möglich, dass Sie eigentlich etwas ganz anderes bräuchten. Denn Erholung soll eine Entlastung vom Arbeits- oder Familienalltag bieten und sieht deshalb für jede Person anders aus. Wenn Sie viel körperlich arbeiten, tut Ihnen möglicherweise eine geistige Aktivität besonders gut. Arbeiten Sie dagegen viel am Schreibtisch, ist für Sie wahrscheinlich
Körperliche Erholung
Sie arbeiten in einem körperlich anstrengenden Beruf oder waren den ganzen Tag mit Ihren Kindern auf den Beinen? Möglicherweise haben Sie auch Rückenschmerzen von der Schreibtischarbeit. In all diesen Fällen brauchen Sie körperliche Erholung. Die meisten denken dabei zuerst an Schlaf, allerdings gibt es auch andere, aktivere Möglichkeiten, sich körperlich zu erholen. Auch Yoga, Stretching, Massagen oder Physiotherapie können guttun, wenn Ihr Körper Erholung braucht.
Mentale Erholung
Kennen Sie das Gefühl, dass Ihre Gedanken kreisen und Sie einfach nicht zur Ruhe kommen, obwohl Sie eigentlich müde sind? Auch Einschlafschwierigkeiten, Vergesslichkeit und Reizbarkeit können Anzeichen dafür sein, dass Sie mentale Erholung brauchen.
Versuchen Sie, über den Tag verteilt kleine Pausen zu machen. Am besten planen Sie diese fest in Ihren Arbeitsalltag ein. Wie genau Sie diese Pausen gestalten, ist sehr individuell und hängt davon ab, was Ihnen besonders guttut. Sie können beispielsweise einfach eine Weile aus dem Fenster schauen oder eine Runde spazieren gehen. Auch ein Notizbuch am Bett kann hilfreich sein: Schreiben Sie die Gedanken auf, die Sie wachhalten, um aus den Gedankenschleifen herauszukommen.
Weitere hilfreiche Tipps, wie Sie Ihre Gedanken zur Ruhe bringen können, finden Sie im Artikel
Sensorische Erholung
Wir sind heutzutage rund um die Uhr umgeben von Reizen: Lichter, Geräusche, Menschenmengen und Bildschirme. Oft hilft es schon, zwischendurch ein paar Minuten einfach nur die Augen zu schließen, um sich von all diesen Reizen zu erholen. Bewusste längere Pausen tun außerdem gut: Schalten Sie alle elektronischen Geräte ab, dimmen Sie das Licht oder machen Sie einen Ausflug in die Natur. Auch in Ihrer Wohnung können Sie sich bewusst einen reizarmen Ort schaffen, an dem Sie sich erholen können: beispielsweise ein Schlafzimmer, in dem elektronische Geräte tabu sind, oder eine gemütliche Leseecke. Vielleicht haben Sie sogar Lust, in Ihrem Urlaub das Handy einfach mal ein paar Stunden abzuschalten – eine kleine Pause von ständiger Erreichbarkeit.
Emotionale Erholung
Es ist schön, ein hilfsbereiter Mensch zu sein – allerdings kann es auch dazu führen, dass man die Wünsche anderer Menschen über seine eigenen stellt. Nein zu sagen, fällt manchmal schwer, doch es ist wichtig, um sich emotional erholen zu können.
Schaffen Sie sich Raum, um die eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken. Das können Sie beispielsweise in einem Emotionstagebuch tun oder im Gespräch mit einer vertrauten Person.
Soziale Erholung
Wer viel mit Menschen zusammen ist, kennt vielleicht das Gefühl, sozial überreizt zu sein. Dabei spielt allerdings auch eine Rolle, mit welchen Menschen wir zusammen sind, denn einige geben uns sogar Energie. Umgeben Sie sich möglichst mit Menschen, von denen Sie sich gesehen und unterstützt fühlen, und planen Sie bewusst ungestörte Zeit mit diesen ein. Und: Sagen Sie auch mal soziale Verpflichtungen ab, wenn Sie feststellen, dass diese Ihnen nicht guttun.
Spirituelle Erholung
Spirituell erholsam ist alles, was Ihnen ein Gefühl von Sinn gibt. Für manche Menschen ist das möglicherweise eine religiöse Praxis wie Gebet oder Meditation, aber auch Gemeinschaft oder ein Ehrenamt können sinnstiftend sein.
Erholung priorisieren
Viele Menschen verstehen Erholung als etwas, mit dem sie sich belohnen, wenn sie genug geleistet haben. Erholung ist jedoch wichtig, damit Stresshormone sinken und Sie wieder Kraft haben für anstehende Aufgaben. Warten Sie deshalb nicht bis zum nächsten Urlaub, sondern planen Sie Erholungsphasen am besten genauso ein wie andere wichtige Termine. Damit tun Sie aktiv etwas für Ihr Wohlbefinden und verringern das Risiko eines Burnouts.
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