Die scharfe Knolle fürs Immunsystem

Fünf erstaunliche Fakten über den Ingwer

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Ingwer wurde schon vor 5000 Jahren in China und Indien verwendet und hat – nachdem er etwas in Vergessenheit geraten war – in der modernen Küche einen festen Platz: als Tee, als Zutat oder Gewürz in herzhaften und süßen Gerichten, eingelegt als Beilage zum Sushi. Gut so, denn die Inhaltsstoffe des Ingwers haben eine antibakterielle Wirkung, stärken das Immunsystem, regen den Kreislauf an und unterstützen die Verdauung.

Gesunde Inhaltsstoffe

Ingwer gilt als Heilpflanze. Er enthält neben Harzsäuren, Harz und Gingerol vor allem ätherische Öle sowie viele wichtige Vitamine und Mineralien: zum Beispiel Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium oder Kalium.
Unser Tipp: Vewenden Sie ungeschälten Ingwer in Bio-Qualität, denn die meisten Nährstoffe sitzen dicht unter der Schale.

Mit Ingwer gegen Mundgeruch

Der im Ingwer enthaltene Wirkstoff Gingerol sorgt für den scharfen Geschmack. Nun haben Forscher herausgefunden, dass Gingerol-6 auch Speichelenzyme stimuliert, die übel riechende Schwefelverbindungen im Mund zerstören. Hierfür können Sie ein rohes Stück Ingwer zerkauen oder – und das ist sicherlich die angenehmere Lösung – auch auf Produkte mit Ingwerextrakt zurückgreifen, zum Beispiel Bonbons oder Tees.

Ingwer statt Kopfschmerztablette?

Die Zusammensetzung der im Ingwer enthaltenen Gingerole ähneln der Zusammensetzung von Acetylsalicylsäure, das in einigen Schmerzmitteln enthalten ist. Unser Tipp also für alle, die bei leichten Schmerzen nicht gleich zur Tablette greifen möchten: Ingwertee. Hierfür einfach einige Stückchen Ingwer in eine Tasse geben, mit heißem Wasser aufbrühen und zirka zehn Minuten lang ziehen lassen. Bei Bedarf den Tee mit einem Spritzer Zitrone verfeinern und mit Honig süßen.

Ist Ingwer eine Wurzel?

Genau genommen ist die Ingwerknolle ein Rhizom, das heißt ein Erdspross – und damit ein kleiner, unter der Erde wachsender Teil der Ingwerpflanze. Das krautartige Ingwergewächs kann bis zu einen Meter hoch werden.

Ingwer auf der Fensterbank züchten …

… ist ganz einfach: In einen Topf mit Erde zwei bis drei Bio-Ingwerstücke mit den „Augen“, also den Austriebsknospen nach oben einsetzen und regelmäßig die Erde mit einer Sprühflasche befeuchten. Eventuell die ersten Wochen locker mit Frischhaltefolie abdecken. Nach ein paar Monaten entwickeln sich Triebe, die nach und nach gelb werden. Idealerweise gießt man die Pflanze dann immer weniger bis gar nicht mehr und erntet nach und nach die fertigen Ingwerknollen. Gut zu wissen: Je länger der Ingwer in der Erde verweilt, desto schärfer wird er.

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