Informationen zum Coronavirus

Was Sie jetzt zum Coronavirus wissen sollten.

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist nun auch in Deutschland und Italien aufgetreten. An dieser Stelle haben wir für Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Handlungsempfehlungen

Das Robert Koch-Institut (RKI) empfiehlt den Personen, die ein Risikogebiet besucht haben und Symptome wie Fieber oder Atemwegsprobleme zeigen, schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen. Einen Arzt aufsuchen sollen auch Personen, die Kontakt mit einer am Virus erkrankten Person hatten und innerhalb von 14 Tagen nach dem Kontakt mit der erkrankten Person die oben genannten Symptome entwickeln.

Wichtig ist dabei, vorher beim Arzt anzurufen und zu schildern, dass man sich in der betroffenen Region aufgehalten oder Kontakt mit einer erkrankten Person hatte und zudem Symptome entwickelt hat. Nur dann kann sichergestellt werden, dass der Arzt entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergreift, um weitere Ansteckungen zu verhindern. Zudem sollte jeder (enge) Kontakt mit anderen Personen vermieden werden.

Wenn die Risikokriterien vorliegen, veranlasst der Arzt einen Test auf das Coronavirus und Tests auf weitere gängige Atemwegsinfektionen, zum Beispiel das Influenzavirus. Den Test kann der Arzt über die SBK-Gesundheitskarte abrechnen. Zudem sind Ärzte dazu angehalten, jeden Verdachtsfall beim Gesundheitsamt zu melden.

Weiterhin gilt die dringende Empfehlung für Personen ohne Symptome, die in engem Kontakt zu einer bestätigt am neuartigen Coronavirus erkrankten Personen standen, sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung zu setzen. Welches Gesundheitsamt zuständig ist, erfahren Sie zum Beispiel über die Gesundheitsamt-Suche des RKI. Das Gesundheitsamt bestimmt dann im individuellen Fall, welche Maßnahmen die Kontaktperson ergreifen sollte. Dazu kann eine 14-tägige häusliche Quarantäne der Person gehören. Nur durch eine lückenlose Identifizierung von Kontaktpersonen und deren Isolation über die Dauer der Inkubationszeit von 14 Tagen kann die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden.

Risikogruppen

Den bisherigen Daten zufolge sind besonders alte Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet, am neuen Virus zu erkranken bzw. einen schweren Krankheitsverlauf zu entwickeln. Bei Gesunden verläuft die Erkrankung durch das Virus weniger schwerwiegend. Kinder sind bislang vergleichsweise selten betroffen.

Weltweit forschen Experten bereits an einem Impfstoff gegen das SARS-CoV-2 Virus. Wann dieser zur Verfügung stehen wird, ist unklar. Von der Entwicklung bis zur Zulassung und ausreichenden Produktion eines Impfstoffes können aber durchaus zwei Jahre vergehen.

Schutz durch Hygienemaßnahmen

Schützen können Sie sich daher derzeit vor allem durch Hygienemaßnahmen. Denn das SARS-CoV-2 Virus wird von Mensch zu Mensch hauptsächlich über Sekrete der Atemwege übertragen (zum Beispiel beim Husten oder Niesen). Es besteht auch der Verdacht, dass das Virus über den Stuhl übertragen werden kann (zum Beispiel bei mangelnder Toilettenhygiene). Hygienetipps zur Vermeidung von Infektionskrankheiten finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA). Diese Maßnahmen sind momentan in Anbetracht der Erkältungszeit und Grippewelle allgemein angeraten.

Weitere Informationen

Laufend aktualisierte Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Webseite des Robert Koch-Instituts (RKI), das als Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit unter anderem für den Infektionsschutz zuständig ist.

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