Kundengeschichte: Trotz Kreuzbandriss von Anfang an gut aufgestellt

Rene Varga erzählt, was ihm nach der OP schnell wieder auf die Beine geholfen hat und welche Rolle die SBK dabei spielte.

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Wir sind täglich im Austausch mit unseren Versicherten und hören viele individuelle, große und kleine Geschichten über die Erlebnisse unserer Kunden mit der SBK. In dieser Serie erzählen Versicherte ihre persönliche SBK-Geschichte und geben anderen Betroffenen und Angehörigen in ähnlichen Situationen wertvolle Tipps – von Mensch zu Mensch.

Ich finde es […] bemerkenswert, dass die SBK hier so proaktiv Unterstützung angeboten hat.

Rene Varga ist 44 Jahre alt, als er sich bei einem Sportunfall das Kreuzband gerissen hat. Es folgen eine insgesamt fünfmonatige Krankschreibung und etliche Physiotherapiestunden. Keine einfache Situation für jemanden, der sonst mit beiden Beinen aktiv im Leben steht. Neun Monate nach dem Unfall ist Rene Varga beschwerdefrei, kann wieder schwimmen, Fahrrad fahren und wandern.

Warum sich Rene Varga sorgenfrei an die vergangenen Monate erinnert, was ihm bei der Reha besonders geholfen hat und welche besondere Rolle seine persönliche Kundenberaterin, Diana Albert, dabei spielte, erzählt er uns persönlich im Interview. Darüber hinaus hat er nützliche Tipps, um nach einem Kreuzbandriss oder ähnlichen Verletzungen schnell wieder auf die Beine zu kommen.

REDAKTION: Herr Varga, Sie haben sich vor neun Monaten das Kreuzband im linken Knie gerissen. Wie genau ist das passiert?

RENE VARGA: Ich spiele seit einem Jahr Völkerball. Beim Training habe ich mir das Knie verdreht. Anfangs dachte ich, es sei nur eine Zerrung, und bin sogar noch mit dem Fahrrad nach Hause gefahren. Als die Beschwerden sich verschlimmerten, bin ich auf Anraten meiner Frau zu einem Orthopäden gegangen. Dort wurde dann der Kreuzbandriss diagnostiziert. Ich stand vor der Frage: Operation, ja oder nein? Ich holte mir eine Zweitmeinung in einer Sportklinik ein und entschied mich für eine Operation. Der Eingriff wurde bereits vier Wochen später durchgeführt.

R: Zu welchem Zeitpunkt kam es zum ersten Kontakt mit der SBK?

RV: Das war ganz witzig. Ich musste mich nach dem Unfall und für die Zeit während und nach der OP natürlich bei meinem Arbeitgeber krankmelden. Kurz nachdem ich meine Krankschreibung über die Meine SBK-App eingereicht habe, hat sich meine persönliche Kundenberaterin, Diana Albert, bei mir gemeldet. Normalerweise funktioniert das ja eher umgekehrt. Sie wollte hören, wie es mir geht – das fand ich sehr nett. Darüber hinaus informierte sie mich darüber, wie es nun weitergeht bzw. über den Prozess der Lohnfortzahlung. Das war besonders hilfreich, da ich durch den Unfall für insgesamt fünf Monate krankgeschrieben wurde. Für diese Zeit musste ich natürlich Krankengeld beantragen – das habe ich vorher noch nie gemacht.

Folgende Tipps kann ich weitergeben, um nach einem Kreuzbandriss schnell wieder auf die Beine zu kommen:

  • Wenn man sich nicht sicher ist, ob es sich bei den Beschwerden um einen Kreuzbandriss handelt, sollte man immer einen Facharzt aufsuchen.
  • Wenn man sich unsicher ist, welche Behandlungsmethode im eigenen Fall die richtige ist, sollte man sich eine Zweitmeinung einholen. Das hat mir viel Sicherheit bei der Entscheidung gegeben.
  • Ich habe die Übungen aus der Physiotherapie auch zu Hause regelmäßig durchgeführt. Durch die regelmäßige und kontinuierliche Belastung konnte ich schnell meine alte Kraft zurückgewinnen.
  • Man sollte sich nicht überschätzen. Obwohl ich mittlerweile beschwerdefrei bin, vermeide ich Stauch- und Stoppbewegungen, bis das Knie wieder vollkommen stabil ist.

R: Wie lief die Beantragung des Krankengeldes?

Das hat alles die SBK für mich übernommen, das lief wunderbar

RV: Es gab überhaupt keine Probleme – ganz im Gegenteil. Ich muss sogar rückblickend zugeben, dass ich kaum Berührungspunkte mit dem Papierkram hatte. Das hat alles die SBK für mich übernommen, das lief wunderbar. Darüber hinaus wurde mir sogar angeboten, ein Vorschussgeld für den Beantragungszeitraum zu zahlen, falls ich in dieser Zeit in eine finanzielle Schieflage geraten würde. Da dies bei mir nicht der Fall war, habe ich dieses Angebot nicht angenommen. Ich finde es aber trotzdem bemerkenswert, dass die SBK hier so proaktiv Unterstützung angeboten hat.

R: Vier Wochen nach dem Unfall haben Sie sich operieren lassen. Wie ging es danach weiter?

RV: Die Operation verlief ohne Komplikationen. Meine Kundenberaterin, Frau Albert, erkundigte sich auch nach dem Eingriff weiterhin nach der Genesung und bot ihre Beratung sowie Unterstützung bei der Antragstellung von Folgetherapien an. Ich entschied mich, einen Reha-Antrag zu stellen, der von der Rentenkasse allerdings abgelehnt wurde.

R: Was geschah dann?

Rückblickend kann ich sagen, dass mir besonders die Physiotherapie enorm geholfen hat

RV: Meine Ansprechpartnerin bei der SBK unterstützte mich bei der Revision gegen die Entscheidung der Rentenkasse. Leider wurde mein Antrag dennoch erneut abgelehnt. Das war im Nachhinein auch gar nicht schlimm, denn unabhängig davon wurden mir nach der Operation insgesamt 20 Physiotherapiestunden von der SBK bewilligt. Auch hier begleitete meine Kundenberaterin den Prozess von Beginn an und half mir, geeignete Praxen zu finden. Rückblickend kann ich sagen, dass mir besonders die Physiotherapie enorm geholfen hat. Das lag zum einen an der Anzahl der Stunden und zum anderen an der Art der Behandlungen.

R: Was genau meinen Sie damit?  

RV: Ich war bei insgesamt drei unterschiedlichen Physiotherapeuten, die jeweils ganz unterschiedliche Ansätze hatten. Diese gingen von Lymphdrainagen über Übungen zur Mobilität bis zum gezielten Muskelaufbau. Letzteres war mir besonders wichtig, da meine Muskulatur enorm schnell abgebaut hat. Die Sitzungen dauerten jeweils eine Stunde. Alle Übungen begannen mit dem Aufwärmen der Muskulatur, bis es dann in das gezielte Training überging. Dabei hat sich die Intensität von Mal zu Mal gesteigert. Das hat sich am Ende angefühlt wie Leistungssport.

Vor der Physiotherapie ist es mir schwergefallen, mein Bein selbstständig zu heben, zu beugen oder zu strecken. Heute habe ich dabei keine Probleme mehr. Mittlerweile kann ich mein Knie fast wieder vollständig belasten. Lediglich auf Kontaktsportarten soll ich noch verzichten, bis alles komplett verheilt ist – aber die sind aufgrund der aktuellen Situation ja sowieso nicht möglich.

R: Wie haben Sie die Betreuung über die Zeit Ihrer Erkrankung und danach empfunden?

Das hat mir bewiesen, die SBK ist für einen da, wenn man sie braucht

RV: Ich bin während der ganzen Zeit – vom Unfall bis heute – so gut wie gar nicht mit der bürokratischen Abwicklung in Berührung gekommen. Das hat alles die SBK für mich übernommen. Auch die Auszahlung des Krankengeldes funktionierte nahtlos und ohne Probleme. Meine Kundenberaterin hatte immer ein offenes Ohr für mich, hat mich in allen Schritten beraten und unterstützt. Das hat mir bewiesen, die SBK ist für einen da, wenn man sie braucht.

Neben der Unterstützung durch eine direkte Ansprechpartnerin fand ich die Meine SBK-App besonders praktisch. Hier konnte ich alle Rezepte bequem digital einreichen und hatte alle Dokumente und Nachrichten auf einen Blick. Kurz: Ich wurde einfach von Anfang an prima betreut und habe mich einfach gut aufgehoben gefühlt.

R: Vielen Dank, Herr Varga, für dieses sehr nette und offene Interview.

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