Wie viele Knochen hat ein Mensch?

Spannendes Wissen zu den Knochen des Menschen

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Stehen, sitzen, laufen, springen, klettern, hüpfen – all das kann der Mensch nur dank seiner Knochen, Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln. Knochen erfüllen vielfältige Aufgaben für Menschen und Tiere: Sie halten unseren Körper zusammen, tragen unser Gewicht und sorgen dafür, dass wir uns fortbewegen können. Etwa 244 Knochen hat eine Katze, etwa 252 ein Pferd. Doch wie viele Knochen hat ein Mensch? Die Antwort und weitere spannende Fakten über das menschliche Skelett lesen Sie hier.

Raten Sie mal: Wie viele Knochen hat ein erwachsener Mensch? Die richtige Antwort finden Sie im Artikel.

Wie viele Knochen hat ein Mensch?

Wie viele Knochen hat der Mensch genau? Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten – je nachdem, ob so mancher Knorpel als Knochen mitzählt oder nicht. Darüber hinaus spielt eine Rolle, in welcher Phase des Lebens man sich befindet. Jedoch gilt: Ein erwachsener Mensch hat etwa 206 Knochen. Ein Baby hingegen kommt mit rund 350 Knochen zur Welt. Der Grund: Einige Knochen des Menschen wachsen erst im Laufe der Zeit zusammen. So besteht der Schädel eines Neugeborenen aus mehreren Knochenplatten, die verschiebbar sind. Eine wichtige Voraussetzung, um durch den Geburtskanal zu gelangen. Darüber hinaus kann das Gehirn eines Babys besser wachsen, wenn der Schädel noch flexibel ist.

Woraus bestehen die Knochen eines Menschen?

Grundsätzlich bestehen die Knochen eines Menschen aus einer kalkhaltigen Knochensubstanz. Sie enthalten das Protein Kollagen, außerdem Phosphor, Natrium, Kalzium und andere Mineralien.

Jeder Knochen weist eine äußere Knochenschicht auf, die besonders hart und stabil ist, und einen inneren Teil: Dort bilden Knochenbälkchen ein Gerüst, die Spongiosa. In der Spongiosa befindet sich auch das Knochenmark. Man unterscheidet rotes Knochenmark, das aus Blutzellen gebildet wird, und gelbes Knochenmark, das aus Fettgewebe besteht. Die Knochen eines Kindes enthalten grundsätzlich rotes Knochenmark, das im Laufe des Lebens zu gelbem Knochenmark wird. Ausnahme: Zum Beispiel Rippen, Knochen der Wirbelsäule, Brustbein oder Beckenknochen bilden zeitlebens rotes Knochenmark.

Jeder einzelne Knochen des Menschen ist gut durchblutet und mit zahlreichen Adern durchzogen. Umhüllt wird er von einer Knochenhaut, bestehend aus Bindegewebe. Lediglich im Bereich der Gelenke befindet sich keine Knochenhaut.

Wie stark ist der Knochen eines Menschen?

Die Antwort ist einfach: sehr stark. Der längste und schwerste Knochen zum Beispiel, der Oberschenkelknochen, hält eine Belastung von 16.500 Newton aus. Er könnte damit einen Wohnwagen von sechs Metern Länge ziehen. Noch stärker als die Knochen sind übrigens nur die Zähne eines Menschen – verantwortlich hierfür ist der besonders harte Zahnschmelz.

Im Alter von etwa 30 Jahren sind die Knochen eines Menschen am stabilsten, etwa ab dem 50. Lebensjahr beschleunigt sich der Knochenabbau. Besonders von einem schnellen Abbau betroffen sind Frauen nach den Wechseljahren. Bei jüngeren Frauen schützt das Hormon Östrogen die Knochen vor dem Abbau.

In einigen Fällen ist der Knochenabbau bei älteren Menschen überdurchschnittlich, es entwickelt sich eine Osteoporose. Das Risiko für Knochenbrüche erhöht sich dann. Doch auch einer Osteoporose kann vorgebeugt werden, indem man sich gesund ernährt, ausreichend bewegt und regelmäßig beim Arzt überprüfen lässt, ob ein Vitamin-D-Mangel vorliegt.

Wie lange wachsen die Knochen eines Menschen?

Zwischen dem 14. und dem 25. Lebensjahr schließen sich die Wachstumsfugen der Knochen, der Mensch wächst nun nicht mehr. Diese Fugen liegen jeweils an den Enden der Knochen. Besonders kritisch ist es, wenn bei einem Knochenbruch in der Kindheit die Wachstumsfuge ebenfalls verletzt ist. Dann sollte unbedingt ein Kinderorthopäde zu Rate gezogen werden, der durch gezielte Behandlung ein Fehlwachstum verhindern kann.

Bei einigen Kindern kann das Wachsen der Knochen Schmerzen verursachen, zum Beispiel in den Waden, den Kniekehlen, am Schienbein oder am Oberschenkel. Typischerweise treten die Schmerzen nachts auf. Experten vermuten, dass die Knochenhaut bei einem Wachstumsschub unter Spannung steht und die Schmerzen verursacht. Eine andere Theorie besagt, dass die Knochen von einem schnellen Wachstum ermüden und daher empfindlich reagieren.

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