Im Klinikdschungel? Krankenkasse gibt Orientierung

Die meisten Deutschen bitten den behandelnden Arzt um eine Klinikempfehlung – aber auch die Krankenkasse kann helfen

Aktuell gibt es in Deutschland beinahe 2.000 Krankenhäuser. Um sich in diesem Dschungel zurecht zu finden, holen sich die Deutschen Hilfe: Für fast Dreiviertel der Bundesbürger (70 Prozent) ist der Arzt bei der Suche nach einer geeigneten Klinik nach wie vor die erste Anlaufstelle – dicht gefolgt von persönlichen Empfehlungen der Familie, von Freunden oder Kollegen (58 Prozent). Aber auch die Krankenkasse kann hier Orientierung geben: Jeder Dritte (33 Prozent) lässt sich bei der Suche von seiner Krankenkasse unterstützen. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Siemens-Betriebskrankenkasse SBK. 

Ob Hüft-Operation, Geburt oder Mandel-OP – früher oder später ist fast jeder einmal auf der Suche nach einer passenden Klinik. Um diese zu finden, gibt es heutzutage viele Informationsquellen. Ratgeber Nummer 1 ist für 70 Prozent der Deutschen nach wie vor der eigene Arzt, gefolgt vom Bekanntenkreis, der mit persönlichen Erfahrungen auftrumpfen kann. Aber auch die Krankenkasse ist ein kompetenter Partner bei der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus: 33 Prozent der Patienten wenden sich bei der Kliniksuche an ihren Versicherer. Auch das Internet ist in Zeiten von Portalen und Foren eine gern genutzte Orientierungsquelle: Über ein Drittel der Deutschen nutzen Suchmaschinen, um sich über Kliniken zu informieren; 30 Prozent suchen Hilfe in Online-Beratungsportalen.

„Persönliche Empfehlungen vom eigenen Arzt oder der Familie sind wichtig, sie geben uns ein gutes Bauchgefühl. Gerade vor einer Operation sind aber auch objektive Informationen zu einer Klinik wichtig. Das können private Empfehlungen und Online-Portale nur bis zu einem gewissen Punkt leisten. Hier kann die Krankenkasse unterstützen und unabhängige, verlässliche Details zum Qualitätsniveau von Kliniken liefern“, erklärt Dr. Gabriele Gonschor, Fachexpertin für Beratungsangebote bei der SBK und ergänzt: „Vor allem bei der Suche nach einer Fachklinik ist es hilfreich, die Krankenkasse zu kontaktieren, da diese auf Informationen etwa  zur Versorgungsqualität zugreifen kann, die andere nicht haben.“

Kliniksuche mit der SBK 

Die SBK unterstützt ihre Kunden bei der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus. Dazu reicht ein kurzer Anruf beim Kundenberater. „Wir haben Zugriff auf eine umfangreiche, qualitativ hochwertige Klinikdatenbank. Hier fließen unter anderem auch Bewertungen durch Ärzte zum fachlichen Knowhow der Klinik sowie Meinungen von Patienten ein“, erklärt SBK-Expertin Gonschor. Der Kundenberater nutze diese, um eine geeignete Klinik zu finden. Welche Klinik(en) für den Kunden im Einzelfall geeignet sind, erfahre dieser in der Regel innerhalb von wenigen Stunden. 

Vorteile der SBK Kliniksuche:

  • Umfangreicher Klinikpool zur Unterstützung bei der Spezialistensuche
  • Individuelle und auf die Bedürfnisse des Patienten abgestimmte Vorschläge
  • Passgenaue Behandlung durch zielgerichtete Klinikwahl

Weitere Informationen zur Kliniksuche der SBK unter: https://www.sbk.org/leistungen/alle-leistungen/suche-facharzt-klinik-gesundheitsanbieter/


Verbraucherzentrale, Patientenberatung und Ärztelisten kaum genutzt 

Nur wenige der insgesamt 1.005 Befragten nutzen die Beratung durch Vereinigungen wie die Unabhängige Patientenberatung UPD (15 Prozent) oder die Verbraucherzentrale (13 Prozent). Auch Kliniklisten, die in Medien veröffentlicht werden, spielen eine untergeordnete Rolle (8 Prozent). 

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