1. Quartal 2016

Als Vorreiter unter den gesetzlichen Krankenkassen legt die SBK regelmäßig ihre Geschäftszahlen offen und gibt so Kunden, Gesellschaft, Politik und Mitarbeitern einen fundierten Einblick in ihre finanzielle Lage. Wir gehen dabei über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus und veröffentlichen neben dem jährlichen Geschäftsbericht alle drei Monate auch unsere Quartalszahlen.

  • Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK erzielte im ersten Quartal 2016 ein Plus von 17,8 Millionen Euro.
  • Die SBK steht auf einem soliden Fundament: Das Vermögen betrug 160,1 Millionen Euro. Mit den liquiden Mitteln in Höhe von 442 Millionen Euro können fast zwei Monatsausgaben finanziert werden.
  • Diese Stabilität schätzen die Versicherten: Während branchenweit in den ersten Monaten des Jahres große Mitgliederfluktuationen festzustellen waren, blieb die Zahl der Versicherten der SBK stabil. Am 31.03.2016 waren 1.046.980 Menschen bei der SBK versichert.
  • Für ihre konsequente Kundenorientierung und hohe Kundenzufriedenheit hat die SBK im Februar 2016 den Deutschen Servicepreis 2016 erhalten.

    Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK erzielte im ersten Quartal 2016 ein Plus von 17,8 Millionen Euro. Für ihre konsequente Kundenorientierung und hohe Kundenzufriedenheit hat die SBK im Februar 2016 den Deutschen Servicepreis 2016 erhalten.

    Ausblick: Die SBK hatte im Haushalt 2016 ein Defizit von 12,8 Mio. € geplant. Aufgrund des positiven ersten Quartals rechnen wir für das gesamte Jahr mit einem ausgeglichenen Finanzergebnis.

    Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK erzielte im ersten Quartal 2016 ein Plus von 17,8 Millionen Euro. Einnahmen von 746 Millionen Euro standen Ausgaben von 729 Millionen Euro gegenüber.

    Die SBK steht auf einem soliden Fundament: Das Vermögen betrug 160,1 Millionen Euro. Mit den liquiden Mitteln in Höhe von 442 Millionen Euro können fast zwei Monatsausgaben finanziert werden.

    Insgesamt beliefen sich die Ausgaben der SBK im 1. Quartal 2016 auf 729 Millionen Euro. 692 Millionen EUR davon hat die SBK in Form von Leistungsausgaben für die Versorgung ihrer Versicherten ausgegeben – das sind fast 95 Prozent der Gesamtausgaben.

    33 Millionen Euro wendete die SBK für ihre Verwaltung auf. Damit liegen unsere Verwaltungskosten bei 4,3 Prozent - deutlich unter dem Branchendurchschnitt.

    Die SBK versicherte zum 31.03.2016 1.046.980 Menschen und ist damit eine der größten deutschen Betriebskrankenkassen.

    • Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat im ersten Quartal 2016 ein Plus von 406 Millionen Euro erwirtschaftet.
    • Als Grund nennt das Bundesgesundheitsministerium die derzeit günstige Lohn- und Beschäftigungsentwicklung, aus der steigende Einnahmen des Gesundheitsfonds resultieren. Hinzu kommen saisonale Effekte.
    • Gemessen am Volumen der GKV von über 200 Milliarden Euro fällt das Plus im ersten Quartal allerdings gering aus. Die Ausgaben pro Versicherten stiegen GKV-weit um 3,2 Prozent. Durch steigende Arnzeimittelpreise, eine alternde Bevölkerung und politische Reformen wie die Krankenhausreform werden auf das System weiterhin steigene Ausgaben zukommen.
    • Das Quartalsergebnis manifestiert die seit Jahren bestehende Schieflage in der Kassenfinanzierung: Betrachtet man die Kassenarten, fiel das Plus höchst unterschiedlich aus. Buchungsspielräume fördern zudem die Intransparenz im System. Weitere Veröffentlichungspflichten wären hier hilfreich.
    • Während der Wettbewerb zwischen den Kassen also zunehmen wird, schaffen die Rahmenbedingungen ungleiche Voraussetzungen für die einzelnen Kassen.
    • Deshalb fordert SBK-Vorstand Dr. Hans Unterhuber eine Reform des Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen: „Die Politik muss endlich handeln und Reformen in die Wege leiten. Unsere Aufgaben als Krankenkasse ist es, für die Versicherten das Beste zu geben – gleiche Rahmenbedingungen und ein fairer Wettbewerb sind die Grundlagen dafür.“