Radikal ehrlich: SBK startet Qualitätsoffensive

Pressemitteilung: Unter dem Motto „Ihre Kritik ist Musik in unseren Ohren“ will die SBK für mehr Transparenz bei Krankenkassen sorgen (15.10.2019)

Mit einer ungewöhnlichen Qualitätsoffensive schlägt die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse einen radikal ehrlichen Weg ein: Unter dem Motto „Ihre Kritik ist Musik in unseren Ohren“ veröffentlicht sie positive und negative Bewertungen ihrer Versicherten. Sie zeigt damit, dass sie Kundenfeedback ernstnimmt und Transparenz einen hohen Stellenwert im Unternehmen hat. Mit der Kampagne möchte die SBK Vorbild für andere Krankenkassen sein. SBK-Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Unterhuber sieht in der Kampagne eine echte Chance, „etwas im System zu bewegen“.

Kritik ist Musik

Herzstück der Kampagne ist ein Film, in dem der Sänger Alexander Klaws bereits veröffentlichte Bewertungen der SBK-Kunden – positive wie negative – in unterhaltsamer Form singt. Der Film ist unter anderem auf der Kampagnenseite zu sehen. Unter dem Hashtag #KritikistMusik werden SBK-Versicherte aufgefordert, Lob und Tadel öffentlich zu machen und die Kampagne auf diese Weise mit Leben zu füllen. Alexander Klaws ist vielen als erster Gewinner der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt und heute ein renommierter Musicaldarsteller. „Ich fand es spannend, an einer maximal ehrlichen Kampagne mitzuwirken. (...) Hier mehr Transparenz zu schaffen, war mir auch ein persönliches Anliegen“, erklärt der 36-Jährige die Beweggründe für seine Mitarbeit.

Wie die SBK den Wettbewerb ankurbeln möchte

Als gesetzliche Krankenkasse agiert die SBK in einem hoch regulierten Bereich. Der Leistungskatalog ist weitgehend vorgegeben, die Rahmenbedingungen eng gesetzt. "Umso entscheidender ist es, wie wir mit unseren Versicherten umgehen: Erfüllen wir im Alltag unser Leistungsversprechen? Wie leistungsbereit sind wir, wenn es darauf ankommt? Wie ehrlich sind wir bei Ablehnungen? Wieviel Bürokratie liegt zwischen Problem und Lösung?", fasst SBK-Chef Hans Unterhuber zusammen. Die Rückmeldungen der Versicherten - positiv und negativ - sind hier ein entscheidender Gradmesser, denn sie zeigen, wie eine Krankenkasse im Ernstfall agiert. Kundenfeedback legt etwaige Schwachstellen schonungslos offen. Wird es öffentlich gemacht, sorgt das für Transparenz.

SBK-Chef Hans Unterhuber erklärt: „Wenn wir als SBK Kundenzufriedenheit und Beschwerden veröffentlichen, ergibt sich daraus für die Versichertengemeinschaft noch kein unmittelbarer Mehrwert. Er entsteht erst dann, wenn es alle Krankenkassen tun und der Versicherte vergleichen kann, was andere über die Erfahrungen mit ihrer jeweiligen Krankenkasse berichten. Deshalb laden wir alle Krankenkassen ein, mitzumachen und fordern die Politik auf, für mehr Transparenz bei der Qualität von Krankenkassen zu sorgen. Den Vergleich scheuen wir nicht, stimuliert er doch einen Wettbewerb, von dem alle profitieren.“ Vision und Forderungen der SBK zu einem neuen Qualitätswettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung finden Sie hier.

Die Kampagne in der internen Kommunikation

Auch in der internen Kommunikation der SBK ist die Qualitätsoffensive ein wichtiges Thema. „Wir haben unsere grundsätzliche Haltung zu den Themen Qualität und Transparenz in kurze Leitsätze zusammengefasst“, erklärt Unterhuber. "Diese dienen allen Mitarbeitern als Richtschnur für das tägliche Handeln und erinnern daran, worauf es in der Krankenversicherung wirklich ankommt:  durch persönliche Beratung und engagierten Einsatz das Bestmögliche für den Versicherten herauszuholen."

Konzipiert wurde die Kampagne von der Hamburger Kommunikationsagentur achtung!. Seitens der SBK zeichnen Marketingleiter Timo Hintze und Pressesprecherin Katrin Edelmann für die Kampagne verantwortlich.

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Kampagnenvisual

Wenn wir als SBK Kundenzufriedenheit und Beschwerden veröffentlichen, ergibt sich daraus für die Versichertengemeinschaft noch kein unmittelbarer Mehrwert. Er entsteht erst dann, wenn es alle Krankenkassen tun und der Versicherte vergleichen kann, was andere über die Erfahrungen mit ihrer jeweiligen Krankenkasse berichten.