Kooperationen und Partner

Mit unseren Partnern bilden wir ein breites Netzwerk für Ihre Gesundheit.

Bei der Weiterentwicklung von Versorgung, bei der Förderung von Innovationen oder bei der gesundheitspolitischen Arbeit - um für unsere Versicherten erfolgreich zu sein, arbeiten wir mit den unterschiedlichsten Partnern zusammen. Innovative Start-ups gehören genauso dazu wie gut vernetzte Verbände und Institutionen sowie Dienstleister, die uns ganz konkret bei der Erfüllung unseres gesetzlichen Auftrags unterstützen. Im Mittelpunkt der Netzwerkarbeit: unsere Versicherten.

Gemeinsam mehr erreichen

Ob in Verbänden oder in Zusammenarbeit mit anderen Kassen - gemeinsam lässt sich viel erreichen. Deshalb haben wir uns mit anderen zusammengetan, um den Fortschritt des Gesundheitswesen im Sinne unserer Versicherten zu begleiten und zu prägen. 

Der GKV-Spitzenverband ist die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland. Er gestaltet die Rahmenbedingungen für einen intensiven Wettbewerb um Qualität und Wirtschaftlichkeit in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung. Die Gesundheit der 70 Millionen Versicherten steht dabei im Mittelpunkt seines Handelns.

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Der BKK Dachverband e.V. und die BKK Landesverbände sind zum einen politischen Interessenvertretungen der betrieblichen Krankenversicherungen in Deutschland. Sie vertreten ihre Mitglieder vor allem gegenüber den gesundheitspolitischen Akteuren, gegenüber den Fachkreisen in den sozialen Sicherungssystemen sowie den Medien. Zum anderen kooperieren die Mitglieder-Kassen in Versorgungsprojekten, die direkt Ihnen als Versicherten zu Gute kommen: Gemeinsame Verträge mit Ärzten und Therapeuten, Vorsorgeprojekte oder innovative Lösungen für das Betriebliche Gesundheitsmanagement entstehen in gemeinsamer Arbeit. Wir sind Mitglied im BKK Dachverband und im BKK Landesverband Süd.

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Mit dem Wettbewerbsstärkungsgesetz von 2007 wurden die kassenartenspezifischen Spitzenverbände als öffentlich rechtliche Institutionen abgeschafft. Eine Gruppe von erfolgreichen mittelständischen Betriebskrankenkassen, zu denen auch wir gehörten, sah dies als Chance, ihre gute Marktposition durch die konsequente Ausnutzung des gesetzlichen Spielraums für Selektivverträge weiter zu verbessern. Im November 2007 gründeten sie die GWQ ServicePlus AG, die im April 2008 ihre operative Arbeit aufnahm. Heute umfasst das Leistungsangebot der GWQ Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Einkaufsmanagement, Versorgungsmanagement, Finanzmanagement und Informationsmanagement.

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Der Healthy Hub bietet Start-ups eine Plattform zum Markteintritt in den ersten Gesundheitsmarkt. Wir haben uns mit vier weiteren gesetzlichen Krankenkassen hierfür zusammengetan. Gemeinsam mit den Unternehmen möchten wir Ideen und Lösungen in Pilotprojekten unter echten Marktbedingungen testen. Unser Ziel ist es, die Digitalisierung in der Versorgung zu fördern.

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In der RSA-Allianz haben wir uns mit elf Krankenkassen aus drei verschiedenen Kassenarten – Betriebs-, Ersatz- und Innungskassen und des BKK Landesverbandes Bayern zu einer gemeinsamen Interessensvertretung zusammengeschlossen.

Ziel der Allianz ist eine Reform des Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs, kurz Morbi-RSA. Der Morbi-RSA ist der Finanzausgleich der Gesetzlichen Krankenkassen. Ziel ist es, dass die Beitragseinnahmen dorthin fließen, wo sie zur Versorgung der Versicherten benötigt werden. Ein fairer Finanzausgleich ist Grundlage für einen fairen Wettbewerb unter den Kassen. 

Daher arbeiten wir gemeinsam an Lösungen für einen fairen Morbi-RSA. Dabei suchen wir den offenen Dialog mit Politik und Wissenschaft und werben für einen transparenten Umgang mit Finanz- und Versorgungsdaten im Sinne eines fairen Wettbewerbs im Sinne unserer Kund*innen.

Zur Website der RSA Allianz

2008 schlossen sich die bisher selbstständigen IT-Unternehmen der Betriebskrankenkassen, Innungskrankenkassen, der DAK-Gesundheit und weiterer Ersatzkassen zusammen, um die IT-Aufgaben der Zukunft gemeinsam zu lösen. Entstanden ist daraus die BITMARCK-Unternehmensgruppe, die sich in den folgenden Jahren als führender Managed Service Provider in der GKV etabliert hat.

Zur Website der BITMARCK

Innovationsfonds

Die SBK beteiligt sich aktiv an der Förderung neuer Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekten. Die Weiterentwicklung der Krebsvorsorge, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Verbesserung der Versorgung oder die Begleitung von Krebskranken durch speziell ausgebildete Personen - die Erprobung neuer Ideen ist wichtig für den medizinischen Fortschritt. Um Innovationen zu fördern, wurde vor einigen Jahren der Innovationsfonds ins Leben gerufen. 

Im Mittelpunkt stehen neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte, die über die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung hinausgehen. Das Förderprogramm war zunächst auf vier Jahre angelegt, wurde 2020 jedoch für weitere fünf Jahre verlängert.

Von 2016 bis 2019 standen jährlich insgesamt 300 Millionen Euro für die Förderung ausgewählter Projekte zur Verfügung. Von 2020 bis 2024 beträgt die jährliche Fördersumme 200 Millionen Euro.

"Wir sind überzeugt, dass es viele gute Ideen gibt, die Versorgungssituation unserer Versicherten zu verbessern und die es wert sind, weiter verfolgt zu werden. Deshalb engagieren wir uns beim Innovationsfonds."

Christina Bernards, Fachexpertin für Neue Versorgungsangebote bei der SBK

Sie haben Fragen zu unserer Beteiligung am Innovationsfonds oder haben ein Projekt, mit dem Sie sich gerne bewerben würden? Sie erreichen Christina Bernards telefonisch unter der +49 (221) 8010888-280 oder per E-Mail an christina.bernards@sbk.org.  

Wir beteiligen uns aktuell an 23 innovativen Versorgungsprojekten. Gewinnen Sie hier einen Ausblick in drei ausgewählte Projekte:

Wie werde ich nach meiner Entlassung aus dem Krankenhaus bestmöglich versorgt? Das ist die zentrale Frage, die hinter dem Projekt USER steht. 

Ziel des Projekts ist ein verbessertes Entlassmanagement, über das Patient*innen nach einem Krankenhausaufenthalt schneller passgenau aufeinander abgestimmte medizinische Maßnahmen erhalten können. So sollen beispielsweise benötigte Hilfsmittel, bestehende Rehabilitations- oder Pflegebedarfe erkannt werden. Dafür werden, nach erfolgter Einwilligung durch den*die Patient*innen, die vorliegenden Daten genutzt, um ein persönliches Risikoprofil zu erstellen. Es wird beispielsweise berücksichtigt, ob bereits vor dem Krankenhausaufenthalt eine Pflegebedürftigkeit oder eine chronischen Krankheit vorlag. Auf Basis des individuellen Profils können Krankenhäuser und Krankenkassen frühzeitig die notwendigen Prozesse anstoßen, wodurch die schnelle Weiterbehandlung nach dem Krankenhausaufenthalt gewährleistet wird.

Das Projekt OSCAR will die sozialmedizinische Beratung onkologischer Patient*innen durch patientenbegleitende „Social Care Nurses“ verbessern, um ihre Lebensqualität zu erhöhen und ihre Selbstbestimmung bei der Behandlung in den Mittelpunkt zu rücken.

Patient*innen und deren Angehörige wünschen sich mehr Unterstützung sowie konkrete Koordinationshilfen in psychosozialen Fragen. Die Mitsprache im Krankheits- und Genesungsverlauf nimmt eine immer bedeutender werdende Rolle ein. Das Versorgungsprogramm soll zunächst in Zusammenarbeit zwischen Krankenhäusern, Patientenbegleitern und Betriebskrankenkassen angeboten werden. Durch eine speziell ausgebildete Fachkraft, eine „Social Care Nurse“ sollen Erkrankte im Therapieverlauf kontinuierlich unterstützt und begleitet werden.

Das bayerische Modellprojekt engagiert sich für eine Weiterentwicklung der Darmkrebsfrüherkennung bei familiärer Vorbelastung.

Bislang werden Personen, bei denen Darmkrebserkrankungen innerhalb der Familie gehäuft vorkommen oder bei denen Darmkrebs erblich bedingt ist, in der Früherkennungsrichtlinie des gemeinsamen Bundessausschusses (G-BA) nicht gesondert berücksichtigt. Das will das von der Felix-Burda-Stiftung ins Leben gerufene Projekt ändern. Menschen im Alter von 25 bis 49 Jahren mit familiärem oder erblichem Darmkrebs profitieren mit ihrer Teilnahme von einer verbesserten und risikoangepassten Vorsorge. Werden durch dieses Projekt gute Resultate erzielt, ist eine bundesweite Umsetzung geplant.

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