SBK für Arbeitnehmer: Beiträge zur Krankenversicherung

Als Arbeitnehmer profitieren Sie bei der SBK von einem allumfassenden Versicherungsschutz zu günstigen Konditionen. Finden Sie hier heraus, wie sich Ihre Beiträge berechnen.

Alle Arbeitnehmer mit einem Jahresarbeitsentgelt von weniger als 56.250,– € müssen sich gesetzlich krankenversichern. Mit einem überdurchschnittlich hohen Einkommen von über 56.250,– € im Jahr (die sogenannte Jahresarbeitsentgeltgrenze für 2016) können Sie sich freiwillig in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Dies gilt in der Regel ab dem Folgejahr der Überschreitung dieser Einkommensgrenze bzw. bei einer neuen Beschäftigung sogar ab sofort. Bei der SBK sind Sie herzlich willkommen!

Ihre SBK-Vorteile:

  • Bequeme und einfache Zahlung der Beiträge zur Krankenversicherung – Ihr Arbeitgeber übernimmt dies für Sie – meist sogar bei freiwillig versicherten Arbeitnehmern.
  • Sie zahlen keine zusätzlichen Beiträge aus anderen Einkünften wie etwa Zinseinnahmen.
  • Sie sind umfassend versichert und können sich auf das SBK-Versprechen „Starke Leistung. Ganz persönlich.“ verlassen. Ihr persönlicher SBK-Kundenberater findet gemeinsam mit Ihnen den passenden Versicherungsschutz.
  • Auch als freiwillig Versicherter sinken automatisch Ihre Beiträge zur Krankenversicherung, wenn Ihr Einkommen sinkt, z. B. im Ruhestand – anders als in einer privaten Krankenversicherung.

Ihre SBK-Beiträge zur Krankenversicherung

Als Arbeitnehmer werden Ihre monatlichen Beiträge zur Sozialversicherung (Krankenversicherung sowie  Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung) aus Ihrem Bruttogehalt ermittelt. Ihre Einnahmen werden insgesamt höchstens bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze der jeweiligen Versicherung angerechnet. Die Bemessungsgrenzen werden vom Gesetzgeber einheitlich festgelegt.

allgemeiner Beitragssatz für Arbeitnehmer15,90 %
pauschaler Beitragssatz für geringfügig entlohnte Beschäftigte
(Bruttogehalt max. 450,– €, der Beitrag wird komplett
vom Arbeitgeber bezahlt)
13,00 %
monatliche Beitragsbemessungsgrenze4.237,50 €
monatlicher Höchstsatz364,43 €

Bundesweit einheitlicher Beitragssatz
(Gilt für alle krankenversicherten Mitglieder)
2,35 %*
Arbeitgeberzuschuss (außer im Bundesland Sachsen)1,175 %
Arbeitgeberzuschuss (im Bundesland Sachsen)0,675 %
Beitragsbemessungsgrenze4.237,50 €
*Für kinderlose Mitglieder, erhöht sich der Beitragssatz nach Ablauf des Monats, in dem sie das 23. Lebensjahr vollenden, um 0,25 Beitragssatzpunkte.

Aktueller Hinweis: Ab 1.1.2017 gilt das Pflegestärkungsgesetz II. Weitere Informationen.

Beitragssatz3,00 %
Beitragsbemessungsgrenze alte Bundesländer6.200,– €
Beitragsbemessungsgrenze neue Bundesländer5.400,– €

Beitragssatz18,70 %
pauschaler Beitragssatz für geringfügig entlohnte Beschäftigte
(Bruttogehalt max. 450,– €, der Beitrag wird komplett
vom Arbeitgeber bezahlt)
15,00 %
Beitragsbemessungsgrenze alte Bundesländer6.050,– €
Beitragsbemessungsgrenze neue Bundesländer5.200,– €

Berechnen Sie Ihre Beiträge zur Krankenversicherung

Sie möchten die Höhe Ihre Beiträge zur Krankenversicherung erfahren? Dann nutzen Sie unseren praktischen Beitragsrechner für Arbeitnehmer.

Übrigens: Verdienen Sie monatlich zwischen 450,01 € und 850,– € brutto (Midi-Jobs), fällt der Arbeitnehmeranteil zum Sozialversicherungsbeitrag niedriger aus als der Arbeitgeberanteil. Deshalb wird zur Beitragsberechnung eine besondere Formel benutzt. Verwenden Sie in diesem Fall zur Berechnung Ihrer Beiträge den Beitragsrechner Gleitzone. Auch diesen finden Sie auf der Seite Beitragsrechner für Arbeitnehmer.

Gut zu wissen

Arbeitnehmer in Elternzeit
Während der gesamten Elternzeit sind Sie weiterhin als Mitglied bei uns versichert. Sollten Sie pflichtversichert bei der SBK sein, müssen Sie während der Elternzeit keine Beiträge zur Krankenversicherung zahlen. Dies gilt ebenso, wenn Sie freiwilliges Mitglied sind und Ihr Ehegatte gesetzlich versichert ist – weil Sie deshalb im Grunde Anspruch auf Familienversicherung hätten. Sind Sie freiwillig versichert und haben keinen Anspruch auf Familienversicherung (etwa weil Sie nicht verheiratet sind oder Ihr Ehepartner privat versichert ist), sind für die Elternzeit Beiträge zu zahlen. In den meisten Fällen der Mindestbeitrag in Höhe von 176,73 €.

Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Versicherungsschutz während der Elternzeit und informieren Sie zu den Beiträgen, die für die Krankenversicherung anfallen. Wenden Sie sich dazu bitte an Ihren persönlichen Kundenberater.

Arbeitnehmer in Pflegezeit
Wenn Sie kurzfristig die Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen organisieren müssen, haben Sie das Recht auf eine Auszeit von zehn Arbeitstagen. Alternativ können Sie auch eine sechsmonatige Auszeit nehmen, um einen nahen Angehörigen selbst zu pflegen. Egal, wie Sie sich entscheiden, die SBK sorgt dafür, dass Sie auch in diesen Zeiten gut versichert sind.
Sie können sich als berufstätiger Angehöriger ab dem Tag der Freistellung von der Beschäftigung bei Ihrem Ehe- oder Lebenspartner in der Kranken- und Pflegeversicherung mitversichern ohne selbst Beiträge zur Krankenversicherung zu zahlen. Dazu muss der Ehe- oder Lebenspartner selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sein.

Ist das nicht der Fall, werden Sie freiwillig in Ihrer bisherigen gesetzlichen Kranken- und Pflegekasse weiterversichert. Sie bezahlen dann in den meisten Fällen die Mindestbeiträge in Höhe von 170,92 € bzw. 173,34 € (wenn Sie keine Kinder haben).

Auf Antrag zahlt die SBK Zuschüsse in Höhe des Mindestbeitrags der Pflege- und Krankenversicherung. Die SBK übernimmt außerdem die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Die Beiträge zur Rentenversicherung übernimmt die SBK, wenn die Pflegeperson den Angehörigen mindestens 14 Stunden pro Woche pflegt. Dies darf allerdings nicht erwerbsmäßig geschehen.

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