Geschäftsbericht

Für eine Krankenkasse zählen nicht nur die Leistungen – auch ihre Finanzen müssen langfristig stabil aufgestellt sein. Die SBK steht für Offenheit und Transparenz und veröffentlicht deshalb ihre Bilanz.

Kurze Rückschau auf 2016

Dr. Hans Unterhuber und Dr. Gertrud Demmler
Vorstände der SBK, Juli 2016

Im Wettbewerb zwischen den Krankenkassen hat sich die SBK als Qualitätsführer positioniert: Unser Anspruch ist kein geringerer, als die Nummer eins in Sachen Kundenbegeisterung zu sein. Dafür tun wir bereits einiges: Wo sonst steht jedem Versicherten ein persönlicher Kundenberater zur Seite, der ihn individuell berät und der über Anträge schnell und ohne lange Rücksprache selbst entscheiden kann? Wir sind davon überzeugt: Unser Job ist es nicht nur, für unsere Kunden Rechnungen zu bezahlen. Wir sichern sie ab für den Krankheitsfall. Da braucht es Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Leistungsbereitschaft. So verstehen wir unsere Aufgabe und so überzeugen wir tagtäglich unsere Kunden.

 

Unsere Position als Qualitätsanbieter wollen wir noch weiter ausbauen. Deswegen haben wir das Jahr 2016 ganz ins Zeichen einer großen Qualitätsoffensive gestellt: Wir haben unsere ganze Organisation auf den Kopf gestellt, um herauszufinden, wo wir noch besser werden können. Das Ergebnis: Wir haben Prozesse vereinfacht, Verwaltungsaufgaben gebündelt und Entscheidungsstrukturen verschlankt. Dadurch haben unsere Kundenberater alle Zeit, die sie brauchen, um sich persönlich um unsere Kunden zu kümmern. Dabei ging es übrigens nicht um Stellenabbau: Denn wir brauchen ein starkes Team, um den Ansprüchen unserer Kunden gerecht zu werden. Wir haben vielmehr unsere dezentrale Struktur weiter gestärkt: Die SBK hat ganz bewusst flache Hierarchien, jeder Kundenberater hat volle Entscheidungsbefugnis. Denn die besten Lösungen kann jeder Kollege nur gemeinsam mit dem Kunden finden. Lange Entscheidungswege und interne Abstimmungsprozesse wären kontraproduktiv.

 

Die SBK macht sich damit fit für die Zukunft. Auf die Rahmenbedingungen können wir uns jedenfalls nicht verlassen: Im letzten Jahr wurde noch einmal deutlich, wie manipulationsanfällig und ungerecht der Kassenfinanzausgleich gestaltet ist. Es wurde deutlich, dass Zuweisungen abhängen von ärztlichen Diagnosen. Deren Qualität kann wiederum von Krankenkassen beeinflusst werden. Traurig genug, dass erst dieser öffentliche Skandal nötig war, damit die Politik handelte. Der Morbi-RSA wird derzeit evaluiert. Wir hoffen, es folgen bald Reformen. Denn Krankenkassen sollten sich um Qualität und Leistung bemühen, statt miteinander wettzueifern, wer mehr vom Kuchen abbekommt. Wir wünschen uns einen Wettbewerb darum, wer die zufriedensten Kunden hat. Alles andere hat für die Versicherten keinen Mehrwert. Und als Krankenkasse sind wir schließlich für die Versicherten da – und nicht umgekehrt.

Der aktuelle Geschäftsbericht zum Download

Lesen Sie den aktuellen Geschäftsbericht über das Menü links direkt auf unserer Website oder laden Sie sich den Geschäftsbericht und seinen Anhang herunter.

Geschäftsbericht 2016 (PDF, 0,94 MB)

Anhang zum Geschäftsbericht 2016 (PDF, 1,88 MB)