Was macht eigentlich...

eine Ausbildungskoordinatorin bei der SBK?

Was motiviert unsere Mitarbeiter, wie sieht ihr Arbeitsalltag aus? Bei der SBK arbeiten über 1.800 Menschen, davon sind rund 200 gerade in der Ausbildung. Indem wir unseren Azubis eine umfangreiche und vielseitige Ausbildung ermöglichen, geben wir Ihnen, liebe Leser, die Sicherheit, auch in Zukunft den gewohnt guten Service zu bekommen. An dieser Stelle erhalten Sie persönliche Einblicke in die Aufgabenwelt der SBK-Mitarbeiter, diesmal von unserer Ausbildungskoordinatorin Sonja Schwarz.

Der 1. August ist für Sonja Schwarz jedes Jahr ein besonderer Tag: Sie begrüßt die etwa 20 jungen Menschen, die an diesem Tag ihre Ausbildung bei der SBK in Nordbayern beginnen, und heißt sie mit einer kleinen Schultüte willkommen. Sie ist dabei jedes Mal genauso aufgeregt wie die neuen Kollegen. Die meisten von ihnen hat sie bereits durch das Auswahlverfahren begleitet, hat ihnen am Telefon die Nachricht von der bestandenen Aufnahmeprüfung überbracht und wird ihnen drei Jahre später im Prüfungskomitee gegenübersitzen.

Die Azubis starten teilweise schon mit 16 Jahren in ihr Berufsleben bei der SBK. Sie durch die Ausbildungszeit zu begleiten, ihre Entwicklung zu verfolgen und zu fördern – das macht Sonja Schwarz bereits seit zehn Jahren mit viel Hingabe und Überzeugung. Eine fundierte und vielseitige Ausbildung sorgt schließlich dafür, dass die SBK sich auch in Zukunft so um ihre Versicherten kümmern kann, wie es ihren Grundsätzen entspricht.

Von der Bewerbung bis zur Prüfung in guten Händen

Die Frage, was eine Ausbildungskoordinatorin macht, kann Sonja Schwarz rund ums Jahr ganz unterschiedlich beantworten. Sobald die Neuen nach der Einführungswoche an ihren jeweiligen Standorten angekommen sind und dort unter der Obhut ihrer Paten in ihr Berufsleben starten, geht es im Herbst für die Koordinatorin auch schon wieder an das Sichten neuer Bewerbungen. Jede Bewerbung, die über das Online-Tool eingeht, wird sorgfältig ausgewertet, jeder Bewerber bekommt eine persönliche Antwort und einige werden zu einem ersten schriftlichen Test und einer Informationsrunde eingeladen. Als Sonja Schwarz auffiel, dass die jungen Bewerber häufig von ihren Eltern zum Termin gefahren werden, kam ihr die Idee, diese erste Runde auch für sie zu öffnen. Als Mutter weiß sie, dass vier Ohren mehr hören als zwei, besonders wenn die Aufregung groß ist. Ihr Angebot wurde in Erlangen überraschend gut angenommen und wird nun auch bundesweit umgesetzt.

Wer den schriftlichen Test erfolgreich besteht, wird zum Bewerbertag eingeladen. In Gruppenaufgaben und Einzelgesprächen entscheidet sich dann, wer einen Ausbildungsplatz bekommt. Auch diese Termine koordiniert und begleitet Sonja Schwarz in ihrer Region. Anfang des Jahres stehen dann bis zu sechs Ausbildungsmessen im Terminkalender und im Mai geht es schon ans Korrigieren der schriftlichen Abschlussprüfungen. Die mündlichen Prüfungen finden in den Räumen der SBK statt und Sonja Schwarz, die seit 15 Jahren Mitglied im Prüfungsausschuss ist, weiß, wie sehr die Azubis diese Tatsache schätzen.

Immer ein offenes Ohr und den Überblick über alle Termine

Rund ums Jahr plant Schwarz große Events wie die Einführungswoche in Österreich, den Einführungstag am 1. August oder das jährliche Azubi-Treffen. Auch die Koordination der Hospitanzen gehört zu ihren Aufgaben. Mit einem Schmunzeln antwortet sie auf die Frage, was ein Azubi denn mitbringen muss, unter anderem auch: „Einen guten Reisekoffer! Denn wer bei der SBK lernt, ist viel unterwegs.“ Jeder Azubi verbringt immer wieder mehrere Wochen am Stück an der BKK Akademie in Rotenburg an der Fulda und hospitiert außerdem einmal in jeder Abteilung. Die Abläufe in der Pflegekasse lernen Azubis ebenso kennen wie die im Arbeitgeberservice oder im Hilfsmittelbereich und jeder verbringt im zweiten Lehrjahr auch einige Wochen in der Zentrale in München. Wenn es daran geht, Unterkünfte an anderen Standorten zu organisieren oder den Überblick über den Jahresplan zu behalten, können die Azubis sich auf die Unterstützung ihrer Koordinatorin verlassen.

Vielseitig und spannend ist die Ausbildung in jeder Hinsicht. Um als persönlicher Kundenberater oder Dialogmarketing-Kaufmann seine Versicherten zu jedem Thema gut beraten zu können, gehört eine breite Fachkenntnis dazu, die stetig erweitert wird – auch über die Ausbildung hinaus. Die Fachinformatiker unterstützen derweil die eigenen Kollegen mit ihrem technischen Wissen dabei, den Versicherten einen sicheren und reibungslosen Service zu bieten.

Auch Sonja Schwarz ist immer wieder in Nordbayern unterwegs. Sie hält regelmäßig Kontakt zu den Ausbildungspaten, die sich um die neuen Kollegen kümmern, und stimmt sich mit den Führungskräften ab. Braucht ein Auszubildender besondere Förderung, wie entwickelt sich der Einzelne, wo liegen die Stärken? Die Koordinatorin weiß, was zu tun ist. Wenn sie ihren Schützlingen schließlich nach drei Jahren zur bestandenen Prüfung gratuliert, erfüllt sie immer wieder ein Gefühl von Stolz und Freude. „Es macht mir so viel Spaß, unsere jungen Mitarbeiter in ihrer Entwicklung zu sehen und zu begleiten!“

Welche Fähigkeiten und Interessen braucht ein Auszubildender?

Auf den Jobmessen wird Sonja Schwarz immer wieder gefragt, was die Arbeit bei einer Krankenversicherung ausmacht. Sie antwortet gern mit einer Gegenfrage: „Hattest du schon mal Kontakt zu deiner Versicherung? Wie war der?“ Wer sich an seine Krankenversicherung wendet, möchte gesund werden oder gesund bleiben, hofft auf Verständnis und Beratung. Es kann ein freudiger Anlass sein – ein bevorstehendes Auslandssemester oder eine Schwangerschaft. Aber auch ein sorgenvoller: eine unvorhergesehene Diagnose oder ein Unfall. Einfühlungsvermögen und Offenheit gehören deshalb unbedingt zu den Grundvoraussetzungen, dazu kommen die Freude am Umgang mit Menschen und gute kommunikative Fähigkeiten. 

Bundesweit beginnen bei der SBK jedes Jahr 80 Azubis eine Ausbildung, die meisten erlernen den Beruf des Sozialversicherungsfachangestellten. Das lange Wort wird intern gern mit SoFa abgekürzt. Seit 2019 gibt es noch zwei weitere Ausbildungsberufe: Kauffrau/-mann für Dialogmarketing und Fachinformatiker/-in – dazu können sich Schulabgänger mit Realschulabschluss ausbilden lassen.

 

Wer mehr wissen möchte, findet Ansprechpartner und Informationen unter https://www.sbk.org/karriere/ausbildung.
Im Video auf der Seite berichtet Mara Klaessen von ihrem Alltag als Auszubildende und gibt interessante Einblicke hinter die Kulissen der Ausbildung bei der SBK.

Sechs Gründe, warum Sonja Schwarz eine Ausbildung bei der SBK empfiehlt:

„Wir sind auf deiner Seite.“ gilt auch für unsere Azubis. Sie werden bei uns ...

  • Verantwortung übernehmen und selbstständig arbeiten von Anfang an
  • mit dem Ausbildungspaten immer einen Ansprechpartner haben
  • alle Fachbereiche einer Versicherung kennenlernen
  • von Anfang an Teil des Teams sein, guten Kontakt zur Führungskraft haben
  • theoretisches Lernen und praktisches Arbeiten sinnvoll verknüpfen
  • eine hohe Chance auf eine Übernahme nach dem Abschluss der Ausbildung haben

Die SBK als Ausbildungsbetrieb

Es gibt drei Ausbildungsberufe:

  1. Sozialversicherungsfachangestellter (w/m/d)
  2. Kaufmann für Dialogmarketing (w/m/d)
  3. Fachinformatiker (w/m/d)
  • Ausbildungsbeginn ist der 1. August 2020
  • Offene Ausbildungsstellen sind immer aktuell online ausgeschrieben: https://www.sbk.org/karriere/stellenangebote/stellenangebote-fuer-auszubildende/
  • Online-Bewerbungen sind ab sofort möglich, es gibt keinen Bewerbungsschluss
  • Voraussetzung ist die Mittlere Reife / Realschulabschluss
  • Es gibt außerdem zwei Möglichkeiten für ein duales Studium: 
    Die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten kann mit einem Präsenzstudium der Gesundheitsökonomie oder einem Fernstudium der Betriebswirtschaftslehre kombiniert werden. Informationen und Ansprechpartner finden sich hier: https://www.sbk.org/karriere/duales-studium/