Beitragssatz der Siemens-Betriebskrankenkasse bleibt erneut stabil

Pressemitteilung: Solide Finanzplanung der SBK, langfristige Reform der GKV notwendig (09.12.2021)

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Gute Nachrichten für die über eine Million Versicherten der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse: Die Krankenkasse hält ihren Beitragssatz auch 2022 stabil. Der Zusatzbeitrag liegt damit bereits das sechste Mal in Folge bei 1,3 Prozent. Das hat der Verwaltungsrat der SBK im Rahmen der Haushaltsplanung für das kommende Jahr beschlossen.

Beitragssatz und Leistungsumfang bleiben stabil

"Bereits das sechste Mal in Folge können wir den Beitragssatz der SBK für unsere Versicherten stabil halten. Eine solide Finanzplanung und das verantwortungsvolle Wirtschaften mit den Beiträgen unserer Versicherten sind dafür die Grundlage", sagt Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der SBK. "Ebenfalls stabil halten wir das umfassende Leistungs- und Beratungsangebot der SBK", ergänzt seine Vorstandskollegin Dr. Gertrud Demmler. "Gerade auf die digitalen Services werden wir im nächsten Jahr unseren Fokus legen und sie für unsere und mit unseren Versicherten weiter ausbauen."

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Grundsätzlich bleibt die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung weiter angespannt. Vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind noch nicht final abschätzbar. Der Bund hat daher für das nächste Jahr den Bundeszuschuss verdoppelt und Steuermittel von über 28 Milliarden Euro zugesichert, um die GKV zu stabilisieren. "Das ist ein gutes Zeichen in Krisenzeiten. Es ist allerdings keine langfristige Lösung für die GKV, dauerhaft von Zuschüssen abhängig zu sein", sagt SBK-Vorständin Dr. Gertrud Demmler. "Die aktuellen Entwicklungen in Versorgung und Pflege zeigen, dass es übergreifende Reformen braucht, um die Finanzierung in den kommenden Jahren auf solide Beine zu stellen. Wir erhoffen uns von der neuen Bundesregierung, dass sie diese Themen zügig und grundsätzlich anpackt."

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