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Gutscheine - Freigrenzen und Besteuerung

Zum Arbeitsentgelt gehören auch Sachbezüge wie z. B. Waren- und Dienstleistungen und Gutscheine.

Allerdings bleiben laut Einkommensteuergesetz Sachzuwendungen an Mitarbeiter bis 44 Euro monatlich steuerfrei (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) bzw. nach § 3 Abs. 1 Satz 3 SvEV sozialversicherungsfrei. Unter bestimmten Voraussetzungen also können Sie Ihren Arbeitnehmern Gutscheine lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei überlassen.

44-Euro-Grenze und Aufmerksankeiten

Zusätzlich zum Sachbezug von 44 Euro monatlich, sind auch Aufmerksamkeiten seitens des Arbeitgebers bis zu 60 Euro steuerfrei. Voraussetzung hierfür ist, dass diese Aufmerksamkeit wegen eines persönlichen Ereignisses an Mitarbeiter gewährt wird, beispielsweise zum Firmenjubiläum oder Geburstag.

Überschreiten der Freigrenze

Für den Sachbezug von 44 Euro und 60 Euro für Aufmerksamkeiten handelt es sich um Freigrenzen.

Übersteigt der jeweilige Betrag die Freigrenze, wird der gesamte Betrag steuer- und beitragspflichtig.

Bargeldauszahlung ausschließen

Gutscheine bis 44 Euro sowie Aufmerksamkeiten bis 60 Euro sind nur steuer- bzw. beitragsfrei, wenn es sich um Sachlohn handelt. Diese Steuer- und Beitragsfreiheit besteht jedoch nur, wenn es ausgeschlossen ist, dass sich der Mitarbeiter den Betrag in bar auszahlen lassen kann. Auch Restbeträge, die beispielweise bei Einlösung eines Gutscheins ausgezahlt werden, führen dazu, dass der Gesamtbetrag steuer- bzw. beitragspflichtig wird.

Lassen Sie sich am besten bestätigen, dass eine Auszahlung eines (Rest-)Gutscheins nicht möglich ist.

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