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Elektronisches A1-Antragsverfahren: Weitere Änderungen

Seit dem 1. Juli 2019 werden die A1-Bescheinigungen ausschließlich elektronisch beantragt. Ab Juli 2019 bzw. Januar 2020 stehen nun weitere Änderungen an.

Wenn Sie bzw. Ihr Arbeitgeber ein systemgeprüftes Abrechnungsprogramm einsetzen und der Hersteller diese Funktion bereits anbietet, kann die A1-Bescheinigung direkt elektronisch beantragt werden.

Alternativ kann die A1-Bescheinigung mit der maschinellen Ausfüllhilfe sv.net der Informationstechnischen Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH beantragt werden.

Seit dem 01. Juli 2019 entfällt die Kontaktanschrift des Arbeitnehmers – gleichzeitig ist die Angabe des Geburtslandes verpflichtend. Deshalb wird ab diesem Zeitpunkt eine neue Version des Datensatzes eingesetzt. Zur Vermeidung von Abweisungen aufgrund des Versionswechsels wird für Arbeitgeber eine Übergangsfrist von drei Monaten vorgesehen. Stornierungen sind ab dem 1. Juli 2019 aber nur noch in der aktuellen Version zulässig. Sofern ein Antrag für davorliegende Zeiträume zu stornieren ist, ist dann das Feld „Geburtsland“ mit dem Pseudowert „999“ für „ohne Angabe“ zu belegen.

Abschließend wird zum 1. Januar 2020 eine sogenannte Antragsbestätigung eingeführt. Sie kann beispielsweise bei kurzfristigen Auslandseinsätzen als Nachweis darüber eingesetzt werden, dass vor Beginn der Auslandsbeschäftigung ein Antrag auf Ausstellung einer A1- Bescheinigung gestellt wurde. Zudem wird die Angabe des Wohnstaats des Arbeitnehmers verpflichtend. Auch ist künftig anstelle der Angabe des konkreten Krankenversicherungsträgers des Arbeitnehmers bei privat Krankenversicherten lediglich die Mitgliedsnummer des Arbeitnehmers und bei gesetzlich Krankenversicherten die Betriebsnummer der Krankenkasse erforderlich.

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