Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Impfung

Damit Sie gut informiert entscheiden können.

Sie möchten wissen, ob eine Corona-Impfung für Sie in Frage kommt? Hier finden Sie weitere wichtige Informationen zu dieser Impfung, die Sie bei Ihrer Entscheidung für oder gegen eine Impfung unterstützen können.

Damit Sie immer auf dem aktuellen Stand sind, wird diese Seite regelmäßig aktualisiert und wo nötig ergänzt. Stand der Informationen: 14.04.2021

Wir beantworten Ihre Fragen aus folgenden Bereichen:

Anspruch und Reihenfolge bei der Corona-Impfung

Ist ihr gewöhnlicher Aufenthalts- oder Arbeitsort in Deutschland, haben Sie hier Anspruch auf eine kostenfreie Impfung. Kostenträger ist momentan der Bund bzw. die Bundesländer. Wenn Sie die Corona-Impfung jedoch im Ausland (z.B. bei beruflicher Abwesenheit, Urlaubsreise, etc.) in Anspruch nehmen und dort die Kosten privat tragen müssen, kann Ihnen weder die SBK, noch der Bund oder die Bundesländer entstandene Kosten erstatten. Informieren Sie sich daher am besten im Vorfeld, ob die Impfkosten für Ihre Impfung im jeweiligen Land von der dortigen Regierung getragen werden.

Ja, bei Bedarf. Je nach aktuellem Infektionsgeschehen und Erkenntnissen, welche Personengruppen besonders gefährdet sind bzw. welche Impfstoffe für welche Menschen die beste Wirkung erzielen, werden diese Erkenntnisse in die Priorisierung und Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission aufgenommen.

Dieser Zeitpunkt kann derzeit nicht genau abgeschätzt werden. Der Zeitpunkt des Impfstarts für die nicht-priorisierten Personengruppen hängt von der Verfügbarkeit der Impfstoffe ab und von der Geschwindigkeit, in der die besonders vulnerablen Gruppen geimpft werden können. Diese Faktoren können regional unterschiedlich ausfallen, sodass die Impfkampagne in einem Bundesland beispielsweise weiter vorangeschritten ist als in einem anderen Bundesland. Ein genereller Impfstart für die nicht-priorisierte Bevölkerungsgruppe vor Sommer 2021 ist jedoch nicht realistisch.

Wann ein Wechsel von Gruppe 1 auf Gruppe 2 bzw. 3 stattfindet, kann nicht generell beantwortet werden. Dies hängt von der Impfstoffverfügbarkeit ab und davon, wie schnell höher priorisierte Personenkreise geimpft werden. Daher kann der Wechsel auf die nächste Gruppe regional sehr unterschiedlich sein.

Gesichert ist aber, dass Sie auf jeden Fall rechtzeitig erfahren werden, wann Sie einen Termin zur Impfung vereinbaren können. Manche Bundesländer laden anspruchsberechtigte Personen zum Beispiel über die Einwohnermeldeämter schriftlich ein (Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern). Andere Bundesländer wiederum geben allgemein über die Medien wie Internet und Fernsehen bekannt, wann welche Personengruppen Anspruch auf die Impfung haben. Die Anspruchsberechtigten können dann entweder über eine Service-Hotline oder ein Online-Portal einen Impftermin vereinbaren.

Eine aktuelle Übersicht über das Vorgehen der Bundesländer gibt die Seite des Patientenservice 116117.de. Dort finden Sie auch für jedes Bundesland Informationen darüber, welche Personengruppen derzeit geimpft werden können.

Nein. Die Reihenfolge wird allein von den Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO), der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Ethikrates aufgestellt und bei neuen Studienergebnissen entsprechend angepasst. Diese Empfehlungen werden in der Corona-Impfverordnung vom Bundesgesundheitsministerium verankert. Auf diesen Prozess hat die SBK keinen Einfluss. Zudem hat die SBK auch keinen Zugriff auf Impfstoffe.

Es ist davon auszugehen, dass Personen, bei denen in der Vergangenheit eine Infektion mit SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, zumindest vorübergehend einen Schutz aufweisen. Die Experten der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfehlen daher, dass sich diese Personen in Anbetracht des knappen Impfstoffes und zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen erst ca. 6 Monate nach Genesung impfen lassen.

Nach den bisherigen Daten gibt es keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach einer unbemerkt durchgemachten COVID-19-Erkrankung eine Gefährdung darstellt oder die Wirksamkeit der Impfung dadurch beeinträchtig wäre. Daher wird vor der Impfung kein Corona-Antikörpertest durchgeführt.

Für den Fall, dass nach Verabreichen der ersten Corona-Impfung eine Infektion mit dem Coronavirus auftritt (durch PCR-Test nachgewiesen), empfiehlt die STIKO, dass die zweite Dosis erst ca. 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung erfolgen soll. Denn es ist davon auszugehen, dass aufgrund der durchlebten Infektion für den Zeitraum von ca. 6 Monaten eine Immunität besteht. Die Impfserie muss bei Unterbrechung in diesem Falle übrigens nicht von Neuem begonnen werden.

Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt. Er kann anhand der Bestimmungen der Coronavirus-Impfverordnung und der aktuellen STIKO-Empfehlung entscheiden, ob für Sie ein entsprechendes Risiko besteht.

 

Personen, die an einer Erkrankung leiden, durch die das Risiko für eine (schwerwiegende) Corona-Infektion erhöht ist, haben gemäß § 6 Abs. 5 der Coronavirus-Impfverordnung Anspruch darauf, von ihrem Arzt ein Attest über die Erkrankung zu erhalten. Es reicht eine formlose Bescheinigung.

Diese dient als Impfberechtigung und muss am Tag der Impfung vorgelegt werden. Diskutiert wird auch, dass Ärzte QR-Codes an impfberechtigte Patienten ausgeben können, die dann zur Terminvergabe dienen.

Wenn Sie enge Kontaktperson einer Risikoperson sind (einer Schwangeren bzw. pflegebedürftigen Person) und daher prioritär geimpft werden sollen (Prioritätengruppe 2), müssen Sie dies bei der Impfung nachweisen.

Als Nachweis genügt eine schriftliche Bestätigung der Risikoperson bzw. deren gesetzlichen Vertreters.

Sprechen Sie hierzu am besten mit Ihrem Arbeitgeber. Sollten Sie zur berechtigten Gruppe zählen, muss er Ihnen eine Bescheinigung über Ihre Tätigkeit ausstellen. Diese dient als Impfberechtigung und muss bei der Impfung im Impfzentrum vorgelegt werden.

Nutzen und Wirksamkeit der Corona-Impfung

Wie wirksam sind die derzeit erprobten Impfstoffe?

Wichtiger Hinweis zur Wirksamkeit der Corona Impfstoffe

In einer Gegend mit vielen aktiven COVID-19-Fällen treten etwa 20 Fälle je 1000 Personen auf. Durch eine Impfung verringert sich das Risiko, an COVID-19 zu erkranken, auch wenn man mit dem Coronavirus in Kontakt kommt.

  • Ohne Impfung: Es erkranken 20 von 1000 Personen an COVID-19.
  • Impfung mit Impfstoff mit 70 % Wirksamkeit: Es erkranken nur etwa 6 von 1000 Personen an COVID-19.
  • Impfung mit Impfstoff mit 94 bzw. 95 % Wirksamkeit: Es erkrankt nur etwa 1 von 1000 Personen an COVID-19.

Wie bei anderen Impfungen auch, bleibt also ein geringes Risiko bestehen, trotz Impfung zu erkranken. Eine Grippeimpfung reduziert z. B. das Risiko einer Grippeinfektion um 80 % bei jungen Erwachsenen und um 41 %-63 % bei älteren Erwachsenen. Die Schutzwirkung der Keuchhusten-Impfung beträgt im Durchschnitt 64%, die Pneumokokken-Impfung mit dem 23valenten Impfstoff verringert das Risiko einer Infektion zu 50 %-70 %.

Die Vorteile: Selbst, wenn es trotz Impfung zu einer Infektion kommt, verhindern Impfungen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schwere Krankheitsverläufe. Dies gilt auch für alle zugelassenen Corona-Impfstoffe. Eine COVID-19 Infektion macht sich dann vorwiegend mit milden Symptomen bemerkbar. Zudem reichen auch Wirksamkeiten der bisher zugelassenen Impfstoffe aus, um eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in der Bevölkerung zu verhindern (Herdenschutz).

Fazit: Auch eine Corona-Impfung mit einem Impfstoff, der eine Wirksamkeit von z. B. 60 % oder 70 % hat, ist zur Vermeidung von schwerwiegenden und tödlich verlaufenden Infektionen sowie zur Eindämmung der Pandemie absolut gewinnbringend.

Durch eine Corona-Impfung sinkt das Risiko, bei Kontakt mit dem Virus SARS-CoV-2 an COVID-19 zu erkranken. Nachfolgend sind die in Deutschland zugelassenen Impfstoffe aufgelistet, ihre Anwendung, Wirksamkeit und Nebenwirkungen beschrieben.

Die Durchschnittliche Wirksamkeit beschreibt die Angabe der prozentualen Verringerung des Risikos einer COVID-19-Infektion nach einer Impfung im Vergleich zu Personen ohne Impfung.

Die Angaben zu den Nebenwirkungen beziehen sich auf Nebenwirkungen, die innerhalb von 14 Tagen nach Verabreichen des Impfstoffes bei geimpften Personen auftraten. Bei den hier angegebenen lokalen und systemischen Nebenwirkungen handelt es sich um typische Reaktionen des Organismus auf eine Impfung. Die Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von 1-2 Tagen von alleine ab.

Impfstoff / Hersteller / ImpfstofftypEU Zulassung seitAnwendung (Gem. STIKO-Empfehlung bzw. Coronavirus-Impfverordnung)Impfschema (STIKO)Durchschnittliche WirksamkeitNebenwirkungen
Covid-19 Vaccine Janssen / Janssen (Johnson & Johnson) / Vektor-ImpfstoffMärz 2021Ab 18 Jahren1 Impfdosisca. 66 % Lokale Reaktionen:
  • Schmerzen, Rötungen, Schwellungen an der Einstichstelle 50 %
Systemische Reaktionen:
  • Kopfschmerzen, Erschöpfung, Muskelschmerzen, Übelkeit, Fieber 55 %
Es gibt keine Hinweise darauf, dass es durch die Impfung zu schweren Nebenwirkungen kommt. Schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad oder Lebensgefahr traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Keine Anzeichen, dass sie im Zusammenhang mit der Impfung stehen.
Covid-19 Vaccine Vaxzevria  / AstraZeneca / Vektor-ImpfstoffJanuar 2021Seit 30. März empfiehlt die STIKO die Verwendung des Impfstoffes nur für Personen ab 60 Jahren. 2 Dosen, im Abstand möglichst 12 Wochen, voller Impfschutz ca. 15 Tage nach zweiter Dosis60-70 % je nach Altersgruppe und Abstand zwischen den Impfdosen Lokale Reaktionen:
  • Schmerzen an der Einstichstelle: 54,2 %
  • Spannungsgefühl 63,7 %
Systemische Reaktionen:
  • Abgeschlagenheit 53,1 %
  • Kopfschmerzen 52,6 %
  • Krankheitsgefühl 44,2 %
  • Erhöhte Temperatur 33,6 %
  • Fieber 7,9 %
Die Symptome sind nach der zweiten Dosis geringer als nach der ersten. Schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad oder Lebensgefahr traten i.R. der Zulassungsstudien in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Bei der Verwendung des Impfstoffes wurde inzwischen eine Häufung von thromboembolischen Nebenwirkungen, z.B. Hirnvenenthrombosen, bei hauptsächlich weiblichen Personen unter 60 Jahren beobachtet. Ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Impfstoff Vaxzevria (AstraZeneca) konnte bislang nicht nachgewiesen, aber auch nicht ausgeschlossen werden. Die EMA und das deutsche Paul-Ehrlich-Institut prüfen die Fälle weiterhin.
Covid-19 Vaccine Moderna / Moderna / mRNA-ImpfstoffJanuar 2021Ab 18 Jahren 2 Dosen, im Abstand von 4 bis maximal 6 Wochen, voller Impfschutz ca. 14 Tage nach zweiter DosisCa. 94 % Lokale Reaktionen:
  • Schmerzen an der Einstichstelle: 88 %
Systemische Reaktionen:
  • Abgeschlagenheit: 65 %
  • Kopfschmerzen: 59 %
  • Fieber: 0,8 % nach erster Dosis, 15,5 % nach zweiter Dosis
Schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad oder Lebensgefahr traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Wenig Einzelfälle mit vorübergehender Faszialparese (Gesichtslähmung), deren Zusammenhang mit der Impfung nicht ausgeschlossen werden konnte. Anaphylaktische Reaktionen.
Comirnaty / Biontech/Pfizer / mRNA-ImpfstoffDezember 2020Ab 16 Jahren 2 Dosen, im Abstand von 3 bis maximal 6 Wochen, voller Impfschutz ca. 7 Tage nach zweiter DosisCa. 95 % Lokale Reaktionen:
  • Schmerzen an der Einstichstelle: 83 %
Systemische Reaktionen:
  • Abgeschlagenheit: 47 %
  • Kopfschmerzen: 42 %
  • Fieber: 4 % nach erster Dosis, 16 % nach zweiter Dosis
Schwere unerwünschte Ereignisse mit hohem Schweregrad oder Lebensgefahr traten in der Impfstoff- und Placebogruppe gleich häufig auf. Wenig Einzelfälle mit vorübergehender Faszialparese (Gesichtslähmung), deren Zusammenhang mit der Impfung nicht ausgeschlossen werden konnte. Anaphylaktische Reaktionen.

Hinweise zur Impfstoffwahl: Patienten können aktuell nicht selbst entscheiden, mit welchem Impfstoff sie geimpft werden. Die Impfstoffauswahl wird von den impfenden Personen anhand Verfügbarkeit, STIKO-Empfehlungen bzw. den Regelungen in der Coronavirus-Impfverordnung getroffen. 

Hinweise zur Anwendung der Corona-Impfstoffe: Die zweite Dosis muss mit dem gleichen Impfstoff erfolgen wie die erste Dosis. Zudem hat die Vervollständigung der Impfserie vor dem Beginn der Impfung neuer Personen Priorität, dazu wird von den Impfzentren bzw. Impfteams entsprechend Impfstoff zurückgelegt. Bei Überschreiten des Impfabstands zwischen der ersten und zweiten Impfstoffdosis soll die Impfserie fortgesetzt und nicht von vorn begonnen werden.

Ausblick Impfstoffzulassung: Die Impfstoffe von Novavax (Totimpfstoff) und CureVac (mRNA) befinden sich gerade im Abschluss der Phase III Studien und Teile des Zulassungsantrages sind bereits bei der EMA eingereicht.

Alle hier aufgeführten Informationen beruhen auf Empfehlungen der STIKO.

Dies kann anhand der bisherigen Daten noch nicht vollständig bewertet werden.

Damit die Wirkung nicht durch andere Impfungen beeinträchtigt wird, sollte zu anderen Impfungen ein Abstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden. Dies gilt nicht für Impfungen im Notfall.

Dies wird aktuell von den Impfstoffherstellern weiterhin überprüft. Bisherige Untersuchungen der Hersteller Biontech/Pfizer geben aber Anlass zur Annahme, dass der Impfstoff Comirnaty gegen die Virusmutationen aus England und Südafrika wirksam ist. Nach Angaben des Herstellers Biontech wurde der Impfstoff an ca. 20 verschiedenen Virusvarianten getestet und konnte bei allen seine Wirkung beweisen. Auch für den Corona-Impfstoff von Moderna, der nach demselben Prinzip aufgebaut ist, wird eine Wirksamkeit gegen die Mutationen erwartet.

Diese Frage ist noch nicht vollständig geklärt. Die bisher vorliegenden Daten erlauben noch nicht, die Wirksamkeit der COVID-19-mRNA-Impfstoffe hinsichtlich einer Verhinderung oder Reduktion der Ansteckung final zu bewerten. Bis zum Vorliegen zuverlässiger Daten müssen deshalb auch nach einer Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln) eingehalten werden.

Die Schutzimpfung ist der verlässlichste Weg, die unkontrollierte Verbreitung eines Erregers zu verhindern und dadurch viele Menschenleben zu retten. Nur wenn sich genügend Menschen impfen lassen, können Infektionsketten unterbrochen und die Pandemie überwunden werden. Nach bisherigen Expertenmeinungen wird dieser sogenannte „Herdenschutz“ erreicht, wenn sich ca. 70 % der Bevölkerung impfen lassen.

Ja, unbedingt! Eine Impfung schützt zwar die geimpfte Person vor einer Infektion. Ob diese Person dann noch andere, ungeimpfte Menschen mit dem Coronavirus anstecken kann, ist bislang unklar. Daher müssen weiterhin alle Personen die empfohlenen Infektionsschutzmaßnahmen befolgen. Schützen können Sie sich und Ihre Mitmenschen vor allem durch die AHA-Regel (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske). Mehr Informationen dazu auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA).

Corona-Impfstoffe

Derzeit sind mehr als 150 Impfstoff-Kandidaten in der Erprobung. Bei allen werden unserem Immunsystem Antigene des SARS-CoV-2 präsentiert, sodass wir eine Immunantwort aufbauen. Bei den Impfstoffen werden jedoch unterschiedliche Virusbestandteile verwendet, um diese Immunreaktion auszulösen. Es gibt drei Hauptentwicklungslinien: Totimpfstoffe mit Virusproteinen, Impfstoffe mit Vektorviren oder mRNA/DNA-Impfstoffe.

  • Totimpfstoffe: Totimpfstoffe enthalten abgetötete Erreger, die sich nicht mehr vermehren können. Diese Erreger werden vom Körper als fremd erkannt und bewirken eine Antikörperbildung, ohne das die Krankheit ausbricht.
  • Vektorimpfstoffe: Vektorimpfstoffe bestehen aus Viren (Vektoren), die für den Menschen unbedenklich sind, da sie sich nicht oder nur begrenzt im Menschen vermehren können. Der Vektor wird so manipuliert, dass er Informationen des Krankheitserregers enthält, die dann in der menschlichen Zelle abgelesen werden und eine Immunantwort gegen die Erreger erzeugen. Bei der Veränderung des Vektors wird darauf geachtet, dass seine Unbedenklichkeit für Mensch und Umwelt erhalten bleibt.
  • mRNA-Impfstoffe: Bei diesen Impfstoffen werden keine Krankheitserreger oder Erregerbestandteile (Antigene) benötigt. Stattdessen wird ein ausgewähltes Gen des Virus in Form von mRNA (messenger-RNA bzw. Boten-RNA) bei der Injektion übertragen. Im Körper wird dadurch die Bildung von (ungefährlichem) Virusprotein hervorgerufen, das dann den Aufbau des Immunschutzes bewirkt.

Mehr Infos zu den verschiedenen Impfstoffen erfahren Sie auf der Webseite des Bundesforschungsministeriums.

Nach heutigem Wissensstand ist die Integration von mRNA-Impfstoffen in das Genom menschlicher Körperzellen nicht möglich.

Die mRNA aus dem Impfstoff kann aufgrund einer anderen chemischen Struktur nicht in die DNA des Menschen "eingebaut" werden. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass die von den Körperzellen aufgenommene mRNA aus dem Impfstoff in DNA umgewandelt wird. mRNA-Impfstoffe gegen COVID-19 gelten daher als unbedenklich.
 

Nein. Vor allem zum Start der Impfungen wird es keine bzw. kaum Alternativen geben. Daher wird derjenige Impfstoff geimpft, der verfügbar ist. Sobald ausreichende Mengen und unterschiedliche Impfstoffe verfügbar sind und aus den Impfstoffstudien erkennbar ist, welcher Impfstoff bei welchen Personengruppen besonders wirksam ist, werden diese Erkenntnisse in der Impfempfehlung bzw. bei der Impfstoffwahl berücksichtigt.

Nein. Die Impfstoffe werden derzeit nur über die von der Bundesregierung und den Bundesländern koordinierte Logistik verteilt. Der Impfstoff kann daher zum Beispiel nicht über Apotheken besorgt werden.

Die Zulassung für vier Corona-Impfstoffe in Deutschland bzw. Europa ist bereits erfolgt: "Comirnaty" (Biontech/Pfizer, mRNA-Impfstoff), "Covid-19 Vaccine Moderna" (Moderna, mRNA-Impfstoff), „Covid-19 Vaccine Vaxzevria (AstraZeneca)“ (AstraZeneca, Vektor-Impfstoff) und „Covid-19 Vaccine Janssen“ (Janssen/Johnson & Johnson, Vektor-Impfstoff).

Darüber hinaus hat sich Deutschland bereits über Verträge mit weiteren Herstellern Impfstoffe gesichert: Sanofi/GSK (Totimpfstoff), Curevac (mRNA-Impfstoff). Mit weiteren Herstellern steht Deutschland bzw. die EU in Verhandlungen über Lieferverträge. Diese Impfstoffe befinden sich noch in Phase-I/II- bis Phase-III-Studien, weshalb deren Zulassung erst ein wenig später zu erwarten ist.

Impfstoffsicherheit und Nebenwirkungen

Nach intensiven Beratungen hat die STIKO am 30.03.2021 gemeinsam mit externen Experten entschieden, auf Basis der neuen verfügbaren Daten zum Auftreten der seltenen, aber sehr schweren thromboembolischen Nebenwirkungen die COVID-19 Vaccine Vaxzevria (AstraZeneca) nur noch für Personen im Alter ab 60 Jahren zu empfehlen. Denn die Nebenwirkung traten überwiegend 4 bis 16 Tage nach der Impfung bei Personen im Alter von unter 60 Jahren auf.

Nach den ersten bekanntgewordenen Fällen mit seltenen Hirnvenenthrombosen wurden die Impfungen mit Vaxzevria (AstraZeneca) bereits Mitte März in Deutschland kurzzeitig ausgesetzt.

Die Sicherheitsbewertung durch den Ausschuss für Risikobewertung bei der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat nach Prüfung der Zwischenfälle das positive Nutzen-Risiko-Verhältnis des Impfstoffes bestätigt. Aufgrund dieser positiven Sicherheitsbewertung sowie nach Beratungen mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern deshalb beschlossen, die vorsorglich ausgesetzten Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ab dem 19. März 2021 wiederaufzunehmen.

Ein Warnhinweis, dass in sehr seltenen Fällen spezielle Thrombosen im Zeitraum bis zu 16 Tagen nach der Impfung auftreten können, wurde in die Fach- und Gebrauchsinformation des Impfstoffes aufgenommen.

Da in Deutschland nun jedoch neue Fälle mit den seltenen Hirnvenenthrombosen in zeitlichem Zusammenhang mit der Vaxzevria-Impfung (AstraZeneca) aufgetreten sind, wurde eine erneute Prüfung zur Sicherheit des Impfstoffes für bestimmte Personengruppen notwendig.

Für Personen ab 60 Jahren kann der Impfstoff weiterhin uneingeschränkt verwendet werden, da in dieser Gruppe keine auffällige Häufung an thromboembolischen Nebenwirkungen beobachtet wurde. Der Nutzen überwiegt also deutlich die Risiken.

Die STIKO empfiehlt für Erstgeimpfte mit Vaxzevria (AstraZeneca) unter 60 Jahren eine Zweitimpfung mit einem der beiden anderen zugelassenen mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer oder Moderna. Die Zweitimpfung soll zwölf Wochen nach der Erstimpfung erfolgen. Bereits vereinbarte Impftermine für die Zweitimpfung können dennoch wahrgenommen werden, sofern diese mindestens neun Wochen nach der Erstimpfung terminiert sind.

Nur in Einzelfällen und nach einer individuellen Risikoanalyse mit einem Arzt kann auch Vaxzevria (AstraZeneca) bei der Zweitimpfung verwendet werden. 

Wer unter 60 Jahren und impfberechtigt ist und mit Vaxzevria (AstraZeneca) geimpft werden will, kann sich ebenso an seinen Hausarzt wenden. Dieser wägt das bestehende Risiko genauestens ab. Nach ausführlicher Aufklärung kann ein Patient dann in eine Impfung mit dem Impfstoff einwilligen.

Impflinge sollten auf darauf achten, ob etwa 4-16 Tage nach der Impfung (also nach Abklingen der typischen Impfreaktionen) Warnsymptome für eine thromboembolische Nebenwirkung auftreten. Dazu zählen:

  • Kurzatmigkeit
  • Brustschmerzen
  • Beinschwellungen
  • Anhaltende Bauchschmerzen
  • Starke, anhaltende Kopfschmerzen
  • Verschwommenes Sehen
  • Blutergüsse (Petechien) auf der Haut außerhalb der Impfstelle

Treten derartige Symptome auf, sollten sich die Betroffenen umgehend in ärztliche Behandlung begeben.

Seit 31. März 2021 können sich bereits alle Personen im Alter von 60-69 Jahren mit Vaxzevria (AstraZeneca) impfen lassen. Diese Gruppe war bisher in der Regel noch nicht impfberechtigt. So soll die Impfkampagne trotz der neuen Empfehlungen zur Anwendnung des Impfstoffes beschleunigt werden. Denn bei Personen ab 60 Jahren überwiegt der Nutzen des Impfstoffes deutlich die Risiken.   

Nur wenn ein Impfstoff nachgewiesen wirksam und verträglich ist, erhält er in Deutschland und in der EU eine Zulassung.

Hierzu führen die Hersteller Untersuchungen und Studien durch. Zunächst werden Impfstoffe an Tieren erprobt, ehe sie in einem dreistufigen Verfahren an Freiwilligen getestet werden.

  • Phase I: Test auf Verträglichkeit und Wirksamkeit eines Impfstoffes an maximal 100 Freiwilligen. 
  • Phase II: Die richtige Dosis, die Verträglichkeit und die Wirksamkeit werden an mehreren Hundert Freiwilligen getestet. 
  • Phase III: Test auf Wirksamkeit an mehreren tausend bis zehntausend Freiwilligen. In diesen großen Studien werden auch seltene Nebenwirkungen sichtbar. 

Bei erfolgreichem Abschluss aller Phasen kann das Zulassungsverfahren beginnen. Für Europa ist dafür die Europäische Arzneimittelagentur EMA zuständig. Beurteilt werden die Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe. Hierbei wird z. B. auch das deutsche Paul-Ehrlich-Institut beteiligt. Am Ende muss die Europäische Kommission auf Basis dieser Ergebnisse über die Zulassung entscheiden.

Nein. Vielmehr ist die zügige Entwicklung neuen Technologien, Vorerfahrung, einer weltweit intensiven Zusammenarbeit, beschleunigten organisatorischen Prozessen sowie einem erhöhten Personaleinsatz zu verdanken. Etablierte Qualitätsstandards werden dabei stets eingehalten. Auch die notwendigen Studien zur Erprobung der Impfstoffe laufen nach den vorgeschriebenen Verfahren ab, ohne wichtige Schritte zur Überprüfung auszulassen. Stattdessen werden einige Studien parallel durchgeführt und die Zulassungsverfahren frühzeitig vorbereitet.

Wie bei allen Impfungen kann es auch bei der Corona-Impfung zu Nebenwirkungen kommen, die durch den Einstich und die durch den Impfstoff hervorgerufene Aktivierung des Immunsystems ausgelöst werden. Folgende Nebenwirkungen können bei einer Impfung auftreten:

Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer:

  • Lokale Reaktionen: Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an der Einstichstelle. Diese Reaktionen können bei stärkerer Ausprägung unangenehm sein, sind aber harmlos. Bei Personen über 55 Jahren scheinen diese Reaktionen weniger stark ausgeprägt zu sein. Etwa 73 % der Studienteilnehmer gaben lokale Reaktionen als Nebenwirkungen an.
  • Systemische Reaktionen: Nach der Impfung können auch Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit und Kopfschmerzen auftreten. Ca. 70 % der Studienteilnehmer hatten eine dieser Nebenwirkungen.
  • Sonstige seltene Nebenwirkungen: Bei sehr wenigen Perrsonen traten eine harmlose Schwellung der Lymphknoten (1 % der Studienteilnehmer) bzw. eine Lähmung des Gesichtsnervs (Fazialisparese) auf (0,02 % der Studienteilnehmer). Es kam auch zu möglicherweise allergischen Reaktionen (0,1 % der Studienteilnehmer). Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte noch nicht ausgeschlossen werden. Die Arzneimittelbehörden beobachten und prüfen solche Fälle weiter gründlich.

Impfstoff Covid-19 Vaccine Moderna:

  • Lokale Reaktionen: Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an der Einstichstelle, Schwellung der Lymphknoten (92 % der Studienteilnehmer).
  • Systemische Reaktionen: Nach der Impfung können Fieber, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Ca. 83 % der Studienteilnehmer gaben solche Nebenwirkungen an.
  • Sonstige seltene Nebenwirkungen: Bei sehr wenigen Menschen (0,01 % der Studienteilnehmer) trat eine Lähmung des Gesichtsnervs (Fazialisparese) auf. Es kam teilweise auch zu allergischen Reaktionen (bei 0,4 % der Studienteilnehmer). Ein Zusammenhang mit der Impfung konnte noch nicht ausgeschlossen werden.

Impfstoff Covid-19 Vaccine AstraZeneca:

  • Lokale Reaktionen: Rötungen und Schwellungen, Schmerz und Druckempfindlichkeit an der Einstichstelle (75 % der Studienteilnehmer)
  • Systemische Reaktionen: Erschöpfung, Kopfschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen, Schüttelfrost oder Übelkeit (73 % der Studienteilnehmer)
  • Schwere Nebenwirkungen: In der Impfstoff- und Placebogruppe traten gleich häufig vereinzelt schwere Erkrankungen auf. Bislang gibt es keinen Hinweis, dass der Impfstoff Ursache schwerer Nebenwirkungen war.
  • In mehreren Fällen wurde in Deutschland in zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung mit AstraZeneca eine spezielle Form von schwerwiegenden Hirnvenen-Thrombosen in Verbindung mit einem Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie) und Blutungen festgestellt. Dies betraf hauptsächlich Personen unter 60 Jahren. Deshalb wird die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca nun vorwiegend bei Personen ab 60 Jahren eingesetzt. Es wird weiterhin sorgfältig überprüft, ob ein Zusammenhang zwischen den Ereignissen und dem Impfstoff besteht.

Impfstoff Covid-19 Vaccine Janssen:

  • Lokale Reaktionen: Rötungen und Schwellungen, Schmerz  an der Einstichstelle (50 % der Studienteilnehmer)
  • Systemische Reaktionen: Erschöpfung, Kopfschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen oder Übelkeit (55 % der Studienteilnehmer)
  • Schwere Nebenwirkungen: In der Impfstoff- und Placebogruppe traten gleich häufig vereinzelt schwere Erkrankungen auf. Bislang gibt es keinen Hinweis, dass der Impfstoff Ursache schwerer Nebenwirkungen war.

Ja. Empfohlen ist eine Beobachtungszeit von mindestens 5 Minuten nach der Impfung. Bestimmte Risikogruppen sollten 15-30 Minuten nachbeobachtet werden. Dazu gehören z. B. Personen mit einer Gerinnungshemmung und Personen, die in der Vergangenheit bereits allergische oder andere starke Impfreaktionen zeigten. Über die Notwendigkeit der Nachbeobachtung entscheidet der Arzt.

Ja. Die Corona-Impfverordnung sieht dazu eine sogenannte Impfsurveillance (kontinuierliche Impfüberwachung) vor. Impfzentren und mobile Impfteams müssen an das Robert-Koch-Institut Angaben zur geimpften Person (Alter, Geschlecht, Postleitzahl, Grundlage der Priorisierung) sowie Angaben zur Impfung (Datum der Impfung, Name des Impfstoffs, Chargennummer) übermitteln. Diese Daten dienen – zusammen mit der Meldung von ggf. direkt nach der Impfung aufgetretenen Impfreaktionen – dem Robert-Koch-Institut sowie dem Paul-Ehrlich-Institut zur Überwachung der Inanspruchnahme, des Impferfolgs und der Impfstoffsicherheit.

Auch Ärzte sind eine wichtige Anlaufstelle bei ungewöhnlichen Impfreaktionen. Darüber hinaus können diese sogar in Apotheken gemeldet werden. Diese sind verpflichtet, die Informationen an die zuständige Behörde weiterzuleiten.

Bei schwerwiegenden oder unklaren Nebenwirkungen der Corona-Impfung empfehlen wir Ihnen, unverzüglich einen Arzt aufzusuchen, damit er Ihre Symptome diagnostizieren und behandeln kann.

Je umfassender unerwünschte Nebenwirkungen erfasst werden, desto mehr Sicherheit besteht für Sie und die Gesamtbevölkerung. Tragen Sie selbst dazu bei und melden Sie unerwünschte Nebenwirkungen und Impfkomplikationen direkt über das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), entweder über dieses Online-Formular oder über die App des PEI „SaveVac“.

Bei einem Impfschaden im Sinne des §2 Nr. 11 Infektionsschutzgesetz (IfSG) handelt es sich um „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung; ein Impfschaden liegt auch vor, wenn mit vermehrungsfähigen Erregern geimpft wurde und eine andere als die geimpfte Person geschädigt wurde“.

Wenn es durch die Anwendung des Corona-Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kann je nach Gestaltung des Einzelfalls eine Haftung aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht kommen wie z. B. aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz und den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Weitere Informationen zur Haftung bei Impfschäden oder bei Schäden durch Fehler des medizinischen Personals in Impfzentren finden Sie auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Für folgende Personen gelten besondere Hinweise:

  • Schwangere und stillende Frauen: Da bisher keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorhanden sind, wird die Impfung für Schwangere und stillende Frauen von der STIKO nicht generell empfohlen. Laut STIKO stellt eine Impfung der Mutter während der Stillzeit wahrscheinlich kein erhöhtes Risiko für den Säugling dar. Wenn ein erhöhtes Risiko vorliegt, kann der Arzt in Einzelfällen die Impfung nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung und ausführlichen Aufklärung anbieten. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt.
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren: Aufgrund der mangelnden Studienlage ist noch kein Impfstoff für Personen unter 16 Jahren zugelassen. Ihr Arzt berät Sie, ob bei Vorliegen sehr hoher Risiken im Einzelfall geimpft werden kann.
  • Personen mit Allergien: Allergien sind kein generelles Ausschlusskriterium für eine Corona-Impfung. Teilen Sie dem impfenden Arzt vorhandene Allergien und Überempfindlichkeiten vor der Impfung mit. Dieser wägt dann das individuelle Risiko ab. Wenn nach der ersten Impfung eine allergische Sofortreaktion auftritt, sollte eine zweite Dosis nicht geimpft werden.
  • Personen mit Fieber (Körpertemperatur 38,5° C und höher) sollten erst geimpft werden, wenn sie genesen und fieberfrei sind.