Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Alles Wichtige rund um das Coronavirus und zu Ihrem Krankenversicherungsschutz.

Das Coronavirus stellt uns alle vor neue Herausforderungen. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, gut informiert zu sein. Sie finden auf dieser Seite daher viele aktuelle Informationen und Hintergründe rund um das Coronavirus wie zum Beispiel zur Corona-Impfung und zum Arztbesuch in Corona-Zeiten. Wir beantworten häufig gestellte Fragen zum Krankenversicherungsschutz sowie zu den Regelungen bei bestimmten Leistungen.

Wir sind auf Ihrer Seite – gerade in dieser herausfordernden Zeit. Kommen Sie auf uns zu, wenn Sie Fragen haben.

Bleiben oder werden Sie gesund!

Diese Seite wird laufend aktualisiert. Stand der Informationen: 05.04.2022

Long Covid: Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Wer eine Corona-Infektion überstanden hat, gilt als genesen. Doch gesund fühlen sich viele Betroffene auch Wochen oder Monate nach der Erkrankung nicht. Manche sind von gesundheitlichen Langzeitfolgen betroffen: Long Covid. Sehen Sie im Video, was die Symptome von Long Covid sind und welche Möglichkeiten es zur Behandlung gibt. Die SBK gibt Antworten auf wichtige Fragen.

Aktuelles aus dem Magazin

Ihre Kontaktmöglichkeiten: Gerade in dieser herausfordernden Zeit sind wir für Sie da.

Hier bekommen Sie Antworten auf häufig gestelle Fragen zu folgenden Themenbereichen:

Allgemeines zum Coronavirus

Schützen können Sie sich vor allem durch die sogenannte AHA-Regel (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske). Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA).

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig neue Erkenntnisse zum Coronavirus und auch dazu, welche Personen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite des RKI.

Sollten Sie zu einer Risikogruppe gehören, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Er kann Sie individuell beraten, welches Verhalten und welche Maßnahmen nun für Sie sinnvoll und erforderlich sind und Ihnen eventuelle Sorgen und Ängste nehmen.

Gehen Sie im Anschluss auf Ihren Arbeitgeber zu, um individuelle Lösungen für Ihren Arbeitsplatz zu finden.

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollen auch ohne Krankheitssymptome generell Kontakt zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten können beispielsweise über die Gesundheitsamt-Suche des Robert-Koch-Instituts (RKI) abgefragt werden. Das Gesundheitsamt klärt weitere notwendige Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Isolation, mit den Betroffenen ab.

 

Corona-Impfung

Aktuelle Informationen und alle Fragen und Antworten zur Corona-Impfung erhalten Sie hier

Corona-Test

Ob ein Corona-Test kostenfrei ist, hängt davon ab, welche Art von Test durchgeführt wird. Es wird unterschieden zwischen den PCR-Tests aus dem Labor (Veranlassung durch Arzt), den Antigen-Schnelltests (muss vom Fachpersonal durchgeführt werden) und den Selbsttests für zu Hause.

Selbsttests bieten die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert selbst zu testen. Die Kosten werden von der SBK nicht übernommen.

Der PCR-Test wird eingesetzt, um bei einer Person mit Covid-spezifischen Symptomen abzuklären, ob eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Wenn Sie Krankheitssymptome mit Verdacht auf eine Corona-Infektion haben, kann ein Arzt im Rahmen der Krankenbehandlung einen PCR-Test durchführen und über die SBK-Gesundheitskarte abrechnen. Die Einschätzung trifft der behandelnde Arzt. Der Arzt soll sich dabei an den jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts orientieren.

Antigen-Schnelltests kommen in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder Schulen zum Einsatz, um Personal oder Bewohner als vorsorglich regelmäßig zu testen.

Zudem werden Antigen-Schnelltests als kostenloses Testangebot für asymptomatische Personen im Rahmen der Bürgertestung eingesetzt. Die Coronavirus-Testverordnung (TestV) ist Rechtsgrundlage für die kostenlosen Bürgertests auf das SARS-CoV-2-Virus. Der Anspruch auf kostenlose Testung wurde bis 30. Juni 2022 verlängert.

 

Nein, eine Warnmeldung der Corona-Warn-App reicht nicht als Begründung für einen PCR-Test aus. Den betroffenen Personen steht aber bis 31. Mai 2022 weiterhin ein Anspruch im Rahmen der kostenlosen Bürgerstestung zur Verfügung. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Corona-Testzentren in den Bundesländern.

Ein Kratzen im Hals oder Husten muss noch kein Anzeichen für eine Infektion mit dem Coronavirus sein. Dennoch sollten Sie auch bei leichten Symptomen unbedingt zuhause bleiben. Wenden Sie sich außerdem an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt beziehungsweise außerhalb der Sprechstunden telefonisch an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117, um das weitere Vorgehen zu besprechen. In dringenden Fällen, etwa bei Atemnot, wählen Sie den Notruf 112.

Grundsätzlich gilt: Die Entscheidung, ob eine Person getestet wird oder nicht, liegt beim behandelnden Arzt. Er orientiert sich dabei an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt bundesweit einheitlich die Anmelde-, Quarantäne- und Nachweispflicht sowie das Beförderungsverbot aus Virusvariantengebieten.

Grundsätzlich können Hausärzte und Kliniken einen Coronatest durchführen. Jeweils aktuelle Informationen erhalten Sie über den Kassenärztlichen Notdienst, der bundesweit unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar ist. Darüber hinaus gibt es in jedem Bundesland Corona-Testzentren. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Corona-Testzentren in den Bundesländern.

Ganz wichtig ist, dass Sie bei einem Corona-Verdacht nicht ohne Absprache in eine Arztpraxis, ein Corona-Testzentrum oder eine Klinik gehen. Kontaktieren Sie auf jeden Fall vorher den Arzt oder das Gesundheitsamt telefonisch, um sicherzustellen, dass der Test in der gewählten Anlaufstelle auch wirklich durchgeführt werden kann und für andere Patienten kein unnötiges Risiko entsteht.

Krankenhaus, Vorsorge, Arzneimittel und Impfungen

Hatten Sie einen schweren Unfall oder akute Beschwerden, die z. B. auf einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hindeuten könnten, zögern Sie bitte nicht, medizinische Hilfe in einem Krankenhaus in Anspruch zu nehmen. Die Notfallversorgung in Krankenhäusern ist strikt von der Versorgung COVID-19-Erkrankter getrennt und nach wie vor sichergestellt.

Notfälle, wie z. B. Herzinfarkte, bedürfen einer unverzüglichen Behandlung und schnellen medizinischen Versorgung. Zeitverlust kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und gar bis zum Tod führen.

In Notfällen rufen Sie daher bitte nach wie vor die Notrufnummer 112.

Welche Menge eines Arzneimittels der behandelnde Arzt verordnet, liegt alleine in seinem Ermessen. Es gibt keine gesetzliche Limitierung oder Ähnliches dahingehend. Derzeit gibt es jedoch noch keinen Anlass, sich mit Arzneimitteln zu bevorraten.

Arbeitsrecht und Beiträge

Ja, für eine Anpassung der Beitragsberechnung teilen Sie uns bitte formlos schriftlich mit, dass die Einbußen bzw. der Wegfall mit dem Coronavirus oder dessen Auswirkungen im Zusammenhang stehen.

Das Schreiben sollte außerdem folgendes beinhalten:

  • Ihre persönlichen Daten (Name, Anschrift, Kunden- oder Versicherungsnummer)
  • Eine neue Gewinnschätzung – Beispiel: „Neu: 500 € pro Monat“ oder „7.500 € im Jahr 2020“ (damit wir Ihre Beitragsberechnung entsprechend anpassen können)
  • Ihre aktuelle E-Mail-Adresse (damit wir Sie im weiteren Verlauf schnell und direkt informieren können)
  • Ihre Unterschrift

Ihr Schreiben schicken Sie bitte per Post oder per E-Mail, abfotografiert oder eingescannt, an Ihren Fachberater. Die Kontaktdaten Ihres Fachberaters können Sie Ihrer letzten Beitragsmitteilung entnehmen. Falls Sie diese nicht mehr zur Hand haben sollten, schicken Sie Ihr Schreiben an folgende Adresse: SBK, 80227 München

Ein Hinweis an dieser Stelle: Auch beim Finanzamt können Sie die Anpassung Ihrer Steuervorauszahlungen beantragen und Ihre Ausgaben mindern. Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt mit dem für Sie zuständigen Finanzamt auf. 

Eine Kopie des Vorauszahlungsbescheids vom Finanzamt reichen Sie uns bitte auch nach. 

Wenn sich die Vorauszahlungen beim Finanzamt nicht anpassen lassen, dann können Sie alternativ auch eine Erklärung Ihres Steuerberaters oder eine finanz- oder betriebswirtschaftliche Auswertung als Nachweis einreichen. Wenn Sie diese Unterlagen nicht einreichen können, dann können Sie alternativ eine ausführliche Erklärung über Ihre erheblichen Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Krise abgeben. Auch dann können wir Ihre Beitragsberechnung anpassen.

Der GKV-Spitzenverband gibt am 15.02.2022 bekannt, dass Versicherte wieder die Möglichkeit haben die Beiträge ohne Stundungszinsen und vereinfacht zu stunden. 

Aufgrund der ausstehenden Wirtschaftshilfen (Überbrückungshilfe III Plus und IV) ist es möglich die Beiträge für die Monate Februar 2022 bis April 2022 im vereinfachten Verfahren längstens bis zum 15.06.2022 zu stunden.
Die angekündigten Wirtschaftshilfen dürften den Betroffenen bis Ende Mai 2022 weitgehend zufließen. In dem oben genannten Zeitraum können bestehende Ratenzahlungsvereinbarungen entsprechend nachjustiert werden.

Sie wollen die Beiträge stunden oder die Ratenzahlung anpassen? Dann nutzen Sie das Formular:
 

Antrag auf Stundung/Ratenzahlung aufgrund der Corona-Pandemie ab Februar 2022 PDF, 169 KB

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, sollten Sie unabhängig von Symptomen Kontakt mit Ihrem zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen. Sollte das Gesundheitsamt Sie unter Quarantäne stellen und ein Tätigkeitsverbot aussprechen, müssen Sie Ihren Arbeitgeber informieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Darüber hinaus gelten die betriebsinternen Regelungen bei Ihrem Arbeitgeber.

Für erwerbstätige Personen, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz. Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern für maximal sechs Wochen der Arbeitgeber. Weitere Informationen zum Entschädigungsanspruch finden Sie auf der Seite Entschädigung nach Infektionschutzgesetz.

Voraussetzung für eine Entschädigung nach der neuen Regelung ist, dass die betreffende erwerbstätige Person ihrer Erwerbstätigkeit wegen der Betreuung ihres Kindes nicht nachgehen kann und dadurch einen Verdienstausfall hat. Grund hierfür muss die behördliche Schließung einer Kita, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen sein und die betreffene erwerbstätige Person kann keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen.

Ein Kind ist dann betreuungsbedürftig, wenn es das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wenn es sich um ein Kind mit Behinderungen handelt, das auf Hilfe angewiesen ist. Für ein hilfebedürftiges Kind mit Behinderungen gilt keine Altersgrenze, ein Entschädigungsanspruch besteht also grundsätzlich auch bei volljährigen Kindern.

Die Entschädigung beträgt 67 % des entstandenen Verdienstausfalls der betroffenen erwerbstätigen Person und höchstens 2.016 € monatlich für einen vollen Monat.

Weitere Informationen können Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nachlesen.

Wenn Sie in Deutschland in der eigenen Wohnung oder an einem anderen Ort unter Quarantäne gestellt werden oder Ihnen gegenüber ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wird, dann erhalten Sie eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Diese erfolgt in den ersten sechs Wochen in voller Höhe des Verdienstausfalls. Sie erhalten diese Entschädigung von Ihrem Arbeitgeber. Ab der 7. Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde ausgezahlt. Für Sie unterscheidet sich die Situation im Wesentlichen also nicht von der einer Arbeitsunfähigkeit.

Wenn der Betrieb, in dem Sie arbeiten, von der Gesundheitsbehörde geschlossen wird, dann erhalten Sie von diesem eine Entschädigung in Höhe Ihres Entgelts in den ersten sechs Wochen, danach in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes. Sie erhalten diese Entschädigung in den ersten sechs Wochen entweder direkt von Ihrem Arbeitgeber oder direkt von der Gesundheitsbehörde. Sollte die angeordnete Schließung länger als sechs Wochen dauern, erhalten Sie eine weitere Entschädigung, die Ihnen in allen Fällen nur das Gesundheitsamt auszahlt. Auch wenn diese Entschädigung in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes gezahlt wird, beachten Sie bitte, dass hier die SBK nicht der richtige Ansprechpartner ist. Um die Entschädigung zu erhalten, müssen Sie dafür einen Antrag bei der Gesundheitsbehörde stellen.

Wenn Ihr Arbeitgeber den Betrieb schließt, ohne dass eine solche Quarantäne verhängt wurde, dann muss er Ihnen Ihr Entgelt grundsätzlich weiter zahlen. Möglicherweise kann er sie aber zur Nacharbeit verpflichten oder dazu, dass Sie Ihre Arbeit ganz oder teilweise von zuhause erledigen, wenn dies möglich ist. Es gibt eine Vielzahl tariflicher und arbeitsvertraglicher Regelungen. Sprechen Sie in einem solchen Fall mit Ihrem Arbeitgeber. Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf haben, suchen Sie bitte einen Rechtsanwalt auf oder den Rechtsdienst einer Gewerkschaft, falls Sie Mitglied sind. Wenn es in Ihrem Betrieb einen Betriebsrat gibt, sprechen Sie diesen an. Betriebsräte sind in solchen Fällen meist im Austausch mit der Unternehmensleitung und können Ihnen Auskunft geben, wie die Regelungen dazu in Ihrem Betrieb sind.

Arbeitsunfähigkeit, Krankengeld, Kinderkrankengeld und Mutterschaftsgeld

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage sind Krankschreibungen nach ausschließlich telefonischer Anamnese für Versicherte mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, bundesweit möglich. Diese Regelung soll weiterhin bis zum 31.05.2022 gelten.

Wer also entsprechende Krankheitssymptome hat, muss nicht mehr selbst in die Praxis kommen, sondern kann sich von seinem Hausarzt nach einem telefonischen Gespräch krankschreiben lassen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gilt dann für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden. 

Personen, bei denen ein Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung besteht oder die Kontakt zu einer an COVID-19-Erkrankten Person hatten, sollen weiterhin zunächst in der Arztpraxis anrufen, um das individuelle Vorgehen abzustimmen.

Reichen Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung über Meine SBK ein – einfach mit dem Smartphone abfotografieren oder als Datei hochladen. So sparen Sie Zeit und Porto.

Ja, die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung wegen Erkältungsbeschwerden bei Kindern sind ebenfalls weiterhin bis 31.05.2022 bundesweit möglich.

Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung kann telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden. Unser Tipp: Sprechen Sie bereits im Vorfeld mit Ihrem Kinderarzt und erkundigen sich nach dem genauen Vorgehen im Krankheitsfall. Jede Praxis hat individuelle Regelungen.

Reichen Sie Ihre Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) über Meine SBK ein – einfach mit dem Smartphone abfotografieren oder als Datei hochladen. So sparen Sie Zeit und Porto.

Detaillierte Informationen zu Voraussetzungen und Bezugsdauer des Kinderkrankengeldes während der COVID-19-Pandemie finden Sie auf der Seite zum Kinderkrankengeld.

Für die Auszahlung von Krankengeld ist auch während einer Pandemie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich. Diese setzt grundsätzlich eine körperliche Untersuchung durch den Arzt voraus.

Über die Attestierung von Arbeitsunfähigkeit entscheidet allein der behandelnde Arzt, bitte setzen Sie sich daher mit Ihrer Arztpraxis in Verbindung, um das konkrete Vorgehen zu besprechen.

Kann eine ärztlich verordnete stufenweise Wiedereingliederung aufgrund von Quarantänemaßnahmen oder betrieblichen Gründen, zum Beispiel Schließung aufgrund behördlicher Anordnungen zur Corona-Pandemie, nicht durchgeführt werden, entstehen Ihnen hierdurch keine Nachteile. Für die geplante Dauer der stufenweisen Wiedereingliederung besteht Arbeitsunfähigkeit und Sie erhalten Krankengeld.

Der Arbeitgeber zahlt während Arbeitsunfähigkeit ab dem Zeitpunkt der verkürzten Arbeitszeit die reduzierte Entgeltfortzahlung und zusätzlich Krankengeld in Höhe des Kurzarbeitergeldes. Die Fortzahlung des Entgelts erfolgt für bis zu sechs Wochen, eventuelle Vorerkrankungszeiten sind nach vorheriger Rücksprache mit der SBK anzurechnen.

Sollten Sie über das Ende der Entgeltfortzahlung hinaus weiter arbeitsunfähig sein, erhalten Sie Krankengeld von der SBK.

Für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes und die endgültige Berechnung der Schutzfrist können wir in der aktuellen Situation ausnahmsweise und vorübergehend auf das Vorliegen der Geburtsurkunde verzichten. Damit wir das Mutterschaftsgeld auszahlen und eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Elterngeldstelle ausstellen können, benötigen wir eine offizielle Bestätigung des Geburtstermins Ihres Kindes.

Bitte senden Sie uns daher eine Bescheinigung über die Geburt von der Hebamme oder vom Krankenhaus zu und reichen Sie die Geburtsurkunde nach, sobald Sie diese erhalten haben.

Diese können Sie uns bequem über Meine SBK hochladen oder postalisch an die Adresse SBK, 80227 München senden.

Rehabilitation und Kur

Die Rehabilitationsberatung durch die Deutsche Rentenversicherung Bund erfolgt aktuell ausschließlich telefonisch oder per E-Mail.
Nutzen Sie für Fragen das Kontaktformular der Deutschen Rentenversicherung Bund oder das kostenfreie Servicetelefon.

Ja. Ihre SBK ist wie gewohnt für Sie da. Am besten wenden Sie sich dazu direkt an Ihren persönlichen Kundenberater. Im Falle einer Genehmigung werden wir gemeinsam mit der Klinik einen Termin auswählen. Da viele bereits geplante Reha- und Vorsorgemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurden, kann es zu längeren Wartezeiten bis zum Beginn einer Maßnahme kommen. 

Sie sollten in jedem Fall das Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin der Klinik suchen.

Wollen Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Kur fortsetzen, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Kundenberater.

Unsere Genehmigung ist vorerst für sechs Monate gültig. Sollte dieser Zeitraum nicht ausreichen, weil die Kliniken Sie und Ihre Familie in dieser Zeit nicht aufnehmen können, kann dieser Zeitraum im Einzelfall auch verlängert werden. Bitte sprechen Sie dazu gerne Ihren persönlichen Kundenberater an.

Um einen Verdachtsfall zu klären, kann die Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme bis zu 14 Tage unterbrochen werden. Innerhalb dieses Zeitraums sollte die Klärung des Verdachts möglich sein.

Sofern sich der Verdachtsfall bestätigt und eine Infizierung vorliegt, ist auch eine Unterbrechung der Maßnahme für länger als 14 Tage möglich.

Bei Fällen der Anschlussrehabilitation muss der zeitlich-medizinische Zusammenhang zwischen Akutbehandlung und Rehabilitationsmaßnahme gewahrt bleiben, sodass hier in der Regel eine Verschiebung des Rehabilitationsbeginns um nicht mehr als sechs Wochen erfolgen sollte.

Ihre Rehabilitation können Sie nach Rücksprache mit der Klinik innerhalb von 6 Monaten ab unserer Genehmigung antreten. Sollten Sie die geplante Rehabilitation um mehr als 6 Monate verschieben wollen, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem persönlichen Kundenberater.

Liegt Ihnen von Ihrer SBK eine Genehmigung über eine Badekur vor, reichen Sie uns bitte zusammen mit der Rechnung eine Bestätigung ein, dass der Aufenthalt eigentlich für drei Wochen geplant war.

Sie erhalten dann trotzdem Ihren Zuschuss von 16 € täglich.

Die genehmigte Dauer gilt in diesen Fällen zurzeit nicht mehr. Sie können die Einheiten später noch in Anspruch nehmen.

Wird die Rehabilitation auf Wunsch des Kunden abgebrochen, ist zu einem späteren Zeitpunkt ein erneuter Antrag zu stellen.

Eine reguläre Aufnahme zur Anschlussreha und Reha in den Kliniken findet grundsätzlich wieder statt. Für einzelne Rehakliniken können sich Abweichungen ergeben, z. B. wenn in der Klinik eine akuter Corona-Infektionsfall auftritt. In solchen Fällen werden Sie direkt von der Klinik informiert.

Bitte wenden Sie sich an Ihre behandelnde Hausarztpraxis. Dort wird man Sie direkt testen bzw. an entsprechende Stellen verweisen. Die Kosten dafür werden direkt von der Arztpraxis mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet. Für Sie entstehen keine Kosten.

Alle Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen treffen Maßnahmen, um die Gesundheit der Rehabilitanden zu schützen und ein Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

Bitte sprechen Sie daher mit Ihrer Einrichtung, wie Sie die An- und Abreise bestmöglich organisieren.
Möchten Sie für die An- und Abreise Ihren eigenen PKW nutzen, bieten wir Ihnen eine Erstattung von 0,20 € je km (analog der Regelungen des Bundesreisekostengesetzes) bis zur Höhe der Kosten, die für ein öffentliches Verkehrsmittel angefallen wären.

Die Anordnung einer Quarantänemaßnahme, die in der Regel zu einem Aufnahmestopp in der Einrichtung führt, wird im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt.

Entscheidungen über Quarantänemaßnahmen und ggf. weitere Schutzmaßnahmen sowie zu deren Auswirkungen treffen die jeweils zuständigen Behörden auf Landesebene, das sind in der Regel die Gesundheitsämter.

Diese können gegenüber einer Einrichtung die Ausübung bestimmter Tätigkeiten ganz oder teilweise untersagen. Die zuständigen Landesbehörden entscheiden somit auch über die Aufhebung der Quarantänemaßnahme.

Vor diesem Hintergrund können wir auf diese Frage leider keine Auskunft geben.

Bitte wenden Sie sich bei diesen Fragen an Ihren Ansprechpartner in Ihrer Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtung.

Kommt es zu eine Quarantäne-Anordnung oder Schließung der Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtung durch die örtlich zuständigen Behörden, gilt die Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme als beendet.

Bitte wenden Sie sich an Ihren persönlichen Kundenberater, wenn Sie die Kur zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen wollen.

Schwangerschaftsleistungen und Hebammenleistungen

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Können Sie Ihren Kurs vor Ort nicht mehr fortführen, bieten wir Ihnen daher folgende Möglichkeiten:

Vertragshebammen haben die Möglichkeit, ihre Kurse über Kommunikationsmedien (Videotelefonie) anzubieten und diesen auch direkt mit der SBK abzurechnen.

Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Hebamme auf, denn sie hat zusätzliche Beratungskapazitäten erhalten, die sie auch über Kommunikationsmedien wie (Video-)Telefonie bereitstellen kann.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit am besonderen Versorgungsangebot Keleya teilzunehmen. Keleya ist eine App, die Sie während Ihrer Schwangerschaft bis zur Geburt begleitet. Neben zahlreichen Tipps zur Schwangerschaft, Geburt, Ernährung, Bewegung und Gesundheit bietet die App einen Online-Geburtsvorbereitungskurs. Dieser Kurs deckt auch die Inhalte klassischer Geburtsvorbereitungskurse ab. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Leistungsseite Keleya.

Auch in der Zeit nach der Geburt und im Wochenbett begleiten wir Sie individuell mit dem Keleya Online-Rückbildungskurs. Effiziente Übungen, die jederzeit und überall verfügbar sind, helfen Ihnen, nach der Geburt wieder fit zu werden und zukünftigen Beschwerden vorzubeugen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Online-Rückbildungskurs Keleya.

 

Nein. Wir können nur die tatsächlich erbrachten Kursstunden übernehmen.

Die Hebamme darf die Kosten für diese Stunden nur von Ihnen fordern, wenn Sie vorab eine Vereinbarung geschlossen haben, dass diese Stunden privat in Rechnung gestellt werden.

Hebammen haben aktuell die Möglichkeit, Kurse über ein Kommunikationsmedium (Videotelefonie) durchzuführen. Schauen Sie auf www.ammely.de, welche Hebamme einen Online-Kurs anbietet.

Als Alternative zum klassischen Geburtsvorbereitungskurs können Sie an unserem besonderen Versorgungsangebot Keleya teilnehmen. Keleya ist eine App, die Sie während Ihrer Schwangerschaft bis zur Geburt begleitet. Neben zahlreichen Tipps zur Schwangerschaft, Geburt, Ernährung, Bewegung und Gesundheit bietet die App einen Online-Geburtsvorbereitungskurs. Dieser Kurs deckt auch die Inhalte klassischer Geburtsvorbereitungskurse ab. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Leistungsseite Keleya.

Auch in der Zeit nach der Geburt und im Wochenbett begleiten wir Sie individuell mit dem Keleya Online-Rückbildungskurs. Effiziente Übungen, die jederzeit und überall verfügbar sind, helfen Ihnen, nach der Geburt wieder fit zu werden und zukünftigen Beschwerden vorzubeugen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Online-Rückbildungskurs Keleya.

Nehmen Sie bei Fragen Kontakt zu Ihrer Hebamme auf, denn sie hat zusätzliche Beratungskapazitäten erhalten, die sie auch über Kommunikationsmedien wie (Video-)Telefonie bereitstellen kann.

Aufgrund der aktuellen Lage übernehmen wir für Hebammenfahrten das Wegegeld je einfacher Fahrt sogar bis 50 km.

Fahrkosten

Versicherte, die nicht von mobilen Impfteams an ihrem Wohnort aufgesucht werden können, müssen sich eigenverantwortlich um die Fahrt zum Impfzentrum kümmern.

Die Kosten für die Fahrten, z.B. mit einem Taxi, Bus oder Bahn, übernehmen Sie in der Regel selbst. Haben Sie grundsätzlich Anspruch auf Fahrten zur ambulanten Behandlung, gilt dieser auch für die Fahrten zum Impfzentrum.

Ein Anspruch auf Fahrten zur ambulanten Behandlung gemäß § 60 SGB V liegt vor, wenn Sie

  • einen Schwerbehindertenausweis mit den Merkzeichen aG (außergewöhnlich gehbehindert), BI (blind), H (hilfsbedürftig) haben oder
  • der Pflegegrad 4, 5 oder der Pflegegrad 3 mit einer dauerhaften Mobilitätseinschränkung vorliegt.

Erhalten Sie bisher keine Fahrkosten zur ambulanten Behandlung, kommen Sie bitte vorab auf uns zu. Wir beraten Sie gerne zu Ihrem Anspruch auf Fahrkosten oder passenden regionalen Alternativen.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite Fahrkosten.

Die Kosten für Ihre Fahrten zum Arzt können wir nur in besonderen Ausnahmefällen übernehmen. Diese Ausnahmefälle sind vom Gesetzgeber für uns verbindlich geregelt. Die Entscheidung über das medizinisch notwendige Beförderungsmittel trifft dann Ihr Arzt.

Übernehmen wir für Sie bereits Fahrkosten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Er informiert Sie darüber, welches Beförderungsmittel in dieser Situation für Sie medizinisch notwendig ist und stellt Ihnen eine Verordnung dafür aus.

Erhalten Sie noch keine Fahrkosten, können Sie sich direkt hier informieren, ob eine Kostenübernahme möglich ist.

Haushaltshilfe

Während der Schließung der Schule oder Kita haben Sie seit diesem Jahr Anspruch auf Kinderkrankengeld. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auf der Seite Kinderkrankengeld.

Sie müssen demnächst für einige Tage ins Krankenhaus und es gibt keine andere Person in Ihrem Haushalt, welche die Kinderbetreuung Ihrer unter 14-jährigen Kinder sicherstellen kann?

Wir helfen Ihnen weiter. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Haushaltshilfe und wie Sie sie beantragen können. Wir prüfen dann den Antrag und geben Ihnen eine Rückmeldung.

Wir empfehlen Ihnen, auf Online-Lieferdienste zurückzugreifen. Inzwischen liefern große Lebensmittelkonzerne nahezu deutschlandweit. Regional bieten sich teilweise freiwillige Helfer und andere Hilfsdienste an, um die Versorgung mit Lebensmitteln für Personen und Haushalte unter Quarantäne sicherzustellen.

Sollten Sie trotzdem keine Möglichkeit haben, sich Lebensmittel und andere notwendige Einkäufe zu beschaffen, wenden Sie sich an Ihr Gesundheitsamt vor Ort.  Hier finden Sie Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Heilmittel (Krankengymnastik, Logopädie usw.)

Zum 01.01.2021 wurde die Beginnfrist generell von 14 auf 28 Kalendertage ausgeweitet. Das heißt, Sie haben 28 Tage Zeit mit der Behandlung zu starten, nachdem Sie von Ihrem Arzt eine Verordnung erhalten haben.

Nur falls begründete Unterbrechungen vorliegen, wie z. B. Krankheit oder Urlaub. Dabei sind die Gründe von der Therapeutin oder dem Therapeuten auf der Verordnung zu dokumentieren. Außerdem muss sichergestellt sein, dass das Therapieziel durch die Unterbrechung nicht gefährdet wird.

Nein. Auch für Folgeverordnungen aufgrund bekannter Erkrankungen muss seit dem 1.April 2022 wieder die Arztpraxis persönlich aufgesucht werden.

Nein. Die Sonderregelung für Video-Behandlungen endete am 31.März 2022. 

Ja. Für Kinder mit Artikulationsstörungen gibt es das exklusive Angebot der „Digitalen Sprachtherapie“. Mit einer zertifizierten Sprachtherapie-App unterstützen wir Sie bei der Ergänzung und Intensivierung Ihrer logopädischen Behandlung. Mehr Informationen zu diesem Angebot finden Sie auf folgender Seite:

Pflege

Bitte wenden Sie sich an den Sozialdienst im Krankenhaus. Dieser kann sich mit uns für die Organisation der weiteren Versorgung im Rahmen des Entlassungsmanagements in Verbindung setzen. Bis zur Klärung können Sie weiterhin im Krankenhaus bleiben.

Eine weitere Möglichkeit ist die Pflege durch Ihre nahen Angehörigen (z. B. Kind, Eltern). Zur schnellen Unterstützung können Sie hierfür in der Zeit vom 23.05.2020 bis 30.06.2022 Pflegeunterstützungsgeld für 20 Tage bei Ihrer Pflegekasse beantragen.

Der Beratungsbesuch hat eine wichtige Funktion und Bedeutung sowohl für die Pflegebedürftigen als auch für die Pflegenden bei häuslicher Pflege. Er dient insbesondere der regelmäßigen Hilfestellung und praktischen pflegefachlichen Unterstützung und ist deshalb seit dem 01.10.2020 wieder wie gewohnt durchzuführen: für die Pflegegrade 2-3 halbjährlich und für die Pflegegrade 4-5 vierteljährlich.

Zu Ihrem Schutz kann die Beratung bis zum 30.06.2022 neben der persönlichen Beratung sogar auch telefonisch, digital oder per Video durchgeführt werden.

Aufgrund der derzeit starken Erhöhung der Infektionsfälle müssen Sie im Zeitraum vom 01.03.2022 bis 30.06.2022 den Beratungsbesuch nicht durchführen.
 

Bitte wenden Sie sich an Ihren Pflegeberater unter 0800 072 572 582 50. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einem alternativen Pflegedienst. Allerdings können wir nicht garantieren, dass dieser die Versorgung in der aktuellen Situation übernehmen kann.  Aktivieren Sie auch Ihr soziales Netzwerk, eventuell können Familienangehörige, Bekannte oder Nachbarn die Aufgaben übernehmen.

Unabhängig davon vom Pflegegrad erhalten Sie von der SBK einen monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125 €. Die nicht in Anspruch genommenen monatlichen Entlastungsbeträge können angespart und zu einem späteren Zeitpunkt gesammelt verwendet werden. Zudem ist es möglich, die Restansprüche eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres zu verwenden. Die Restansprüche aus den Jahren 2019 und 2020 können Sie aufgrund der Einschränkungen durch COVID-19 bis zum 31.12.2021 in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen zum Entlastungsbetrag finden Sie hier
 

Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können bis zum 30.06.2022 für Hilfen bei körperbezogenen Pflegemaßnahmen, bei pflegerischen Betreuungsmaßnahmen sowie bei der Haushaltsführung auch dann die Kosten zur Erstattung einreichen, wenn diese nicht durch professionelle Kräfte durchgeführt werden. So können diese Hilfen beispielsweise auch von Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn erbracht werden. 

Die Kosten können formlos per Rechnung oder Quittung geltend gemacht werden – wichtig ist lediglich die Angabe, welche Hilfe erbracht wurde, welche Kosten entstanden sind und wer die Hilfeleistung erbracht hat.  

Kontaktieren Sie gerne Ihren SBK-Pflegefachberater, bevor Sie die entsprechenden Unterlagen einreichen.
 

Das Pflegeunterstützungsgeld ist eine Lohnersatzleistung, die Sie bekommen, wenn Sie wegen der Pflege eines Angehörigen nicht zur Arbeit gehen können. Hierbei zahlen wir einen Teil Ihres Bruttogehaltes weiter. Die Bedingung dabei ist, dass Sie einen Angehörigen pflegen, der bei der SBK versichert ist. Auf diese Weise können Sie sich voll und ganz auf die Organisation der Pflege konzentrieren. Pflegeunterstützungsgeld kann in der Zeit vom 23.05.2020 bis 31.03.2022 für 20 Tage beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

In der Zeit vom 30.04.2020 bis 31.12.2021 können die Kosten für Pflegehilfsmittel bis maximal 60 € im Monat übernommen werden.

Sie haben die Möglichkeit Pflegezeit oder Pflegeunterstützungsgeld zu beantragen. Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Arbeitgeber über die verschiedenen Möglichkeiten. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten oder (unbezahlten) Urlaub zu nehmen.

Die COVID-19-Pandemie stellt pflegende Angehörige in Deutschland vor immense Herausforderungen.  Auf www.pflege-praevention.de erhalten Sie vom Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) Informationen und praktische Tipps, um Familien bei der Pflege zu Hause zu unterstützen.

Präventionskurse

Aufgrund der Corona-Situation werden viele Präventionskurse nun auch digital angeboten. Online-Kurse finden Sie in der Gesundheitskurs-Suche, indem Sie zusätzlich unter "Weitere Suchkriterien" das Feld "Nur Online-Kurse" auswählen.

Psychische Gesundheit

Ja. Psychotherapeutische Einzelsitzungen können auch als Videosprechstunde durchgeführt werden. Für die Videosprechstunde benötigen Sie PC, Laptop, Smartphone oder Tablet mit Kamera und Lautsprecher sowie eine stabile Internetverbindung.
Damit Sie mit Ihrem Therapeuten in einer sicheren Umgebung kommunizieren können, kooperiert Ihr Psychotherapeut hierfür mit einem zertifizierten Videodiensteanbieter.
In Einzelfällen kann eine Psychotherapie derzeit auch ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt mit einer psychotherapeutischen Sprechstunde bzw. probatorischen Sitzung per Video begonnen werden, beispielsweise wenn Sie Risikopatient sind und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
Sprechen Sie am besten direkt mit Ihrem Psychotherapeuten über die bestehenden Möglichkeiten in Ihrem Fall.

Informationen dazu sowie Beratungsangebote finden Sie auf der Webseite des Bundesfamilienministeriums.

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