Informationen zum Coronavirus

Was Sie jetzt zum Coronavirus wissen sollten. (Stand: 30.11.2020)

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2, das die Erkrankung COVID-19 auslösen kann, tritt weltweit auf und breitet sich in Deutschland weiter aus. Wir beantworten auf dieser Seite wichtige Fragen und Antworten zum Thema Coronavirus sowie zu Ihrem Krankenversicherungsschutz bei der SBK. Zudem haben wir für Sie weitere hilfreiche Informations-, Beratungs- und Serviceangebote rund um das Thema Coronavirus zusammengestellt.

Informationen zur SBK-Kundenberatung während der Corona-Pandemie erhalten Sie hier.  

Hier bekommen Sie Antworten auf häufig gestelle Fragen zu folgenden Themenbereichen:

Allgemeines zum Coronavirus

Bei Covid-19 und Grippe können folgende Symptome auftreten: Fieber und Frösteln, trockener Husten und Kurzatmigkeit, Abgeschlagenheit, Halsschmerzen, Schnupfen sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen bei beiden Erkrankungen seltener vor und werden eher bei Kindern als Erwachsenen beobachtet.

So ähnlich die Symptome bei Covid-19 und bei einer Grippe auch sein können, es gibt doch Unterschiede: Diese betreffen das Tempo, in der die Krankheit auftritt, und die Inkubationszeit, also die Zeit zwischen der Ansteckung und den ersten Krankheitsanzeichen. Bei der Grippe fühlen sich Erkrankte häufig in einem Moment noch wohl, innerhalb weniger Stunden aber schon ziemlich krank. Genauso schnell kann sich hohes Fieber einstellen, das meist einige wenige Tage andauert. Bei einem unkompliziertem Verlauf gehen die Beschwerden nach 5 bis 7 Tagen zurück, auch wenn der Husten oft noch eine Weile anhält. Eine Covid-19-Erkrankung kann sich hingegen langsamer, manchmal über einen Zeitraum von mehreren Tagen hinweg, entwickeln. Auch kann sich nach einer Phase von milden Symptomen mit Verzögerung von 1 - 2 Wochen eine Verschlechterung einstellen, die einen schweren Verlauf mit starken Atembeschwerden, aber auch Blutgerinnungsstörungen ankündigt.

Ähnlich verhält es sich mit der Inkubationszeit: Während zwischen Ansteckung und Auftreten der Symptome bei einer Grippe meist nur ein bis zwei Tagen liegen, gehen Experten bei einer Infektion mit dem Coronavirus inzwischen von durchschnittlich fünf Tagen aus. Ein ganz spezielles Symptom bei einer Cornoavirus-Infektion ist der plötzlich einsetzende und Tage bis Wochen anhaltende Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns. Zumindest in Europa berichten bis zur Hälfte der Betroffenen von diesem Phänomen. Es tritt allerdings meist erst nach etwa 4 Tagen Krankheitsverlauf auf, ist also kein frühes Unterscheidungsmerkmal.

Schützen können Sie sich vor allem durch die sogenannte AHA-Regel (Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske). Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA).

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig neue Erkenntnisse zum Coronavirus und auch dazu, welche Personen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite des RKI.

Sollten Sie zu einer Risikogruppe gehören, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Er kann Sie individuell beraten, welches Verhalten und welche Maßnahmen nun für Sie sinnvoll und erforderlich sind und Ihnen eventuelle Sorgen und Ängste nehmen.

Gehen Sie im Anschluss auf Ihren Arbeitgeber zu, um individuelle Lösungen für Ihren Arbeitsplatz zu finden.

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollen auch ohne Krankheitssymptome generell Kontakt zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man beispielsweise über die Gesundheitsamt-Suche des Robert-Koch-Instituts (RKI) abfragen. Das Gesundheitsamt klärt weitere notwendige Maßnahmen, wie zum Beispiel eine Isolation, mit den Betroffenen ab.

Ein Labortest auf das Coronavirus wird bei Personen, die sich noch in der 14-tägigen Inkubationszeit befinden und derzeit keine Krankheitssymptome zeigen, nicht empfohlen. Selbst ein negatives Testergebnis sagt nichts darüber aus, ob die Person innerhalb der 14 Tage nicht doch noch erkrankt.

Corona-Test

Die SBK übernimmt die Kosten für den Corona-Test, wenn er medizinisch erforderlich ist. Die Entscheidung über die Veranlassung des Tests liegt beim behandelnden Arzt. Die Ärzte sollen sich an den jeweils aktuellen Kriterien des Robert-Koch-Instituts orientieren. Die Leistung wird dann über die Gesundheitskarte abgerechnet.

Unterschieden werden muss bei den Tests, ob es sich um einen Nachweis von Erbgut des Virus Sars-CoV-2 handelt (PCR-Test) oder um eine Untersuchung auf spezielle Antikörper, die der Betroffene nach einer Infektion mit diesem Virus entwickelt hat (Antikörpertest).

Nachweis der Corona-Erkrankung mittels PCR-Test

Mit dem sogenannten PCR-Test wird geprüft, ob aktuell eine Virusinfektion vorliegt. Dies erfolgt mittels der sogenannten PCR-Testung. Der vollständige Name lautet “Real-time Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion” (englisch abgekürzt RT-PCR).

Es handelt sich hierbei um einen molekulargenetischen Nachweis von Viren, bei dem ein Abstrich der oberen Atemwege und/oder des Nasenrachenraums erforderlich ist.

Wesentliche Voraussetzung ist, dass die Testung von Ihrem behandelnden Arzt veranlasst wurde, da Symptome auf eine Corona-Erkrankung hinweisen. Die Entscheidung des Arztes richtet sich dabei nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts.

Führt der Arzt einen Test durch, übernimmt die SBK neben den Behandlungskosten auch die Laborkosten von 39,40 € pro Analyse – für Versicherte entstehen keine zusätzlichen Kosten. Der Test wird über die Gesundheitskarte abgerechnet.

Indirekter Erregernachweis mittels Antikörpertestung

Mit den derzeit am Markt befindlichen Antikörpernachweisen kann bei einmaliger Untersuchung nicht ausreichend sicher festgestellt werden, ob eine akute Infektion vorliegt. Ärzte dürfen in bestimmten Fällen jedoch auch einen indirekten Erregernachweis mittels Antikörpertestung durchführen. Sie können bei COVID-19-typischer Symptomatik in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Insbesondere bei milden Verläufen ist ab der zweiten Woche nach Symptomeintritt der direkte Erregernachweis mit einem PCR-Test nicht immer möglich. Eine SARS-CoV-2-Infektion kann dann indirekt durch serologische Verfahren nachgewiesen werden. Hierzu sind zwei Blutproben im Abstand von 7 bis 14 Tagen erforderlich.

Führt der Arzt die Untersuchung als indirekter Erregernachweis durch, dann werden die Behandlungs- und Laborkosten von der SBK übernommen. 

Wer in die Bundesrepublik Deutschland einreist und sich innerhalb von 10 Tagen vor der Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten hat, ist verpflichtet, sich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich dort 10 Tage lang zu isolieren. Das zuständige Gesundheitsamt überwacht die Quarantäneverpflichtung. Die Regelung zur Quarantänepflicht wird von den Bundesländern erlassen. Bitte erkundigen Sie sich daher auf der Internetseite des Bundeslandes, in das Sie einreisen oder in dem Sie Ihren Wohnsitz haben bzw. untergebracht sein werden, wie die Quarantäneregelung dort konkret aussieht.

Sollten Sie während der Isolation Erkältungssymptome entwickeln, wenden Sie sich bitte an Ihr zuständiges Gesundheitsamt bzw. direkt telefonisch an Ihren Hausarzt oder die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116 117, sofern Sie medizinische Hilfe benötigen. Die Experten können dann unter Berücksichtigung Ihres persönlichen Risikos und Ihres Reiselandes weitere Maßnahmen und bei Bedarf einen Corona-Test anordnen. (Siehe auch auf dieser Seite die Frage „Sollten leichte Symptome einer Atemwegserkrankung medizinisch auf das Coronavirus abgeklärt werden?“)

Weitere aktuelle Informationen für Reisende erhalten Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Grundsätzlich gilt: Die Entscheidung, ob eine Person getestet wird oder nicht, liegt bei den behandelnden Ärzten. Sie orientieren sich dabei an den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Das Robert-Koch-Institut hat die Testkriterien für symptomatische Patienten aktuell (09.11.2020) modifiziert. 

Danach sollen nicht mehr alle Patienten mit einer akuten respiratorischen Symptomatik (Husten, Halsschmerzen, Kurzatmigkeit oder Schnupfen) auf SARS-CoV-2 getestet werden, um eine Überlastung der Arztpraxen und Laborkapazitäten in den Herbst- und Wintermonaten zu verhindern. 

Bei leichten Erkältungssymptomen brauchen nur diejenigen getestet zu werden, die zusätzlich

  • einer Risikogruppe angehören oder
  • in der Pflege, in einer Arztpraxis, in einem Krankenhaus tätig sind oder
  • einer hohen Virenlast ausgesetzt waren, zum Beispiel bei Veranstaltungen oder in geschlossenen Räumen, wo die AHA+L+A-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen sowie regelmäßiges Lüften und die Corona-Warn-App) nicht beachtet wurden oder
  • Kontakt mit mehreren Personen hatten, die Erkältungssymptome haben oder positiv auf COVID-19 getestet wurden oder
  • an einem Ort mit einer COVID-19 Sieben-Tages-Inzidenz größer als 35 waren, also wo es mehr als 35 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen gibt oder
  • während der Zeit der Erkältung viele Menschen getroffen haben, die man im Falle einer SARS-CoV-2-Infektion hätte anstecken können oder
  • weiterhin engen Kontakt zu vielen Menschen (beispielsweise als Lehrer, Chorleiter, Trainer) oder zu Risikopatienten haben.

Wenden Sie sich bei Symptomen telefonisch an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der kostenfreien Telefonnummer 116 117.

Bei einem berechtigtem Verdacht wird ein Test auf das Coronavirus durchgeführt. Bis das Testergebnis vorliegt, sollten sich die Personen zuhause isolieren, enge Kontakte vermeiden (zwei Meter Abstand halten) und eine entsprechende Hygiene einhalten.

Wenn Sie schnelle medizinische Hilfe benötigen, gehen Sie bitte nicht direkt in eine Arztpraxis oder die Notaufnahme eines Krankenhauses. Melden Sie sich bitte zuvor telefonisch an und schildern Sie Ihre Situation.

Grundsätzlich können Hausarztpraxen, Kliniken und speziell eingerichteten Zentren einen Coronatest durchführen. Jeweils aktuelle Informationen erhält man über den Kassenärztlichen Notdienst, der bundesweit unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar ist. Alternativ können Sie sich auch an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Welches für Sie zuständig ist, können Sie auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts herausfinden.

Ganz wichtig ist, dass Sie bei einem Corona-Verdacht nicht ohne Absprache in eine Arztpraxis, ein Corona-Testzentrum oder eine Klinik gehen. Sie sollen auf jeden Fall vorher den Arzt oder das Gesundheitsamt telefonisch kontaktieren, damit sichergestellt ist, dass der Test in der gewählten Anlaufstelle auch wirklich durchgeführt werden kann und für andere Patienten kein unnötiges Risiko entsteht.

Corona-Impfung

Die Impfstoffforschung ist weltweit in vollem Gange. Erste Impfstoffhersteller vermelden bereits vielversprechende Erfolge ihrer Impfstoffe in den laufenden Studien. Detaillierte und laufend aktualisierte Informationen zur Corona-Impfung finden Sie auf folgenden Webseiten:

Die derzeit laufenden Studien lassen erahnen, dass Anfang 2021 mit ersten sicheren und wirksamen Corona-Impfstoffen gerechnet werden kann. Ein genauer Termin kann noch nicht vorhergesagt werden, da dies auch von der Geschwindigkeit der aufwendigen und strengen Zulassungsverfahren abhängig ist. Wenn die Zulassung erst einmal erfolgt ist, muss der Impfstoff noch in ausreichender Menge produziert und verteilt werden. Die Bevölkerung kann also erst nach und nach geimpft werden.

Beschafft und finanziert werden die Impfstoffe durch den Bund bzw. die EU, die mit den Impfstoffherstellern Lieferverträge geschlossen hat. Für die Planung und Verteilung des Impfstoffs sind das Bundesministerium für Gesundheit und die Bundesländer zuständig. Zusammen erarbeiten sie die nationale Impfstrategie. Die Impfstoffe, die Deutschland erhält, werden entsprechend des Bevölkerungsanteils auf die Bundesländer verteilt. Für die Lagerung und Logistik vor Ort sind die Bundesländer zuständig.

Die Corona-Impfstoffe sind besonders empfindlich und müssen bei mindestens minus 60 Grad Celsius transportiert und gelagert werden. Diesen Standard können die wenigsten Arztpraxen gewährleisten. Daher ist jedes Bundesland verpflichtet, zentrale Corona-Impfzentren einzurichten, zum Beispiel angegliedert an Krankenhäuser. Bundesweit soll es mindestens 60 Impfzentren geben, jedoch können die Bundesländer auch beschließen, zusätzliche Zentren aufzubauen oder mobile Impf-Teams anzubieten. Eine offizielle Liste aller Impfstellen in Deutschland gibt es noch nicht.

Vor allem zu Beginn wird nicht genügend Impfstoff verfügbar sein, um die gesamte Bevölkerung zu impfen. Daher wurde von der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut (STIKO) gemeinsam mit dem Ethikrat und der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein Konzept entwickelt das beschreibt, in welcher Reihenfolge geimpft werden soll. Dazu zählen folgende drei Personengruppen:

  1. Personen, die aufgrund ihres Alters oder Gesundheitszustandes ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, vor allem bei erhöhter Kontaktdichte (z.B. in Pflegeheimen, Behindertenheimen usw.)
  2. Personen, die in stationären oder ambulanten Einrichtungen der Gesundheitsversorgung und der Altenpflege arbeiten und die aufgrund berufsspezifischer Kontakte ein signifikant erhöhtes Risiko für eine Infektion haben oder die das Virus in die Einrichtungen hinein und in andere Bereiche der Gesellschaft hinaustragen können.
  3. Personen, die in der Daseinsvorsorge und für die Aufrechterhaltung zentraler staatlicher Funktionen arbeiten (z. B. Gesundheitsämter, Polizei- und Sicherheitsbehörden, Feuerwehr, Schulen und Kindertagesstätten), insbesondere, wenn sie direkten, risikoerhöhenden Kontakt mit Patienten, Angehörigen von Risikogruppen oder potenziell Infizierten haben.

Eine detailliertere Beschreibung der Personengruppen und deren Impf-Priorität wird die STIKO bis zum Jahresende 2020 noch ausarbeiten.

Das Bundesgesundheitsministerium erarbeitet gerade mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ein standardisiertes Modell zur Terminvergabe. Dieses soll sich am bestehenden System der Terminservicestellen der KBV orientieren.

Diese Fragen können noch nicht abschließend beantwortet werden, da hierzu noch keine belastbaren Studienergebnisse vorliegen. Bei den meisten Impfstoffen, die derzeit in Erprobung sind, werden jedoch vermutlich zwei Impfstoffdosen im Abstand von mindestens drei bis vier Wochen benötigt. Ein Impfschutz wird nach bisherigen Erkenntnissen ca. eine Woche nach der zweiten Impfung erreicht.

Wie lange der Impfschutz letztlich anhält und ob bzw. wie oft aufgefrischt werden muss, wird erst nach dem Abschluss der Studien bekannt sein.

Nein. Die Corona-Impfung wird eine freiwillige Impfung sein. Man geht davon aus, dass das Ziel einer ausreichenden Impfquote durch die hohe Akzeptanz und Impfbereitschaft der Bevölkerung auch so erreicht werden kann. Welcher Anteil der Bevölkerung geimpft sein muss, damit eine entsprechende Herdenimmunität aufgebaut werden kann, ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend erforscht. In der Diskussion ist derzeit ein Wert von ca. 70 %.

Corona-App

Es gibt verschiedene Warnhinweise, die das Risiko einer Ansteckung abbilden. 

Erhöhtes Risiko (rot):  Zeigt das Handy einen roten Warnhinweis, also ein erhöhtes Infektionsrisiko an, heißt das zunächst einmal, dass Sie sich möglicherweise infiziert haben könnten. Das heißt nicht, dass Sie sich sicher angesteckt haben. Die App gibt hier erste Ratschläge:

  • Gehen Sie umgehend nach Hause.
  • Reduzieren Sie Begegnungen.
  • Melden Sie sich telefonisch in Ihrer hausärztlichen Praxis, beim Gesundheitsamt oder dem kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter der Telefonnummer 116 117. 

Im Gespräch mit der Arztpraxis, dem Gesundheitsamt oder dem Bereitschaftsdienst wird geklärt, ob ein Test auf SARS-CoV-2 sinnvoll ist. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Person typische Symptome einer Infektion zeigt, Kontakt mit Risikogruppen hat oder beispielsweise in einer Kita oder Schule arbeitet.

Niedriges Risiko (grün): Zeigt das Handy einen grünen Warnhinweis müssen Sie – sofern Sie keine Symptome zeigen – weder die ärztliche Praxis kontaktieren, noch in Quarantäne oder einen Test machen. Das Robert-Koch-Institut weist darauf hin, dennoch sorgfältig die sogenannten AHA-Regeln zu befolgen: Abstand halten, Hygiene beachten und Alltagsmaske tragen.

Unbekanntes Risiko (grau): Ein grauer Hinweis zeigt an, dass eine Risiko-Ermittlung nicht möglich ist. Die Risiko-Ermittlung kann nur stattfinden, wenn Bluetooth – und bei Android-Handys auch das GPS – eingeschaltet ist. War diese Risiko-Ermittlung zu kurz aktiviert, konnte das Infektionsrisiko nicht berechnet werden.

Wenn Sie einen roten Warnhinweis von der Corona-Warn-App erhalten, besteht ein erhöhtes Risiko der Ansteckung mit dem Coronavirus. Höchstwahrscheinlich befanden Sie sich über längere Zeit in der Nähe einer Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist. Selbstverständlich haben Sie dann einen Anspruch darauf, sich bei einem Arzt auf das Coronavirus testen zu lassen. Die Leistung kann über die Gesundheitskarte abgerechnet werden.

Beachten Sie zudem die Hinweise bei der Frage "Wie verhalte ich mich bei einem Warnhinweis durch die Corona-App?" auf dieser Seite.

Krankenhaus, Arzneimittel, Impfungen und Hilfsmittel

Hatten Sie einen schweren Unfall oder akute Beschwerden, die z. B. auf einen Schlaganfall oder Herzinfarkt hindeuten könnten, zögern Sie bitte nicht, medizinische Hilfe in einem Krankenhaus in Anspruch zu nehmen. Die Notfallversorgung in Krankenhäusern ist strikt von der Versorgung COVID-19-Erkrankter getrennt und nach wie vor sichergestellt.

Notfälle, wie z. B. Herzinfarkte, bedürfen einer unverzüglichen Behandlung und schnellen medizinischen Versorgung. Zeitverlust kann schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und gar bis zum Tod führen.

In Notfällen rufen Sie daher bitte nach wie vor die Notrufnummer 112.

Im Rahmen der Pandemie wird die Pneumokokken-Impfung für bestimmte Personengruppen empfohlen. Der Hersteller hat jedoch einen weltweiten Lieferengpass aufgrund dieser unerwarteten Nachfrage gemeldet.

Daher sollten mit den Restbeständen zurzeit vorrangig Personen geimpft werden, die ein besonders hohes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben: Dies sind Säuglinge und Kleinkinder bis zum zweiten Lebensjahr, Personen ab 70 Jahren sowie Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (z. B. Asthma oder COPD).

Für diese Patienten werden die Kosten übernommen und über die elektronische Gesundheitskarte abgerechnet.

Welche Menge eines Arzneimittels der behandelnde Arzt verordnet, liegt alleine in seinem Ermessen. Es gibt keine gesetzliche Limitierung oder Ähnliches dahingehend. Derzeit gibt es jedoch noch keinen Anlass, sich mit Arzneimitteln zu bevorraten.

Nein, die SBK kann die Kosten für eine Atemschutzmaske als Hilfsmittel nicht tragen.

Arbeitsrecht und Beiträge

Ja, für eine Anpassung der Beitragsberechnung teilen Sie uns bitte formlos schriftlich mit, dass die Einbußen bzw. der Wegfall mit dem Coronavirus oder dessen Auswirkungen im Zusammenhang stehen.

Das Schreiben sollte außerdem folgendes beinhalten:

  • Ihre persönlichen Daten (Name, Anschrift, Kunden- oder Versicherungsnummer)
  • Eine neue Gewinnschätzung – Beispiel: „Neu: 500 € pro Monat“ oder „7.500 € im Jahr 2020“ (damit wir Ihre Beitragsberechnung entsprechend anpassen können)
  • Ihre aktuelle E-Mail-Adresse (damit wir Sie im weiteren Verlauf schnell und direkt informieren können)
  • Ihre Unterschrift

Ihr Schreiben schicken Sie bitte per Post oder per E-Mail, abfotografiert oder eingescannt, an Ihren Fachberater. Die Kontaktdaten Ihres Fachberaters können Sie Ihrer letzten Beitragsmitteilung entnehmen. Falls Sie diese nicht mehr zur Hand haben sollten, schicken Sie Ihr Schreiben an folgende Adresse: SBK, 80227 München

Ein Hinweis an dieser Stelle: Auch beim Finanzamt können Sie die Anpassung Ihrer Steuervorauszahlungen beantragen und Ihre Ausgaben mindern. Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt mit dem für Sie zuständigen Finanzamt auf. 

Eine Kopie des Vorauszahlungsbescheids vom Finanzamt reichen Sie uns bitte auch nach. 

Wenn sich die Vorauszahlungen beim Finanzamt nicht anpassen lassen, dann können Sie alternativ auch eine Erklärung Ihres Steuerberaters oder eine finanz- oder betriebswirtschaftliche Auswertung als Nachweis einreichen. Wenn Sie diese Unterlagen nicht einreichen können, dann können Sie alternativ eine ausführliche Erklärung über Ihre erheblichen Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Krise abgeben. Auch dann können wir Ihre Beitragsberechnung anpassen.

Die Bundeskanzlerin hat gemeinsam mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten angesichts der besorgniserregenden und fortschreitenden Pandemieentwicklung in Deutschland am 28. Oktober 2020 weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung des dynamischen Infektionsgeschehens beschlossen.

Neben weiteren Beschlüssen, die allesamt auf eine Kontaktbeschränkung abzielen, wurde sich insbesondere auf einen zeitlich befristeten sog. Teil-Shutdown verständigt. Konkret bedeutet dies, dass in der Zeit vom 2. November bis 30. November 2020 deutschlandweit

  • Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind,
  • Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen sowie
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe
  • Selbstständige und Solo-Selbstständige aus der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft

geschlossen wurden.

Für die betroffenen Versicherten ermöglicht der GKV-Spitzenverband aufgrund der Besprechungsergebnisse der Minsterpräsidentenrunde vom 16.11.2020 nun längstens bis zum 15.01.2021 einen erleichterten zinsfreien Stundungszugang für die Novemberbeiträge 2020. Zudem können bestehende Ratenzahlungen im November 2020 ausgesetzt oder vermindert werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass vorrangig die bereit gestellten Wirtschaftshilfen genutzt werden, um die Beiträge am 15.01.2021 zu bedienen.

Bitte verwenden Sie für die Beantragung einer erleichterten Stundung oder einer Aussetzung/Minderung einer bestehenden Ratenzahlung für November 2020 dieses Antragsformular:

Antrag auf Stundung/Ratenzahlung aufgrund der Corona-Pandemie PDF, 155 KB

Hinweis: Um Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind, zu unterstützen, hat die Bundesregierung außerordent­li­che Wirtschafts­hil­fen für den Monat No­vem­ber beschlossen. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage vom Bundesministerium der Finanzen.

Tipp: Die SBK ist auch in dieser herausfordernden Zeit für Sie da. Bei uns haben Sie die Möglichkeit, Ihre Beiträge mit einer Ratenzahlung zu begleichen – egal welcher Branche Sie angehören. Sollten Sie diese Option nutzen wollen, melden Sie bitte bei Ihrem persönlichen Kundenberater – gerne über unser Kontaktformular. Wir rufen Sie schnellstmöglich zurück, um gemeinsam eine gute Lösung zu finden.

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, sollten Sie unabhängig von Symptomen Kontakt mit Ihrem zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen. Sollte das Gesundheitsamt Sie unter Quarantäne stellen und ein Tätigkeitsverbot aussprechen, müssen Sie Ihren Arbeitgeber informieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Darüber hinaus gelten die betriebsinternen Regelungen bei Ihrem Arbeitgeber.

Für erwerbstätige Personen, die wegen der Betreuung ihrer Kinder vorübergehend nicht arbeiten können, gibt es einen Entschädigungsanspruch nach § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz. Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmern für maximal sechs Wochen der Arbeitgeber. Weitere Informationen zum Entschädigungsanspruch finden Sie auf der Seite Entschädigung nach Infektionschutzgesetz.

Voraussetzung für eine Entschädigung nach der neuen Regelung ist, dass die betreffende erwerbstätige Person ihrer Erwerbstätigkeit wegen der Betreuung ihres Kindes nicht nachgehen kann und dadurch einen Verdienstausfall hat. Grund hierfür muss die behördliche Schließung einer Kita, einer Schule oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen sein und die betreffene erwerbstätige Person kann keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen.

Ein Kind ist dann betreuungsbedürftig, wenn es das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wenn es sich um ein Kind mit Behinderungen handelt, das auf Hilfe angewiesen ist. Für ein hilfebedürftiges Kind mit Behinderungen gilt keine Altersgrenze, ein Entschädigungsanspruch besteht also grundsätzlich auch bei volljährigen Kindern.

Die Entschädigung beträgt 67 % des entstandenen Verdienstausfalls der betroffenen erwerbstätigen Person und höchstens 2.016,- € monatlich für einen vollen Monat.

Weitere Informationen können Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nachlesen.

Wenn Sie in Deutschland in der eigenen Wohnung oder an einem anderen Ort unter Quarantäne gestellt werden oder Ihnen gegenüber ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wird, dann erhalten Sie eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Diese erfolgt in den ersten sechs Wochen in voller Höhe des Verdienstausfalls. Sie erhalten diese Entschädigung von Ihrem Arbeitgeber. Ab der 7. Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde ausgezahlt. Für Sie unterscheidet sich die Situation im Wesentlichen also nicht von der einer Arbeitsunfähigkeit.

Wenn der Betrieb, in dem Sie arbeiten, von der Gesundheitsbehörde geschlossen wird, dann erhalten Sie von diesem eine Entschädigung in Höhe Ihres Entgelts in den ersten sechs Wochen, danach in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes. Sie erhalten diese Entschädigung in den ersten sechs Wochen entweder direkt von Ihrem Arbeitgeber oder direkt von der Gesundheitsbehörde. Sollte die angeordnete Schließung länger als sechs Wochen dauern, erhalten Sie eine weitere Entschädigung, die Ihnen in allen Fällen nur das Gesundheitsamt auszahlt. Auch wenn diese Entschädigung in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes gezahlt wird, beachten Sie bitte, dass hier die SBK nicht der richtige Ansprechpartner ist. Um die Entschädigung zu erhalten, müssen Sie dafür einen Antrag bei der Gesundheitsbehörde stellen.

Wenn Ihr Arbeitgeber den Betrieb schließt, ohne dass eine solche Quarantäne verhängt wurde, dann muss er Ihnen Ihr Entgelt grundsätzlich weiter zahlen. Möglicherweise kann er sie aber zur Nacharbeit verpflichten oder dazu, dass Sie Ihre Arbeit ganz oder teilweise von zuhause erledigen, wenn dies möglich ist. Es gibt eine Vielzahl tariflicher und arbeitsvertraglicher Regelungen. Sprechen Sie in einem solchen Fall mit Ihrem Arbeitgeber. Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf haben, suchen Sie bitte einen Rechtsanwalt auf oder den Rechtsdienst einer Gewerkschaft, falls Sie Mitglied sind. Wenn es in Ihrem Betrieb einen Betriebsrat gibt, sprechen Sie diesen an. Betriebsräte sind in solchen Fällen meist im Austausch mit der Unternehmensleitung und können Ihnen Auskunft geben, wie die Regelungen dazu in Ihrem Betrieb sind.

Sie bleiben in der beitragsfreien Familienversicherung, wenn Ihre Beschäftigung eine „kurzfristige Beschäftigung“ ist, die maximal fünf Monate oder 115 Arbeitstage andauert und die restlichen Voraussetzungen für die Familienversicherung weiterhin erfüllt sind. Diese angepasste Regelung gilt für den Zeitraum vom 01.03.2020 bis 31.10.2020.

Ob Ihre Beschäftigung diese Kriterien erfüllt, beantwortet Ihnen unser kostenfreier Online-Service, das SBK-Beurteilungstool, einfach und schnell.

Zum SBK-Beurteilungstool

Arbeitsunfähigkeit, Kranken- und Mutterschaftsgeld

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage sind seit 19.10.2020 Krankschreibungen nach ausschließlich telefonischer Anamnese für Versicherte mit Erkrankungen der oberen Atemwege, die keine schwere Symptomatik aufweisen, bundesweit wieder möglich. Diese Regelung soll zunächst bis zum 31.12.2020 gelten.

Wer also entsprechende Krankheitssymptome hat, muss nicht mehr selbst in die Praxis kommen, sondern kann sich von seinem Hausarzt nach einem telefonischen Gespräch krankschreiben lassen. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gilt dann für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden. 

Personen, bei denen ein Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung besteht oder die Kontakt zu einer an COVID-19-Erkrankten Person hatten, sollen weiterhin zunächst in der Arztpraxis anrufen, um das individuelle Vorgehen abzustimmen.

Reichen Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung über Meine SBK ein – einfach mit dem Smartphone abfotografieren oder als Datei hochladen. So sparen Sie Zeit und Porto.

Ja, die Regelungen zur telefonischen Krankschreibung wegen Erkältungsbeschwerden bei Kindern sind seit dem 19.10.2020 wieder bundesweit möglich.

Die entsprechenden Krankschreibungen gibt es jeweils für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung kann telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden. Unser Tipp: Sprechen Sie bereits im Vorfeld mit Ihrem Kinderarzt und erkundigen sich nach dem genauen Vorgehen im Krankheitsfall. Jede Praxis hat individuelle Regelungen.

Reichen Sie Ihre Krankschreibung (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) über Meine SBK ein – einfach mit dem Smartphone abfotografieren oder als Datei hochladen. So sparen Sie Zeit und Porto.

Am 29.10.2020 ist das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) in Kraft getreten. Darin hat der Gesetzgeber den Anspruch auf Kinderkrankengeld pro Kind von zehn auf 15 Arbeitstage ausgeweitet. Bei drei oder mehr Kindern besteht der Anspruch für maximal 35 Arbeitstage pro Elternteil. Alleinerziehende können Kinderkrankengeld für 30 Arbeitstage pro Kind erhalten, bei drei oder mehr Kindern für maximal 70 Arbeitstage. Diese Regelung gilt für das Kalenderjahr 2020.

Für die Auszahlung von Krankengeld ist auch während einer Pandemie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich. Diese setzt grundsätzlich eine körperliche Untersuchung durch den Arzt voraus.

Über die Attestierung von Arbeitsunfähigkeit entscheidet allein der behandelnde Arzt, bitte setzen Sie sich daher mit Ihrer Arztpraxis in Verbindung, um das konkrete Vorgehen zu besprechen.

Kann eine ärztlich verordnete stufenweise Wiedereingliederung aufgrund von Quarantänemaßnahmen oder betrieblichen Gründen, zum Beispiel Schließung aufgrund behördlicher Anordnungen zur Corona-Pandemie, nicht durchgeführt werden, entstehen Ihnen hierdurch keine Nachteile. Für die geplante Dauer der stufenweisen Wiedereingliederung besteht Arbeitsunfähigkeit und Sie erhalten Krankengeld.

Der Arbeitgeber zahlt während Arbeitsunfähigkeit ab dem Zeitpunkt der verkürzten Arbeitszeit die reduzierte Entgeltfortzahlung und zusätzlich Krankengeld in Höhe des Kurzarbeitergeldes. Die Fortzahlung des Entgelts erfolgt für bis zu sechs Wochen, eventuelle Vorerkrankungszeiten sind nach vorheriger Rücksprache mit der SBK anzurechnen.

Sollten Sie über das Ende der Entgeltfortzahlung hinaus weiter arbeitsunfähig sein, erhalten Sie Krankengeld von der SBK.

Für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes und die endgültige Berechnung der Schutzfrist können wir in der aktuellen Situation ausnahmsweise und vorübergehend auf das Vorliegen der Geburtsurkunde verzichten. Damit wir das Mutterschaftsgeld auszahlen und eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Elterngeldstelle ausstellen können, benötigen wir eine offizielle Bestätigung des Geburtstermins Ihres Kindes.

Bitte senden Sie uns daher eine Bescheinigung über die Geburt von der Hebamme oder vom Krankenhaus zu und reichen Sie die Geburtsurkunde nach, sobald Sie diese erhalten haben.

Diese können Sie uns bequem über Meine SBK hochladen oder postalisch an die Adresse SBK, 80227 München senden.

Rehabilitation und Kur

Die Rehabilitationsberatung durch die Deutsche Rentenversicherung Bund erfolgt aktuell ausschließlich telefonisch oder per E-Mail.
Nutzen Sie für Fragen das Kontaktformular der Deutschen Rentenversicherung Bund oder das kostenfreie Servicetelefon.

Ja, bitte setzen Sie sich mit der Klinik in Verbindung und bitten um eine Verschiebung des Termins. Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre SBK auch die Kosten übernimmt, wenn die Maßnahme bis spätestens 31.12.2020 angetreten wird.

Ja. Ihre SBK ist wie gewohnt für Sie da. Am besten wenden Sie sich dazu direkt an Ihren persönlichen Kundenberater. Im Falle einer Genehmigung werden wir gemeinsam mit der Klinik einen Termin auswählen. Da viele bereits geplante Reha- und Vorsorgemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie verschoben wurden, kann es zu längeren Wartezeiten bis zum Beginn einer Maßnahme kommen. 

Sie sollten in jedem Fall das Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin der Klinik suchen.

Wollen Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Kur fortsetzen, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Kundenberater.

Die Genehmigung der SBK gilt bis zum 30.04.2021.

Um einen Verdachtsfall zu klären, kann die Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme bis zu 14 Tage unterbrochen werden. Innerhalb dieses Zeitraums sollte die Klärung des Verdachts möglich sein.

Sofern sich der Verdachtsfall bestätigt und eine Infizierung vorliegt, ist auch eine Unterbrechung der Maßnahme für länger als 14 Tage möglich.

Bei Fällen der Anschlussrehabilitation muss der zeitlich-medizinische Zusammenhang zwischen Akutbehandlung und Rehabilitationsmaßnahme gewahrt bleiben, sodass hier in der Regel eine Verschiebung des Rehabilitationsbeginns um nicht mehr als sechs Wochen erfolgen sollte.

Eine Verschiebung des Reha-Beginns ist zunächst bis Ende des Jahres 2020 möglich.

Liegt Ihnen von Ihrer SBK eine Genehmigung über eine Badekur vor, reichen Sie uns bitte zusammen mit der Rechnung eine Bestätigung ein, dass der Aufenthalt eigentlich für drei Wochen geplant war.

Sie erhalten dann trotzdem Ihren Zuschuss von 16,- € täglich.

Die genehmigte Dauer gilt in diesen Fällen zurzeit nicht mehr. Sie können die Einheiten später noch in Anspruch nehmen.

Wird die Rehabilitation auf Wunsch des Kunden abgebrochen, ist zu einem späteren Zeitpunkt ein erneuter Antrag zu stellen.

Kunden, die eine Anschlussreha benötigen, werden weiterhin von den Kliniken aufgenommen. Hier ist man bestrebt, die Kunden direkt aus dem Krankenhaus in die Rehaklinik zu verlegen.

Kunden, bei denen der Rehatermin schon länger feststeht, werden von den Kliniken direkt kontaktiert, um einen neuen Termin zu vereinbaren. Die Genehmigung der SBK gilt in diesen Fällen bis zum 31.12.2020.

Bitte wenden Sie sich an Ihre behandelnde Hausarztpraxis. Dort wird man Sie direkt testen bzw. an entsprechende Stellen verweisen. Die Kosten dafür werden direkt von der Arztpraxis mit der Kassenärztlichen Vereinigung abgerechnet. Für Sie entstehen keine Kosten.

Alle Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen treffen Maßnahmen, um die Gesundheit der Rehabilitanden zu schützen und ein Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

Bitte sprechen Sie daher mit Ihrer Einrichtung, wie Sie die An- und Abreise bestmöglich organisieren.
Möchten Sie für die An- und Abreise Ihren eigenen PKW nutzen, bieten wir Ihnen eine Erstattung von 0,20 € je km (analog der Regelungen des Bundesreisekostengesetzes) bis zur Höhe der Kosten, die für ein öffentliches Verkehrsmittel angefallen wären.

Die Anordnung einer Quarantänemaßnahme, die in der Regel zu einem Aufnahmestopp in der Einrichtung führt, wird im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt.

Entscheidungen über Quarantänemaßnahmen und ggf. weitere Schutzmaßnahmen sowie zu deren Auswirkungen treffen die jeweils zuständigen Behörden auf Landesebene, das sind in der Regel die Gesundheitsämter.

Diese können gegenüber einer Einrichtung die Ausübung bestimmter Tätigkeiten ganz oder teilweise untersagen. Die zuständigen Landesbehörden entscheiden somit auch über die Aufhebung der Quarantänemaßnahme.

Vor diesem Hintergrund können wir auf diese Frage leider keine Auskunft geben.

Bitte wenden Sie sich bei diesen Fragen an Ihren Ansprechpartner in Ihrer Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtung.

Kommt es zu eine Quarantäne-Anordnung oder Schließung der Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtung durch die örtlich zuständigen Behörden, gilt die Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme als beendet.

Bitte wenden Sie sich an Ihren persönlichen Kundenberater, wenn Sie die Kur zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen wollen.

Hebammenleistungen und Hausgeburt

Aufgrund der aktuellen Lage übernehmen wir für Hebammenfahrten das Wegegeld je einfacher Fahrt sogar bis 50 km.

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Können Sie Ihren Kurs vor Ort nicht mehr fortführen, bieten wir Ihnen daher folgende Möglichkeiten:

Vertragshebammen haben die Möglichkeit, ihre Kurse über Kommunikationsmedien (Videotelefonie) anzubieten und diesen auch direkt mit der SBK abzurechnen.

Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Hebamme auf, denn sie hat zusätzliche Beratungskapazitäten erhalten, die sie auch über Kommunikationsmedien wie (Video-)Telefonie bereitstellen kann.

Alternativ haben Sie die Möglichkeit am besonderen Versorgungsangebot Keleya teilzunehmen. Keleya ist eine App, die Sie während Ihrer Schwangerschaft bis zur Geburt begleitet. Neben zahlreichen Tipps zur Schwangerschaft, Geburt, Ernährung, Bewegung und Gesundheit bietet die App einen Online-Geburtsvorbereitungskurs. Dieser Kurs deckt auch die Inhalte klassischer Geburtsvorbereitungskurse ab. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Leistungsseite Keleya.

Nein. Wir können nur die tatsächlich erbrachten Kursstunden übernehmen.

Die Hebamme darf die Kosten für diese Stunden nur von Ihnen fordern, wenn Sie vorab eine Vereinbarung geschlossen haben, dass diese Stunden privat in Rechnung gestellt werden.

Hebammen haben aktuell die Möglichkeit, Kurse über ein Kommunikationsmedium (Videotelefonie) durchzuführen. Schauen Sie auf www.ammely.de, welche Hebamme einen Online-Kurs anbietet.

Als Alternative zum klassischen Geburtsvorbereitungskurs können Sie an unserem besonderen Versorgungsangebot Keleya teilnehmen. Keleya ist eine App, die Sie während Ihrer Schwangerschaft bis zur Geburt begleitet. Neben zahlreichen Tipps zur Schwangerschaft, Geburt, Ernährung, Bewegung und Gesundheit bietet die App einen Online-Geburtsvorbereitungskurs. Dieser Kurs deckt auch die Inhalte klassischer Geburtsvorbereitungskurse ab. Mehr dazu lesen Sie auf unserer Leistungsseite Keleya.

Nehmen Sie bei Fragen Kontakt zu Ihrer Hebamme auf, denn sie hat zusätzliche Beratungskapazitäten erhalten, die sie auch über Kommunikationsmedien wie (Video-)Telefonie bereitstellen kann.

Selbstverständlich übernimmt die SBK die Kosten für eine Hausgeburt im vereinbarten Rahmen. Diese Kosten werden direkt über die SBK abgerechnet.

Mit der Hebamme Ihres Vertrauens können Sie eine sogenannte Rufbereitschaft für die letzten fünf Wochen vor der Geburt vereinbaren. Diese Vereinbarung gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie Ihre persönliche Begleiterin in diesem besonderen Moment bei sich haben. Wir übernehmen im Rahmen des SBK-Babyglück-Pakets dafür bis zu 250,- €.

Darüber hinaus entstehende Mehrkosten, die Ihnen eine Hebamme in Rechnung stellt, sind selbst zu tragen.

Fahrkosten

Die Kosten für Ihre Fahrten zum Arzt können wir nur in besonderen Ausnahmefällen übernehmen. Diese Ausnahmefälle sind vom Gesetzgeber für uns verbindlich geregelt. Die Entscheidung über das medizinisch notwendige Beförderungsmittel trifft dann Ihr Arzt.

Übernehmen wir für Sie bereits Fahrkosten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Er informiert Sie darüber, welches Beförderungsmittel in dieser Situation für Sie medizinisch notwendig ist und stellt Ihnen eine Verordnung dafür aus.

Erhalten Sie noch keine Fahrkosten, können Sie sich direkt hier informieren, ob eine Kostenübernahme möglich ist.

Normalerweise müssen alle Fahrten mit einem Krankentransportwagen zur ambulanten Behandlung vor der Fahrt von der Krankenkasse genehmigt werden.

Krankentransporte für Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen, sind vorübergehend genehmigungsfrei. Das bedeutet Sie können direkt zu Ihrer Behandlung fahren ohne sich vorab eine Genehmigung der Krankenkasse einzuholen.

Wenn es mal schnell gehen muss kann es sein, dass Sie es, auch ohne behördliche Quarantäne, nicht rechtzeitig schaffen die Fahrt vorab genehmigen zu lassen. Wir prüfen daher auch nach der Fahrt gerne eine Kostenübernahme für Sie. Möchten Sie vorab sichergehen, dass die Kosten übernommen werden, können Sie sich telefonisch an Ihren persönlichen Kundenberater wenden.

Ja, Sie können eine Verordnung für Fahrten vom 02.11.2020 zunächst befristet bis zum 31.01.2020 auch telefonisch beim Arzt anfordern und sich diese postalisch nach Hause senden lassen.

Haushaltshilfe

Aufgrund von Schul- oder Kita-Schließungen ergibt sich kein Anspruch auf Haushaltshilfeleistungen durch die Krankenversicherung. Die Unterbringung und Betreuung der Kinder ist privat zu organisieren.

Tipp: Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und sprechen Sie die Notsituation an. Viele Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern in dieser Situation entgegenkommen.

Sie müssen demnächst für einige Tage ins Krankenhaus und es gibt keine andere Person in Ihrem Haushalt, welche die Kinderbetreuung Ihrer unter 12-jährigen Kinder sicherstellen kann?

Wir helfen Ihnen weiter. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Haushaltshilfe sowie das Antragsformular, dass Sie uns ausgefüllt und unterschrieben zusenden können. Wir prüfen dann den Antrag und geben Ihnen eine Rückmeldung.

Wir empfehlen Ihnen, auf Online-Lieferdienste zurückzugreifen. Inzwischen liefern große Lebensmittelkonzerne nahezu deutschlandweit. Regional bieten sich teilweise freiwillige Helfer und andere Hilfsdienste an, um die Versorgung mit Lebensmitteln für Personen und Haushalte unter Quarantäne sicherzustellen.

Sollten Sie trotzdem keine Möglichkeit haben, sich Lebensmittel und andere notwendige Einkäufe zu beschaffen, wenden Sie sich an Ihr Gesundheitsamt vor Ort.  Hier finden Sie Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Heilmittel (Krankengymnastik, Logopädie usw.)

Ja. Normalerweise ist innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellung der Verordnung mit der Behandlung zu beginnen. Diese Frist wurde nun auf 28 Tage verlängert. Das heißt, Sie haben 28 Tage Zeit mit der Behandlung zu starten, nachdem Sie von Ihrem Arzt eine Verordnung erhalten haben.

Ja. Die Verordnung behält aufgrund einer Sonderregelung auch bei einer längeren Unterbrechnung ihre Gültigkeit. Das heißt, dass Sie keine neue Verordnung von Ihrem Arzt brauchen und nach Besserung der aktuellen Situation die restlichen Behandlungen durchführen können.

Ja, Folgeverordnungen können aktuell auch nach telefonsichem Kontakt ausgestellt und von der Arztpraxis per Post an Sie zugeschickt werden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie aufgrund der Erkrankung schon mal eine Verordnung von Ihrem Arzt erhalten haben und hierfür von ihm im Vorfeld persönlich untersucht wurden. 

Diese Regelung gilt zunächst für Verordnungen, die bis 31.01.2021 ausgestellt werden.

Zur Entlastung der Therapeuten und Sicherstellung der Versorgung können ausgewählte Heilmittel bis auf Weiteres auch per Video durchgeführt werden. Diese Sonderregelung gilt für folgende Heilmittel, sofern dies aus therapeutischer Sicht sinnvoll erscheint und Sie als Kunde damit einverstanden sind. 

  • Logopädie mit Ausnahme der Schlucktherapie
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie, hier die Heilmittel:
    • Allgemeine Krankengymnastik,
    • Krankengymnastik bei Mukoviszidose
    • Bewegungstherapie / Übungsbehandlung in Einzelbehandlung

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, ob auch bei Ihnen eine vorübergehende Umstellung der Therapie auf Video möglich ist.

Diese Regelung gilt zunächst für Behandlungen bis 31.01.2021.

Pflege

Bitte wenden Sie sich an den Sozialdienst im Krankenhaus. Dieser kann sich mit uns für die Organisation der weiteren Versorgung im Rahmen des Entlassungsmanagements in Verbindung setzen. Bis zur Klärung können Sie weiterhin im Krankenhaus bleiben.

Eine weitere Möglichkeit ist die Pflege durch Ihre nahen Angehörigen (z. B. Kind, Eltern). Zur schnellen Unterstützung können Sie hierfür in der Zeit vom 23.05.2020 bis 31.12.2020 Pflegeunterstützungsgeld für 20 Tage bei Ihrer Pflegekasse beantragen.

Der Beratungsbesuch hat eine wichtige Funktion und Bedeutung sowohl für die Pflegebedürftigen als auch für die Pflegenden bei häuslicher Pflege. Er dient insbesondere der regelmäßigen Hilfestellung und praktischen pflegefachlichen Unterstützung und ist deshalb seit dem 01.10.2020 wieder wie gewohnt durchzuführen: für die Pflegegrade 2-3 halbjährlich und für die Pflegegrade 4-5 vierteljährlich.

Sollten Pflegebedürftige aufgrund der aktuellen COVID-19-Fallzahlen zur Minimierung des Infektionsrisikos auf den Kontakt fremder Personen in der häuslichen Umgebung verzichten wollen und die dadurch bis 31.12.2020 nachzuweisenden Beratungsbesuche nicht durchgeführt werden können, wirkt sich dies nicht nachteilig auf den Pflegebedürftigen aus.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Pflegeberater unter 0800 072 572 582 50. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einem alternativen Pflegedienst. Allerdings können wir nicht garantieren, dass dieser die Versorgung in der aktuellen Situation übernehmen kann.  Aktivieren Sie auch Ihr soziales Netzwerk, eventuell können Familienangehörige, Bekannte oder Nachbarn die Aufgaben übernehmen.

Unabhängig davon vom Pflegegrad erhalten Sie von der SBK einen monatlichen Entlastungsbetrag in Höhe von 125,- €. Die nicht in Anspruch genommenen monatlichen Entlastungsbeträge können angespart und zu einem späteren Zeitpunkt gesammelt verwendet werden. Zudem ist es möglich, die Restansprüche eines Jahres bis zum 30. Juni des Folgejahres zu verwenden. Die Restansprüche aus dem Jahr 2019 können Sie aufgrund der Einschränkungen durch COVID-19 bis zum 31.12.2020 in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen zum Entlastungsbetrag finden Sie hier
 

Pflegebedürftige des Pflegegrades 1 können für Hilfen bei körperbezogenen Pflegemaßnahmen, bei pflegerischen Betreuungsmaßnahmen sowie bei der Haushaltsführung auch dann die Kosten zur Erstattung einreichen, wenn diese nicht durch professionelle Kräfte durchgeführt werden. So können diese Hilfen beispielsweise auch von Angehörigen, Bekannten oder Nachbarn erbracht werden. 

Die Kosten können formlos per Rechnung oder Quittung geltend gemacht werden – wichtig ist lediglich die Angabe, welche Hilfe erbracht wurde, welche Kosten entstanden sind und wer die Hilfeleistung erbracht hat.  

Kontaktieren Sie gerne Ihren SBK-Pflegefachberater, bevor Sie die entsprechenden Unterlagen einreichen.
 

Das Pflegeunterstützungsgeld ist eine Lohnersatzleistung, die Sie bekommen, wenn Sie wegen der Pflege eines Angehörigen nicht zur Arbeit gehen können. Hierbei zahlen wir einen Teil Ihres Bruttogehaltes weiter. Die Bedingung dabei ist, dass Sie einen Angehörigen pflegen, der bei der SBK versichert ist. Auf diese Weise können Sie sich voll und ganz auf die Organisation der Pflege konzentrieren. Pflegeunterstützungsgeld kann in der Zeit vom 23.05.2020 bis 31.12.2020 für 20 Tage beantragt werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

In der Zeit vom 30.04.2020 bis 31.12.2020 können die Kosten für Pflegehilfsmittel bis maximal 60,- € im Monat übernommen werden.

In diesen Fällen akzeptieren wir auch Rechnungen von beispielsweise Drogeriemärkten und Onlinehändler. Bitte reichen Sie uns die Rechnung zur Erstattung ein.

In der Zeit vom 30.04.2020 bis 31.12.2020 können die Kosten bis maximal 60,- € im Monat übernommen werden.

Sie haben die Möglichkeit Pflegezeit oder Pflegeunterstützungsgeld zu beantragen. Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Arbeitgeber über die verschiedenen Möglichkeiten. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten oder (unbezahlten) Urlaub zu nehmen.

Die COVID-19-Pandemie stellt pflegende Angehörige in Deutschland vor immense Herausforderungen.  Auf www.pflege-praevention.de erhalten Sie vom Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) Informationen und praktische Tipps, um Familien bei der Pflege zu Hause zu unterstützen.

Präventionskurse und SBK-Bonusprogramm

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Können Sie Ihren Präventionskurs vor Ort nicht mehr fortführen, bieten wir Ihnen daher folgende Möglichkeiten:

  • Kurseinheiten von Präventionskursen, die im Lauf des Jahres 2020 aufgrund der Corona-Epidemie unterbrochen werden mussten, können bis 31.12.2020 nachgeholt werden.
  • Kursleiter haben von uns die Zusage, dass sie Präventionskurse, die normalerweise vor Ort stattfinden und bereits begonnen wurden oder geplant sind, bis 31.03.2021 per Telefon oder Videochat durchführen können. So haben Sie die Möglichkeit Ihre Kurse zuhause abzuschließen und alle Kursinhalte für sich mitzunehmen.
  • Alternativ kann Ihnen Ihr Kursleiter die bisher durchgeführten Stunden in Rechnung stellen und Sie erhalten aufgrund der aktuellen Situation dennoch unseren vollen Zuschuss für diese Kursstunden. Dieser Kurs wird nicht bei der Regelung, dass zwei Kurse im Jahr abgerechnet werden dürfen, berücksichtigt. 

Unser Tipp: Damit Sie weiterhin fit bleiben, können Sie zukünftig von zuhause an unseren zertifizierten Online-Kursen teilnehmen. Online-Kurse finden Sie in der Gesundheitskurs-Suche, indem Sie zusätzlich unter "Weitere Suchkriterien" das Feld "Nur IKT-basierte Selbstlernprogramme" auswählen.

Ja, wir akzeptieren die Hefte von 2019 bis Jahresende. Danach ist eine Bonuserstattung nicht mehr möglich.

Psychische Gesundheit

Ja. Psychotherapeutische Einzelsitzungen können auch als Videosprechstunde durchgeführt werden. Für die Videosprechstunde benötigen Sie PC, Laptop, Smartphone oder Tablet mit Kamera und Lautsprecher sowie eine stabile Internetverbindung.
Damit Sie mit Ihrem Therapeuten in einer sicheren Umgebung kommunizieren können, kooperiert Ihr Psychotherapeut hierfür mit einem zertifizierten Videodiensteanbieter.
In Einzelfällen kann eine Psychotherapie derzeit auch ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt mit einer psychotherapeutischen Sprechstunde bzw. probatorischen Sitzung per Video begonnen werden, beispielsweise wenn Sie Risikopatient sind und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
Sprechen Sie am besten direkt mit Ihrem Psychotherapeuten über die bestehenden Möglichkeiten in Ihrem Fall.

Die Pandemie durch den Coronavirus kann unsere Psyche belasten und Gefühle der Unsicherheit, Einsamkeit und Stress auslösen. Das kostenfreie Online-Programm von Selfapy behandelt viele Themen wie Stressbewältigung, sozialer Distanz, dem Aufrechterhalten von Routinen sowie dem Umgang mit negativen Gefühlen, die auch für den Umgang mit der Corona-Situation weiterhelfen können. Bei einer Teilnahme erlernen Sie wertvolle Techniken, die Ihnen dabei helfen, negative Denkweisen abzulegen und mit Gefühlen wie beispielsweise Einsamkeit umzugehen. So können Sie die psychische Belastung durch Corona besser meistern. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie sind bereits in Therapie? Wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Psychotherapeuten. Er bespricht mit Ihnen die Möglichkeiten. Um die Infektionsgefahr zu minimieren, kann die Therapie im Übrigen aktuell auch auf Videosprechstunde umgestellt werden.

Informationen dazu sowie Beratungsangebote finden Sie auf der Webseite des Bundesfamilienministeriums.

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