Informationen zum Coronavirus

Was Sie jetzt zum Coronavirus wissen sollten. (Stand: 01.04.2020)

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2, das die Erkrankung COVID-19 auslösen kann, tritt mittlerweile weltweit auf. Das Robert Koch-Institut (RKI), das als Behörde des Bundesgesundheitsministeriums unter anderem für den Infektionsschutz zuständig ist, hat Risikogebiete und Handlungsempfehlungen veröffentlicht, auf die wir an dieser Stelle verweisen möchten. Zudem bekommen Sie Hinweise auf weitere Informationsangebote, die Sie nutzen können.

Hier erhalten Sie Antworten auf wichtige Fragen

Im folgenden haben wir für Sie wichtige Fragen und Antworten im Zusammenhang mit dem Coronavirus zusammengestellt:

Medizinische Fragen und Antworten

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten auch ohne Krankheitssymptome generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man beispielsweise über die Gesundheitsamt-Suche des Robert Koch-Instituts (RKI) abfragen. Dieses klärt weitere notwendige Maßnahmen mit den Betroffenen ab.

Personen, die Krankheitssymptome der Atemwege (z.B. Husten, Niesen, Halsschmerzen) zeigen, sollten diese medizinisch abklären lassen, wenn:

  • in den letzten zwei Wochen Kontakte zu einer COVID-19 erkrankten Person bestanden haben oder in den letzten 14 Tagen ein Aufenthalt in ein Risikogebiet stattgefunden hatte.
  • ein erhöhtes Risiko für eine COVID-19 Erkranktung besteht (durch Vorerkrankungen) oder die Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber etc.).
  • die Person in der Pflege, einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis arbeitet oder dort eine ehrenamtliche Tätigkeit ausführt.

Wenden Sie sich dazu telefonisch an Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der kostenfreien Telefonnummer 116 117.

Bei berechtigtem Verdacht wird ein Test auf das Coronavirus bei Ihnen durchgeführt. Bis das Testergebnis vorliegt, sollten sich diese Personen selbst zuhause isolieren, enge Kontakte vermeiden (zwei Meter Abstand halten) und eine entsprechende Hygiene einhalten.

Wenn Sie schnelle medizinische Hilfe benötigen, gehen Sie bitte nicht direkt in eine Arztpraxis oder die Notaufnahme eines Krankenhauses. Melden Sie sich bitte zuvor telefonisch an und schildern Ihre Situation.

Wenn Sie nur eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege haben und nicht die Kriterien des Robert Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen, rufen Sie bitte zunächst bei Ihrer Arztpraxis an. Der Arzt kann Ihnen, wenn dies nötig ist, nach telefonischer Rücksprache eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal 14 Tage ausstellen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxis aufsuchen. Die Krankschreibung wird Ihnen per Post zugestellt. Alle Regelungen gelten auch für die Ausstellung einer ärztlichen Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei der Erkrankung eines Kindes. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband angesichts der derzeit herausfordernden Situation verständigt. Die Regelung gilt zunächst bis zum 23. Juni 2020. Sie soll helfen, die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen und Arztpraxen sowie Patienten zu entlasten.

Ja, wenn der Arzt entscheidet, einen Test durchzuführen, dann bezahlt die SBK die Kosten ganz einfach über die SBK-Gesundheitskarte.

Schützen können Sie sich derzeit vor allem durch gängige Hygienemaßnahmen. Denn das Coronavirus wird von Mensch zu Mensch hauptsächlich über Tröpfcheninfektion (zum Beispiel beim Husten oder Niesen) und über Schmierinfektion (Ansteckung über kontaminierte Flächen) übertragen. Ausführliche Hygienetipps zur Vermeidung von Infektionskrankheiten finden Sie auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzGA).

Da man aktuell davon ausgeht, dass infizierte Personen bereits vor Symptombeginn ansteckend sind, ist es zur Eindämmung des Virus und zur Reduktion der eigenen Ansteckungsgefahr zudem sehr wichtig, die derzeit geltenden Maßnahmen zum „Social Distancing“ – der Reduktion sozialer Kontakte – zu befolgen. Dazu erhalten Sie hier auch weiterführende Informationen der Bundesregierung. Die (lebens-)wichtige Auswirkung von Social Distancing sehen Sie in dieser Infografik von statista. 

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht regelmäßig neue Erkenntnisse zum Coronavirus und auch dazu, welche Personen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Informationen dazu finden Sie auf dieser Seite des RKI.

Sollten Sie zu einer Risikogruppe gehören, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt. Er kann Sie individuell beraten, welches Verhalten und welche Maßnahmen nun für Sie sinnvoll und erforderlich sind und Ihnen eventuelle Sorgen und Ängste nehmen.

Gehen Sie im Anschluss auf Ihren Arbeitgeber zu, um individuelle Lösungen für Ihren Arbeitsplatz zu finden.

Im Rahmen der Pandemie wird die Pneumokokken-Impfung für bestimmte Personengruppen empfohlen. Der Hersteller hat jedoch einen weltweiten Lieferengpass aufgrund dieser unerwarteten Nachfrage gemeldet.

Daher sollten mit den Restbeständen zurzeit prioritär Personen geimpft werden, die ein besonders hohes Risiko für Pneumokokken-Erkrankungen haben. Dies sind Säuglinge und Kleinkinder bis zum 2. Lebensjahr, Personen ab 70 Jahren sowie Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen (z.B. Asthma oder COPD).

Für diese Patienten werden die Kosten übernommen und über die elektronische Gesundheitskarte abgerechnet.

Welche Menge eines Arzneimittels der behandelnde Arzt verordnet, liegt alleine in seinem Ermessen. Es gibt keine gesetzliche Limitierung o.ä. dahingehend. Derzeit gibt es jedoch noch keinen Anlass, sich mit Arzneimitteln zu bevorraten.

Nein, die SBK kann die Kosten für eine Atemschutzmaske als Hilfsmittel nicht tragen. Atemschutzmasken sind von Experten lediglich für medizinisches und pflegerisches Fachpersonal bei entsprechenden pflegerischen, diagnostischen oder therapeutischen Tätigkeiten am Patienten empfohlen.

Allgemein gilt: Waschen Sie bewusst mehrmals am Tag gründlich Ihre Hände. Fassen Sie sich nicht ins Gesicht. Halten Sie genügend Abstand zu anderen Menschen.

Für Risikogruppen gilt außerdem: Bleiben Sie, so oft es geht, zu Hause.

Die Pandemie durch den Coronavirus kann unsere Psyche belasten und Gefühle der Unsicherheit, Einsamkeit und Stress auslösen. Das kostenfreie Online-Programm von Selfapy behandelt Themen wie Stressbewältigung, sozialer Distanz, dem Aufrechterhalten von Routinen sowie dem Umgang mit negativen Gefühlen. Mit einer Teilnahme erlernen Sie wertvolle Techniken, die Ihnen dabei helfen, negative Denkweisen abzulegen und mit Gefühlen wie beispielsweise Einsamkeit umzugehen. So können Sie die psychische Belastung durch Corona besser meistern.

Sie sind bereits vorbelastet durch psychische Beschwerden und haben nun Anzeichen einer Depression oder von Ängsten an sich festgestellt? In diesem Fall können Ihnen die Online-Programme mit direkter psychologischer Begleitung weiterhelfen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sie sind bereits in Therapie? Wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Psychotherapeuten. Er bespricht mit Ihnen die Möglichkeiten. Um die Infektionsgefahr zu minimieren kann die Therapie im Übrigen aktuell auch auf Videosprechstunde umgestellt werden.

 

Arbeitsrechtliche Fragen und Antworten

Ja, für eine Anpassung der Beitragsberechnung teilen Sie uns bitte formlos schriftlich mit, dass die Einbußen bzw. der Wegfall mit dem Coronavirus oder dessen Auswirkungen im Zusammenhang stehen.

Das Schreiben sollte außerdem folgendes beinhalten:

  • Ihre persönlichen Daten (Name, Anschrift, Kunden- oder Versicherungsnummer)
  • Eine neue Gewinnschätzung – Beispiel: „Neu: 500 € pro Monat“ oder „7.500 € im Jahr 2020“ (damit wir Ihre Beitragsberechnung entsprechend anpassen können)
  • Ihre aktuelle E-Mail-Adresse (damit wir Sie im weiteren Verlauf schnell und direkt informieren können)
  • Ihre Unterschrift

Ihr Schreiben schicken Sie bitte per Post oder per E-Mail, abfotografiert oder eingescannt, an Ihren Fachberater. Die Kontaktdaten Ihres Fachberaters können Sie Ihrer letzten Beitragsmitteilung entnehmen. Falls Sie diese nicht mehr zur Hand haben sollten, schicken Sie Ihr Schreiben an folgende Adresse: SBK, 80227 München

Ein Hinweis an dieser Stelle: Auch beim Finanzamt können Sie die Anpassung Ihrer Steuervorauszahlungen beantragen und Ihre Ausgaben mindern. Nehmen Sie hierzu bitte Kontakt mit dem für Sie zuständigen Finanzamt auf. 

Eine Kopie des Vorauszahlungsbescheids vom Finanzamt reichen Sie uns bitte auch nach. 

Wenn sich die Vorauszahlungen beim Finanzamt nicht anpassen lassen, dann können Sie alternativ auch eine Erklärung Ihres Steuerberaters oder eine finanz- oder betriebswirtschaftliche Auswertung als Nachweis einreichen. Wenn Sie diese Unterlagen nicht einreichen können, dann können Sie alternativ eine ausführliche Erklärung über Ihre erheblichen Umsatzeinbußen aufgrund der Corona-Krise abgeben. Auch dann können wir Ihre Beitragsberechnung anpassen.

Wenn Sie von der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffen sind, hilft Ihnen die SBK.

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkasse hat bekannt gegeben:
„Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden.“

Sie haben somit die Möglichkeit, eine zinslose Stundung der bestehenden Forderungen und der laufend anfallenden Beiträge bis zum Beitragsmonat April 2020 zu beantragen. Diese Forderungen können von der SBK bis zum 27.05.2020 gestundet werden, wenn Sie staatliche Hilfen, wie z.B. Kredite oder sonstige Maßnahmen des Schutzschirms, die aktuell von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt werden, beantragt haben.

Wir können einer zinslosen Stundung auch dann zustimmen, wenn Sie in der Lage sind uns glaubhaft zu erklären, dass Sie von den vorgesehenen Unterstützungs- und Hilfsmaßnahmen nicht profitieren können und insofern keine Entlastung erfahren.

Die Stundung können Sie über dieses Formular beantragen:

Antrag auf Stundung PDF, 44 KB

Bitte senden Sie das ausgefüllte Formular per E-Mail oder per Fax an Ihren Fachberater. Die Kontaktdaten Ihres Fachberaters können Sie Ihrer letzten Beitragsmitteilung entnehmen. Falls Sie diese nicht mehr zur Hand haben sollten, schicken Sie Ihr Schreiben an das Postfach der SBK: SBK, 80227 München

Wenn Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren, sollten Sie unabhängig von Symptomen Kontakt mit Ihrem zuständigen Gesundheitsamt aufnehmen. Sollte das Gesundheitsamt Sie unter Quarantäne stellen und ein Tätigkeitsverbot aussprechen, müssen Sie Ihren Arbeitgeber informieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Darüber hinaus gelten die betriebsinternen Regelungen bei Ihrem Arbeitgeber.

Wenn Sie und Ihr unter 12-jähriges oder schwerbehindertes Kind gesund sind, können Sie in einem solchen Fall zu Hause bleiben. Ihre Fürsorgepflicht geht in einem solchen Fall Ihrer Arbeitspflicht vor. Melden Sie sich bitte bei Ihrem Arbeitgeber und besprechen Sie mit ihm die Situation. Einen Anspruch auf Vergütung haben Sie allerdings nur dann, wenn die Schließung unangekündigt erfolgte, wozu ein Nachweis durch den Träger der Einrichtung notwendig ist. Zudem dürfen Sie keine Möglichkeit zur anderweitigen Betreuung haben.

Bitte beachten Sie, dass das Recht auf Entgeltfortzahlung im Regelfall auf ein bis maximal zwei Tage begrenzt ist und durch einen Arbeits- oder Tarifvertrag eingeschränkt oder ausgeschlossen sein kann. Wenden Sie sich bei Fragen hierzu direkt an die Personalabteilung Ihres Arbeitgebers.

Wenn Ihr Kind erkrankt ist, unterstützt Sie die SBK mit Kinderkrankengeld.

Wenn Sie in Deutschland in der eigenen Wohnung oder an einem anderen Ort unter Quarantäne gestellt werden oder Ihnen gegenüber ein Tätigkeitsverbot ausgesprochen wird, dann erhalten Sie eine Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Diese erfolgt in den ersten sechs Wochen in voller Höhe des Verdienstausfalls. Sie erhalten diese Entschädigung von Ihrem Arbeitgeber. Ab der 7. Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde ausgezahlt. Für Sie unterscheidet sich die Situation im Wesentlichen also nicht von der einer Arbeitsunfähigkeit.

Wenn der Betrieb, in dem Sie arbeiten, von der Gesundheitsbehörde geschlossen wird, dann erhalten Sie von diesem eine Entschädigung in Höhe Ihres Entgelts in den ersten sechs Wochen, danach in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes. Sie erhalten diese Entschädigung in den ersten sechs Wochen entweder direkt von Ihrem Arbeitgeber oder direkt von der Gesundheitsbehörde. Sollte die angeordnete Schließung länger als sechs Wochen dauern, erhalten Sie eine weitere Entschädigung, die Ihnen in allen Fällen nur das Gesundheitsamt auszahlt. Auch wenn diese Entschädigung in Höhe des gesetzlichen Krankengeldes gezahlt wird, beachten Sie bitte, dass hier die SBK nicht der richtige Ansprechpartner ist. Um die Entschädigung zu erhalten, müssen Sie dafür einen Antrag bei der Gesundheitsbehörde stellen.

Wenn Ihr Arbeitgeber den Betrieb schließt, ohne dass eine solche Quarantäne verhängt wurde, dann muss er Ihnen Ihr Entgelt grundsätzlich weiter zahlen. Möglicherweise kann er sie aber zur Nacharbeit verpflichten oder dazu, dass Sie Ihre Arbeit ganz oder teilweise von zuhause erledigen, wenn dies möglich ist. Es gibt eine Vielzahl tariflicher und arbeitsvertraglicher Regelungen. Sprechen Sie in einem solchen Fall mit Ihrem Arbeitgeber. Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf haben, suchen Sie bitte einen Rechtsanwalt auf oder den Rechtsdienst einer Gewerkschaft, falls Sie Mitglied sind. Wenn es in Ihrem Betrieb einen Betriebsrat gibt, sprechen Sie diesen an. Betriebsräte sind in solchen Fällen meist im Austausch mit der Unternehmensleitung und können Ihnen Auskunft geben, wie die Regelungen dazu in Ihrem Betrieb sind.

Arbeitsunfähigkeit, Kranken- und Mutterschaftsgeld betreffende Fragen und Antworten

Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege müssen wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit nicht extra in eine Arztpraxis kommen. Voraussetzung hierfür ist, dass sie weder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neue Coronavirus nachgewiesen wurde, noch sich in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem gehäuft COVID-19-Fälle auftreten. Diese Regelung gilt auch für Kinder.

In diesen Fällen dürfen Ärzte nach telefonischer Anamnese eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für bis zu 14 Tage ausstellen und dem Patienten per Post zusenden.

Die Ausnahmeregelung gilt zunächst für die Zeit vom 09.03.2020 bis 23.06.2020 und wird danach von den Gesundheitsbehörden neu bewertet.

Für die Auszahlung von Krankengeld ist auch während einer Pandemie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erforderlich. Diese setzt grundsätzlich eine körperliche Untersuchung durch den Arzt voraus.

Über die Attestierung von Arbeitsunfähigkeit entscheidet allein der behandelnde Arzt, bitte setzen Sie sich daher mit Ihrer Arztpraxis in Verbindung, um das konkrete Vorgehen zu besprechen.

Kann eine ärztlich verordnete stufenweise Wiedereingliederung aufgrund von Quarantänemaßnahmen oder betrieblichen Gründen, zum Beispiel Schließung aufgrund behördlicher Anordnungen zur Corona-Pandemie, nicht durchgeführt werden, entstehen Ihnen hierdurch keine Nachteile. Für die geplante Dauer der stufenweisen Wiedereingliederung besteht Arbeitsunfähigkeit und Sie erhalten Krankengeld.

Der Arbeitgeber zahlt während Arbeitsunfähigkeit ab dem Zeitpunkt der verkürzten Arbeitszeit die reduzierte Entgeltfortzahlung und zusätzlich Krankengeld in Höhe des Kurzarbeitergeldes. Die Fortzahlung des Entgelts erfolgt für bis zu sechs Wochen, eventuelle Vorerkrankungszeiten sind nach vorheriger Rücksprache mit der SBK anzurechnen.

Sollten Sie über das Ende der Entgeltfortzahlung hinaus weiter arbeitsunfähig sein, erhalten Sie Krankengeld von der SBK.

Für die Zahlung des Mutterschaftsgeldes und die endgültige Berechnung der Schutzfrist können wir in der aktuellen Situation ausnahmsweise und vorübergehend auf das Vorliegen der Geburtsurkunde verzichten. Damit wir das Mutterschaftsgeld auszahlen und eine Bescheinigung zur Vorlage bei der Elterngeldstelle ausstellen können, benötigen wir eine offizielle Bestätigung des Geburtstermins Ihres Kindes.

Bitte senden Sie uns daher eine Bescheinigung über die Geburt von der Hebamme oder vom Krankenhaus zu und reichen die Geburtsurkunde nach, sobald Sie diese erhalten haben.

Diese können Sie uns bequem über Meine SBK hochladen oder postalisch an das Postfach SBK, 80227 München senden.

Rehabilitation und Kur betreffende Fragen und Antworten

Die Reha-Informationszentren der Deutschen Rentenversicherung sind nach eigener Aussage aktuell weder über die zentrale Rufnummer noch über die direkte Durchwahl des Reha-Informationszentrums erreichbar.

Alternativ können Sie die Deutsche Rentenversicherung für Fragen über diese E-Mail-Adresse kontaktieren: reha-rueckruf@drv-bund.de

Ja. Ihre SBK ist wie gewohnt für Sie da.  Am besten laden Sie diesen über die App Ihrer persönlichen Online Geschäftsstelle Meine SBK direkt hoch. Im Falle einer Genehmigung werden wir gemeinsam mit der Klinik einen Termin ab Sommer bzw. Herbst dieses Jahres auswählen, da geplante Reha- und Vorsorgemaßnahmen derzeit aufgrund der Corona Krise in Deutschland nicht mehr durchgeführt werden.

Ja, bitte setzen Sie sich mit der Klinik in Verbindung und bitten um eine Verschiebung des Termins. Sie können sich darauf verlassen, dass Ihre SBK auch die Kosten übernimmt, wenn die Maßnahme bis spätestens 31.12.2020 angetreten wird.

Sie sollten in jedem Fall das Gespräch mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ärztin der Klinik suchen.

Wollen Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Kur fortsetzen, wenden Sie sich bitte an Ihren persönlichen Kundenberater.

Um einen Verdachtsfall zu klären, kann die Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme bis zu 14 Tage unterbrochen werden. Innerhalb dieses Zeitraums sollte die Klärung des Verdachts möglich sein.

Sofern sich der Verdachtsfall bestätigt und eine Infizierung vorliegt, ist auch eine Unterbrechung der Maßnahme für länger als 14 Tage möglich.

Bei Fällen der Anschlussrehabilitation muss der zeitlich-medizinische Zusammenhang zwischen Akutbehandlung und Rehabilitationsmaßnahme gewahrt bleiben, sodass hier in der Regel eine Verschiebung des Rehabilitationsbeginns um nicht mehr als sechs Wochen erfolgen sollte.

Eine Verschiebung des Reha-Beginns ist zunächst bis Ende des Jahres 2020 möglich.

Liegt Ihnen von Ihrer SBK eine Genehmigung über eine Badekur vor, reichen Sie uns bitte zusammen mit der Rechnung eine Bestätigung ein, dass der Aufenthalt eigentlich für drei Wochen geplant war.

Sie erhalten dann trotzdem Ihren Zuschuss von 16 € täglich.

Die genehmigte Dauer gilt in diesen Fällen zurzeit nicht mehr. Sie können die Einheiten später noch in Anspruch nehmen.

Wird die Rehabilitation auf Wunsch des Kunden abgebrochen, ist zu einem späteren Zeitpunkt ein erneuter Antrag zu stellen.

Kunden, die eine Anschlussreha benötigen, werden weiterhin von den Kliniken aufgenommen. Hier ist man bestrebt, die Kunden direkt aus dem Krankenhaus in die Rehaklinik zu verlegen.

Kunden, bei denen der Rehatermin schon länger feststeht, werden aktuell nicht mehr von den Rehakliniken aufgenommen. Die Klinik kommt direkt auf die Patientinnen und Patienten zu, um einen neuen Termin zu vereinbaren. Die Genehmigung der SBK gilt in diesen Fällen bis zum 31.12.2020.

Die präventive Testung auf das Corona Virus bei jeder Neuaufnahme in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wird zum aktuellen Zeitpunkt nicht empfohlen.

Alle Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen treffen Maßnahmen, um die Gesundheit der Rehabilitanden zu schützen und ein Infektionsrisiko möglichst gering zu halten.

Bitte sprechen Sie daher mit Ihrer Einrichtung, wie Sie die An- und Abreise bestmöglich organisieren.
Möchten Sie für die An- und Abreise Ihren eigenen PKW nutzen, bieten wir Ihnen eine Erstattung von 20 cent je km (analog der Regelungen des Bundesreisekostengesetzes).

Die Anordnung einer Quarantänemaßnahme, die in der Regel zu einem Aufnahmestopp in der Einrichtung führt, wird im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt.

Entscheidungen über Quarantänemaßnahmen und ggf. weitere Schutzmaßnahmen sowie zu deren Auswirkungen treffen die jeweils zuständigen Behörden auf Landesebene, das sind i. d. R. die Gesundheitsämter.

Diese können gegenüber einer Einrichtung die Ausübung bestimmter Tätigkeiten ganz oder teilweise untersagen. Die zuständigen Landesbehörden entscheiden somit auch über die Aufhebung der Quarantänemaßnahme.

Vor diesem Hintergrund können wir auf diese Frage leider keine Auskunft geben.

Bitte wenden Sie sich bei diesen Fragen an Ihren Ansprechpartner in Ihrer Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtung.

Kommt es zu eine Quarantäne-Anordnung oder Schließung der Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtung durch die örtlich zuständigen Behörden, gilt die Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme als beendet.

Bitte wenden Sie sich an Ihren persönlichen Kundenberater, wenn Sie die Kur zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen wollen.

Hebammenleistungen und Hausgeburt betreffende Fragen und Antworten

Aufgrund der aktuellen Lage übernehmen wir für Hebammenfahrten das Wegegeld je einfacher Fahrt sogar bis 50 km.

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Können Sie Ihren Kurs vor Ort nicht mehr fortführen, bieten wir Ihnen daher folgende Möglichkeiten:
Vertragshebammen haben ab sofort bis 19.06.2020 die Möglichkeit, ihre Kurse über Kommunikationsmedien (Videotelefonie) anzubieten und diesen auch direkt mit der SBK abzurechnen.

Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie Kontakt zu Ihrer Hebamme auf, denn sie hat zusätzliche Beratungskapazitäten erhalten, die sie auch über Kommunikationsmedien wie (Video-)Telefonie bereitstellen kann.

 

Für Kundinnen, deren Hebamme dieses Angebot nicht hat, suchen wir aktuell mit Hochdruck eine Alternativlösung, die die gleiche Qualität für Sie bietet.

Nein. Wir können nur die tatsächlich erbrachten Kursstunden übernehmen.

Die Hebamme darf die Kosten für diese Stunden nur von Ihnen fordern, wenn Sie vorab eine Vereinbarung geschlossen haben, dass diese Stunden privat in Rechnung gestellt werden.

Hebammen haben ab sofort bis 19.06.2020 die Möglichkeit, Kurse über ein Kommunikationsmedium (Videotelefonie) durchzuführen.

Selbstverständlich übernimmt die SBK die Kosten für eine Hausgeburt im vereinbarten Rahmen. Diese Kosten werden direkt über die SBK abgerechnet.

Mit der Hebamme Ihres Vertrauens können Sie eine sogenannte Rufbereitschaft für die letzten fünf Wochen vor der Geburt vereinbaren. Diese Vereinbarung gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie Ihre persönliche Begleiterin in diesem besonderen Moment bei sich haben. Wir übernehmen im Rahmen des SBK-Babyglück-Pakets dafür bis zu 250,- €.

Darüber hinaus entstehende Mehrkosten, die Ihnen eine Hebamme in Rechnung stellt, sind selbst zu tragen.

Fahrkosten bezogene Fragen und Antworten

Die Kosten für Ihre Fahrten zum Arzt können wir nur in besonderen Ausnahmefällen übernehmen. Diese Ausnahmefälle sind vom Gesetzgeber für uns verbindlich geregelt. Die Entscheidung über das medizinisch notwendige Beförderungsmittel trifft dann Ihr Arzt.

Übernehmen wir für Sie bereits Fahrkosten, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Er informiert Sie darüber, welches Beförderungsmittel in dieser Situation für Sie medizinisch notwendig ist und stellt Ihnen eine Verordnung dafür aus.

Erhalten Sie noch keine Fahrkosten, können Sie sich direkt hier informieren, ob eine Kostenübernahme möglich ist.

Die Fristen für die Verordnung von Fahrten zu einer vor- oder nachstationären Behandlung wurden erweitert, um Terminvereinbarungen zum aktuellen Zeitpunkt flexibler zu gestalten.

Von Ihrem Arzt können verordnet werden:

  • Fahrten zu vorstationären Behandlungen für drei Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen vor Beginn der stationären Behandlung
  • Fahrten zu nachstationären Behandlungen für sieben Behandlungstage innerhalb von 28 Tagen nach Ende der stationären Behandlung

Normalerweise müssen alle Fahrten mit einem Krankentransportwagen zur ambulanten Behandlung vor der Fahrt von der Krankenkasse genehmigt werden.

Krankentransporte für Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind oder nach behördlicher Anordnung unter Quarantäne stehen, sind vorübergehend genehmigungsfrei. Das bedeutet Sie können direkt zu Ihrer Behandlung fahren ohne sich vorab eine Genehmigung der Krankenkasse einzuholen.

Wenn es mal schnell gehen muss kann es sein, dass Sie es, auch ohne behördliche Quarantäne, nicht rechtzeitig schaffen die Fahrt vorab genehmigen zu lassen. Wir prüfen daher auch nach der Fahrt gerne eine Kostenübernahme für Sie. Möchten Sie vorab sichergehen, dass die Kosten übernommen werden, können Sie sich telefonisch an Ihren persönlichen Kundenberater wenden.

Haushaltshilfe bezogene Fragen und Antworten

In vielen Bundesländern haben die Schulen und Kindergärten wegen des Coronavirus geschlossen. Wie lange dies so bleibt, ist noch unklar. Das stellt viele Eltern vor Herausforderungen. Was kann man tun, wenn man in seinem Beruf nicht einfach von zu Hause aus arbeiten kann? 

Aufgrund von Schulschließungen ergibt sich kein Anspruch auf Haushaltshilfeleistungen durch die Krankenversicherung. Die Unterbringung der Kinder muss privat organisiert werden.

Suchen Sie das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber und sprechen Sie die Notsituation an. Viele Arbeitgeber können ihren Arbeitnehmern in dieser Situation entgegenkommen.

Sie müssen demnächst für einige Tage ins Krankenhaus und es gibt keine andere Person in Ihrem Haushalt, welche die Kinderbetreuung Ihrer unter 12-jährigen Kinder sicherstellen kann?

Wir helfen Ihnen weiter. Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Haushaltshilfe sowie das Antragsformular, dass Sie uns ausgefüllt und unterschrieben zusenden können. Wir prüfen dann den Antrag und geben Ihnen eine Rückmeldung.

Wir empfehlen Ihnen, auf Online-Lieferdienste zurückzugreifen. Inzwischen liefern große Lebensmittelkonzerne nahezu deutschlandweit. Regional bieten sich teilweise freiwillige Helfer und andere Hilfsdienste an, um die Versorgung mit Lebensmitteln für Personen und Haushalte unter Quarantäne sicherzustellen.

Sollten Sie trotzdem keine Möglichkeit haben, sich Lebensmittel und andere notwendige Einkäufe zu beschaffen, wenden Sie sich an Ihr Gesundheitsamt vor Ort.  Hier finden Sie Ihr zuständiges Gesundheitsamt.

Heilmittel bezogene Fragen und Antworten

Ja, die Verordnung behält aufgrund einer Sonderregelung auch bei längerer Unterbrechung ihre Gültigkeit. D. h. Sie benötigen keine neue Verordnung von Ihrem Arzt und können nach Besserung der aktuellen Situation die restlichen Behandlungen durchführen.

Ja, aufgrund einer Sonderregelung können Sie aktuell auch später mit der Behandlung starten. Die Regelung, dass die Behandlung innerhalb von 14 Kalendertagen zu beginnen hat, ist aktuell ausgesetzt.

Nach aktuellem Stand, bleiben Einrichtungen des Gesundheitswesens, damit auch die therapeutischen Praxen im Bereich der Heilmittelversorgung, geöffnet. Hier kann es aufgrund der dynamischen Lage zu regionalen Unterschieden kommen. Zur Entlastung der Therapeuten und Sicherstellung der Versorgung können ausgewählte Heilmittel bis auf Weiteres auch per Video durchgeführt werden. Diese Sonderregelung gilt für folgende Heilmittel, sofern dies aus therapeutischer Sicht sinnvoll erscheint und Sie als Kunde damit einverstanden sind. 

  • Logopädie mit Ausnahme der Schlucktherapie
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie, hier die Heilmittel:
    • Allgemeine Krankengymnastik,
    • Krankengymnastik bei Mukoviszidose und
    • Bewegungstherapie/Übungsbehandlung in Einzelbehandlung 

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, ob auch bei Ihnen eine vorübergehende Umstellung der Therapie auf Video möglich ist.

Pflege betreffende Fragen und Antworten

Bitte wenden Sie sich an den Sozialdienst im Krankenhaus. Dieser kann sich mit uns für die Organisation der weiteren Versorgung im Rahmen des Entlassungsmanagements in Verbindung setzen. Bis zur Klärung können Sie weiterhin im Krankenhaus bleiben.

Eine weitere Möglichkeit ist die Pflege durch Ihre nahen Angehörigen (z.B. Kind, Eltern). Zur schnellen Unterstützung können Sie hierfür Pflegeunterstützungsgeld für 10 Tage bei Ihrer Pflegekasse beantragen.

Beratungseinsätze müssen ab sofort und zunächst bis 30.09.2020 nicht erbracht werden. Bei Bedarf können Sie sich gerne bei unseren Pflegeberatern telefonisch unter 0800 072 572 582 50 beraten lassen.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Pflegeberater unter 0800 072 572 582 50. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach einem alternativen Pflegedienst. Allerdings können wir nicht garantieren, dass dieser die Versorgung in der aktuellen Situation übernehmen kann.  Aktivieren Sie auch Ihr soziales Netzwerk, eventuell können Familienangehörige, Bekannte oder Nachbarn die Aufgaben übernehmen.

In dieser Situation können Sie Pflegeunterstützungsgeld für 10 Tage beantragen. Weitere Informationen finden Sie hier.

In diesen Fällen akzeptieren wir auch Rechnung von beispielsweise Drogeriemärkten und Onlinehändler. Bitte reichen Sie uns die Rechnung zur Erstattung ein.

Sie haben die Möglichkeit Pflegezeit oder Pflegeunterstützungsgeld zu beantragen. Informationen dazu finden Sie hier.

Bitte sprechen Sie auch mit Ihrem Arbeitgeber über die verschiedenen Möglichkeiten. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten oder (unbezahlten) Urlaub zu nehmen.

Prävention, Vorsorge und Bonusheft bezogene Fragen und Antworten

Ihre Gesundheit steht für uns an erster Stelle. Können Sie Ihren Präventionskurs vor Ort nicht mehr fortführen, bieten wir Ihnen daher folgende Möglichkeiten:

  • Kurseinheiten von Präventionskursen, die aufgrund der Corona-Epidemie unterbrochen werden mussten, können bis 31.12.2020 nachgeholt werden.
  • Kursleiter haben von uns die Zusage, dass Präventionskurse, die bereits vor Ort begonnen wurden per Telefon oder Videochat (gleichermaßen bis 31.12.2020) fortgeführt werden können. So haben Sie die Möglichkeit Ihre Kurse zuhause abzuschließen und alle Kursinhalte für sich mitzunehmen.
  • Alternativ kann Ihnen Ihr Kursleiter die bisher durchgeführten Stunden in Rechnung stellen und Sie erhalten aufgrund der aktuellen Situation dennoch unseren vollen Zuschuss für diese Kursstunden. Dieser Kurs wird nicht bei der Regelung, dass zwei Kurse im Jahr abgerechnet werden dürfen, berücksichtigt. 

Unser Tipp: Damit Sie weiterhin fit bleiben, können Sie zukünftig von zuhause an unseren zertifizierten Online-Kursen teilnehmen. Online-Kurse finden Sie in der Gesundheitskurs-Suche, indem Sie zusätzlich unter "Weitere Suchkriterien" das Feld "Nur IKT-basierte Selbstlernprogramme" auswählen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hat für die Kinderuntersuchungen U6, U7, U7a, U8 und U9 die Toleranzfristen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt. Ihr Kinderarzt kann die Untersuchung also bis September nachholen und wie gewohnt über die elektronische Gesundheitskarte abrechnen, wenn sie nicht innerhalb des Empfehlungszeitraumes stattfinden konnte.

Die U1 bis U5 sollten hingegen nicht verschoben werden und zeitgerecht von Ihrem Kinderarzt erbracht werden. Vor allem in den ersten beiden Lebensjahren sind Früherkennungsuntersuchungen und grundlegende Impfungen sehr wichtig für Ihr Kind.

Ja, wir akzeptieren die Hefte von 2019 bis Jahresende. Danach ist eine Bonuserstattung nicht mehr möglich.

Psychotherapie bezogene Fragen & Antworten

Ja. Psychotherapeutische Einzelsitzungen können auch als Videosprechstunde durchgeführt werden. Für die Videosprechstunde benötigen Sie PC, Laptop, Smartphone oder Tablet mit Kamera und Lautsprecher sowie eine stabile Internetverbindung.
Damit Sie mit Ihrem Therapeuten in einer sicheren Umgebung kommunizieren können, kooperiert Ihr Psychotherapeut hierfür mit einem zertifizierten Videodiensteanbieter.
In Einzelfällen kann eine Psychotherapie derzeit auch ohne unmittelbaren persönlichen Kontakt mit einer psychotherapeutischen Sprechstunde bzw. probatorischen Sitzung per Video begonnen werden, beispielsweise wenn Sie Risikopatient sind und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind.
Sprechen Sie am besten direkt mit Ihrem Psychotherapeuten über die bestehenden Möglichkeiten in Ihrem Fall.

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