Kieferorthopädische Behandlung bei Kindern

Die SBK übernimmt die kieferorthopädische Behandlung bei Ihrem Kind

Zahnfehlstellungen sind bei Kindern sehr häufig. Ob diese behandlungsbedürftig sind, entscheidet ein Kieferorthopäde. Hierzu bestimmt er die Schwere der Zahnfehlstellung anhand der so genannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG), die in fünf Grade unterteilt sind. Der Kieferorthopäde orientiert sich bei der Einteilung an objektiv messbaren Befunden – zum Beispiel der Zahnfehlstellung in Millimetern. Bei einer Einteilung in die Grade 1 und 2 dürfen sich die Krankenkassen nicht an den Kosten der kieferorthopädischen Behandlung beteiligen. Erst ab Grad 3 liegt eine erhebliche Fehlstellung vor. In diesen Fällen darf eine Krankenkasse die Behandlungskosten übernehmen.

Voraussetzungen für eine volle Kostenübernahme:

  • Ihr Kind ist bei Beginn der kieferorthopädischen Behandlung jünger als 18 Jahre.
  • Ihr Kieferorthopäde teilt die Zahnfehlstellungen Ihres Kindes mindestens in Grad 3 der kieferorthopädischen Indikationsgruppe (KIG) ein.
  • Ihr Kind schließt die kieferorthopädische Behandlung vollständig ab.

Kieferorthopädische Behandlung – Ihre SBK-Vorteile:

  • Die SBK übernimmt die vollen Kosten für die kieferorthopädische Behandlung Ihres Kindes.
  • Sie bekommen eine zweite Meinung, wenn Sie wegen der vorgeschlagenen Behandlung unsicher sind. Wenden Sie sich dazu an Ihren persönlichen Kundenberater.

So bekommt Ihr Kind eine kieferorthopädische Behandlung:

Wenn Ihr Kind eine kieferorthopädische Behandlung benötigt, erstellt Ihr Kieferorthopäde einen Behandlungsplan und reicht ihn zur Genehmigung direkt bei uns ein. Dieser Plan enthält alle therapeutischen Maßnahmen – einschließlich der Art der Zahnspange, der geplanten Dauer der Behandlung und den voraussichtlichen Behandlungskosten. Den Verlauf der vorgesehenen Behandlung bespricht Ihr Zahnarzt vorab mit Ihnen. Denn schließlich werden Sie und Ihr Kind in den folgenden Jahren viel Zeit und Mühe für den Erfolg der Behandlung aufwenden. 

Wenn die Voraussetzungen für eine kieferorthopädische Behandlung vorliegen, übernimmt Ihre SBK 100 Prozent der vertragszahnärztlichen Kosten.

Die Kostenübernahme erfolgt in zwei Schritten:

1.    Ihr Kieferorthopäde rechnet 80 Prozent der im Behandlungsplan vertraglich vereinbarten Kosten direkt mit uns ab. Sind mehrere Ihrer Kinder gleichzeitig in kieferorthopädischer Behandlung, übernehmen wir für jedes weitere Kind 90 Prozent der Kosten. Den verbleibenden Anteil von 20 Prozent bzw. 10 Prozent bezahlen Sie zunächst selbst an Ihren Kieferorthopäden.

2.    Diesen Eigenanteil bekommen Sie von uns erstattet, sobald uns Ihr Kieferorthopäde den erfolgreichen Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung schriftlich bestätigt. Schicken Sie uns dazu einfach formlos die Bestätigung Ihres Kieferorthopäden über den erfolgreichen Abschluss der Behandlung. Ergänzen Sie diese Information außerdem durch die Rechnungen für Ihren Eigenanteil sowie die Nennung Ihrer Bankverbindung und senden alles zusammen an die Adresse: SBK, 80227 München.

Private Mehrleistungen

Ihr Kieferorthopäde wird Ihnen möglicherweise Mehrleistungen anbieten – zum Beispiel Keramikbrackets oder eine Bracketumfeldversiegelung. Da diese meist ästhetisch bedingt sind oder dem Tragekomfort dienen, dürfen gesetzliche Krankenkassen keine Kosten für diese zusätzlichen Behandlungen übernehmen. Deshalb: Lassen Sie sich von Ihrem Kieferorthopäden in einem ausführlichen Gespräch über den Nutzen und die Kosten aufklären, bevor Sie diese Mehrleistungen vereinbaren. Der Erfolg der kieferorthopädischen Behandlung ist in jedem Fall auch durch die von der SBK finanzierte Lösung sichergestellt.

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