Krankengeld und Arbeitsunfähigkeit

Damit Sie auch bei längerer Krankheit finanziell abgesichert sind, erhalten Sie von der SBK Krankengeld

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Ab wann erhalten Sie Krankengeld von der SBK?

Wenn Ihr behandelnder Arzt feststellt, dass Sie arbeitsunfähig sind, können Sie Krankengeld von der Krankenkasse erhalten. Bei einer Beschäftigung bezahlt Ihr Arbeitgeber Ihr Gehalt in der Regel bis zur sechsten Woche der Erkrankung, die so genannte Entgeltfortzahlung. Zum Ende dieser Zeit erhält er von der SBK einen Vordruck, die Verdienstbescheinigung. Diese wird dann auf elektronischem Weg an die SBK übermittelt und enthält alle notwendigen Daten, damit wir Ihr Krankengeld berechnen können.

Bekommen Sie Arbeitslosengeld I, informiert die Bundesagentur für Arbeit die SBK darüber, wann die Fortzahlung endet und wie hoch Ihr Arbeitslosengeld I war. Ab diesem Zeitpunkt können Sie Krankengeld von der SBK erhalten.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Seit 2016 ist der Ablauf für Ihre Krankengeldzahlung einfacher, Ihr Arzt nutzt einen neuen Vordruck für Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. In diesem Vordruck sind der bisherige SBK-Auszahlschein für das Krankengeld und die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zusammengefasst. Ihr Arzt bestätigt Ihre Krankheit für den gesamten Zeitraum nur noch auf der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Für einen besseren Überblick erhalten Sie mit der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung immer einen eigenen Durchschlag. Damit wissen Sie immer bis zu welchem Tag Ihre Arbeitsunfähigkeit vom Arzt bestätigt wurde und wann eine erneute Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt werden muss. Denn bei einer längeren Krankheit ist es wichtig, dass Ihr Arzt spätestens am Tag nach der vorherigen Arbeitsunfähigkeit die weitere Arbeitsunfähigkeit bescheinigt, damit ein lückenloser Nachweis über den gesamten Krankheitszeitraum erfolgt.

Ein Muster der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung finden Sie als PDF-Datei auf der Website des GKV-Spitzenverbands.

Das Krankengeld beträgt 70 % Ihres bisherigen Bruttogehaltes, aus dem Beiträge gezahlt worden sind, aber höchstens 90 % des Nettogehaltes. Einmalzahlung wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld können das Krankengeld noch auf bis zu 100 % erhöhen. Entgeltumwandlungen können die Höhe des Krankengeldes verringern. Das Höchstkrankengeld beträgt pro Kalendertag 103,25 € für das Jahr 2018 (2017: 101,50 €).

Wenn Versicherungspflicht in der Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung besteht, vermindert sich das Krankengeld um den Versichertenanteil der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und der Rentenversicherung. Die SBK zieht die Beitragsanteile vor der Auszahlung des Krankengeldes ab und überweist sie zusammen mit den von der SBK zu zahlenden Beitragsanteilen an die jeweilige Versicherung.

Damit Sie Krankengeld erhalten, müssen Sie das gesetzliche Krankengeld ab dem 43. Tag gewählt haben. Die Höhe des Krankengeldes richtet sich bei einer selbstständigen Tätigkeit nach dem bisherigen Arbeitseinkommen bevor Sie erkrankt sind, allerdings maximal bis zu dem Einkommen, aus dem Beiträge gezahlt wurden.

Ihr Krankengeld beträgt 70 % des durchschnittlichen täglichen Arbeitseinkommens, höchstens 103,25 € pro Kalendertag (2018).

Selbstständige können zudem mit dem Premiumtarif ein noch höheres Krankengeld absichern. Nähere Informationen zum Premiumtarif finden Sie auf der Seite Krankengeldtarif.

Wenn Versicherungspflicht in der Arbeitslosen-, Pflege- und Rentenversicherung besteht, vermindert sich das Krankengeld um den Versichertenanteil der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und der Rentenversicherung. Die SBK zieht die Beitragsanteile vor der Auszahlung des Krankengeldes ab und überweist sie zusammen mit den von der SBK zu zahlenden Beitragsanteilen an die jeweilige Versicherung.

Das Krankengeld ist genau so hoch wie das Arbeitslosengeld I, dass Sie zuletzt erhalten haben.

Die aus dem Krankengeld zu zahlenden Beiträge zur Pflege, Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlt die SBK in voller Höhe. Kinderlose müssen lediglich den Pflegeversicherungszuschlag von 0,25 % selbst entrichten.

Wie lange können Sie Krankengeld erhalten?

Krankengeld bekommen Sie für maximal 78 Wochen wegen derselben Krankheit. Auf diesen Höchstanspruch werden Zeiten, in denen das Krankengeld ruht, wie zum Beispiel während der Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber oder des Übergangsgeldbezuges während einer Rehabilitationsmaßnahme durch den Rentenversicherungsträger, angerechnet.

Gut zu wissen:

Während Sie Krankengeld beziehen, sind Sie und Ihre mitversicherten Familienangehörigen beitragsfrei bei der SBK versichert. In dieser Zeit zahlt die SBK auch weiterhin Ihre Beiträge für die Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung und Rentenversicherung. Ihre Rentenzeiten sind damit auch bei einer längeren Erkrankung gesichert.

Krankengeld - Ihre SBK-Vorteile:

So bekommen Sie Ihr Krankengeld von der SBK

Damit wir das Krankengeld auszahlen können, erhalten Sie von Ihrem Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung mit dem Hinweis, dass es sich um einen Krankengeldfall handelt („ab der 7. AU-Woche oder sonstiger Krankengeldfall“ oder „Endbescheinigung“). Die Auszahlung erfolgt immer bis zu dem Tag, an dem Ihr Arzt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt hat. Durch die Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei der SBK können Sie somit selbst steuern, wann Sie das Krankengeld erhalten möchten. Sind Sie weiterhin arbeitsunfähig, bekommen Sie eine weitere Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Ihrem Arzt.

Wichtiger Hinweis: Bitte achten Sie darauf, sich die Zeiten der Arbeitsunfähigkeit immer nahtlos bescheinigen zu lassen. Spätestens am Tag nach der bescheinigten Arbeitsunfähigkeitszeit muss die weitere Arbeitsunfähigkeit bescheinigt werden, damit es zu keinem Krankengeldausfall kommt.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung senden Sie bitte immer an die SBK, 80227 München, damit das Krankengeld ohne Zeitverzug und innerhalb weniger Tage an Sie überwiesen werden kann.

Alternativ können Sie die App Dokument Direkt nutzen und uns Ihre Krankmeldung ganz einfach digital zukommen lassen.

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